Primas hat das Sagen
Im Aufsichtsrat der Südharzwerke Nordhausen – Entsorgungsgesellschaft mbH ergaben sich personelle Veränderungen. Jetzt ist Egon Primas der "Chef"...
René Schröter-Appenrodt legte zum 1. April sein Ehrenamt als Mitglied des Kreistages nieder. Mit seinem Ausscheiden aus dem Kreistag endete auch seine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat. Er wurde 2008 als Mitglied in den Aufsichtsrat der Südharzwerke und dort als Aufsichtsratsvorsitzender gewählt.
Der Kreistag bestellte am 9. April 2013 Dr. Franz Busch in den Aufsichtsrat. Heute nun musste sich der Aufsichtsrat neu konstituieren. Als neuer Aufsichtsratsvorsitzender wurde Egon Primas gewählt. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bleibt Dr. Maximilian Schönfelder.
Autor: red
Kommentare
I.H.
23.05.2013, 19:20 Uhr
Oh wie schön, Primas ist neuer Vorsitzender.
Ich freue mich immer, wenn man Nachwuchstalenten eine Chance in solch für den Bürger wichtigen Gremien gibt.
Und wo war jetzt die personelle Veränderung? (Sorry, aber die Typen, die da im Kreistag bzw. Stadtrat sitzen und Aufsichtsräte wählen erinnern mich langsam immer mehr an das greise Politbüro der SED oder die KP Chinas.) Hatte Frau Rinke keine Zeit?
-Insider-
23.05.2013, 20:17 Uhr
gab
es keine älteren kandidaten? ist ja schlimm mit dieser jugend-forscht truppe...
H.Buntfuß
23.05.2013, 22:16 Uhr
Was soll das?
Man kann doch für so einen Posten keinen Nachwuchs einsetzen. So einen Posten muss man sich erarbeiten. Da heißt es kuschen und sich den Forderungen der ALTEN fügen, erst wenn man das beherrscht und sich genau an das hält, was die Alten vorgeben, dann hat man eine Chance.
Bevor es aber soweit ist, hat man auch selber ein hohes Alter erreicht um mit dem Clan mitreden zu können, oder so eingearbeitet zu sein, dass man aufgenommen werden kann, oder?
Es dürfte doch nun allgemein bekannt sein, dass man in Deutschland Posten nicht unbedingt nach der Qualifizierung vergibt, nein Verbindungen und Beziehungen haben den Vorrang. Sollte man in diesen Personenkreis nicht fündig werden, kommen andere Personen in Frage, oder?
neues Ziel
zum Rentenlandrat hat es nicht gereicht, da muß eben nun ein neuer Vorruheposten her
Hans Dittmar
24.05.2013, 09:05 Uhr
Aufsichtsrat wählt seinen Vorsitzenden
Ich weiß nicht wie sich manche die Wahl des Aufsichratsvorsitzenden vorstellen. Der Vorsitzende wird aus dem Kreis des Aufsichtsrates gewählt, und hier war Primas schon seit Jahren dabei. Übrigens, ehrenamtliche Funktion, welche alle dort ausüben.
-Insider-
24.05.2013, 13:23 Uhr
das
ist ja richtig, Hr. Dittmar. allerdings ist die kritik trotzdem berechtigt. gab bzw gibt es wirklich keine 30-40 jährigen klugen köpfe die man in so einen aufsichtsrat holen kann bzw. will? nichts gegen die schier endlose lebenserfahrung eines hr. primas oder eines hr. busch aber irgendwann wird es nun einmal zeit das neue köpfe mit neuen ideen herangeführt werden.
Harzer00
26.05.2013, 15:36 Uhr
Primas ist halt der Chef
Herr Primas ist ein guter Aufsichtsratschef und was soll die Diskussion mit den jüngeren - wer kennt hier schon gute jüngere CDU-Politiker. Primas ist halt nicht so ein Weichspüler wie die von der Nordhäuser Stadt-CDU!
Steuerzahler
26.05.2013, 18:47 Uhr
Aha also ein guter AR Chef
@mw
Soso Herr Primas ist also ein guter Aufsichtsratschef. Stand das in der Glaskugel. Ob nun in der weichgespülten Nordhäuser Stadt-CDU jemand zu finden ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber der Verweis auf junges Blut statt altgedienter Blockflöten ähm Parteisoldaten ist mal nicht so verkehrt.....
Na warten wir es mal ab........
NDHler
26.05.2013, 18:55 Uhr
Egon Primas
hat in den letzten Jahren das sagen in unserem Landkreis gehabt. Das Ergebnis ist allseits bekannt. Von einem guten Chef kann man da ja wohl nicht reden! So ein Aufsichtsratsposten lässt sich doch noch zusätzlich zum Landtagsmandat ertragen, viel muss er da nicht tun!
98maschr
26.05.2013, 19:47 Uhr
@mw1992
Es ist ja teils auch durch Primas bedingt, daß kaum etwas nachkommt in der CDU - außer man ist vllt. mit ihm verwandt oder redet ihm nach dem Mund.
Die Strukturen sind auch einfach viel zu festgefahren, man kennt sich eben und oft eben auch schon viel zu lang innerhalb der CDU und da neu hinzu zu stoßen ist nunmal nicht einfach und geht erst recht nicht nach Qualifikation.
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