Sa, 19:12 Uhr
27.03.2004
Mit Kampfgeist und Power zum Erfolg
Nordhausen (nnz). Heute standen in der Fußball-Landesklasse Ost vier Nachholspiele auf dem Programm. Unter anderem mussten auch die beiden Nordhäuser Mannschaften auf dem Karl-Henze-Sportplatz zum Ortsderby antreten. Vom Ausgang der Begegnung, die anderen Ergebnisse und die aktuelle Tabelle ein Bericht von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Bereits vor dem Spiel gab es bei der FSG Salza Grund zur Freude. Der Schatzmeister des Vereins konnte sich über die Eintrittsgelder von 915 Zuschauern freuen. Für Stimmung war also gesorgt im vierten Ortsderby in der Landesklasse. Salza, ohne Bonnet und Hirschelmann, setzte das erste Achtungszeichen, als Dausch vier Meter vorm Wacker-Tor frei zum Kopfball kam. Aber Finsterbusch stand richtig (2.). Die in Bestbesetzung antretende Wacker-Elf hatte anfangs offensichtlich Selbstfindungsprobleme und wurde in der 10. Minute kalt erwischt. Ein langer Pass von Ermisch erreichte Rieger. Der zögerte nicht lange und zog aus gut 20 Metern ab - zum 1:0. Finsterbusch hatte keine Chance.
Nach etwa 20 Minuten dann der erste Schussversuch von Wacker-Kapitän Pistorius, aber keine Gefahr für Aurin im Tor von Salza. Zwar bemühten sich die Etzrodt-Schützlinge redlich, das Spiel an sich zu reißen, aber die Böhm-Elf störte bereits im Mittelfeld. Damit kam Wacker überhaupt nicht zurecht. Kulbacki, bei Burghardt in guten Händen, blieb blass. Nur selten gelang es ihm, seinen Bewacher abzuschütteln. So in der 28. Minute als er im Strafraum von zwei Gegenspielern unsanft vom Ball getrennt wurde. Der unparteiische Jürgen Backhaus aus Steinheuterode gab Elfmeter. Pistorius verwandelte überlegt zum 1:1-Ausgleich. Salza überwand den Schreck schnell. Nur kurze Zeit später zog Dausch aus etwa 25 Meter ab, aber das Leder strich knapp über das Tor. Basse schied verletzt aus, für ihn kam Köhler (32.). In der 33. Minute musste Aurin sein ganzes Können aufbieten, als Kulbacki allein durch war. Geschickt verkürzte er den Winkel und entschärfte so die Situation. Dann ein weiterer sehenswerten Spielzug der Gastgeber als sich Spangenberg außen durchsetzte und einen langen Pass über 30 Meter auf Schiminitzki schlug. Dessen Kopfball strich knapp über die Latte.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit verletzte sich Rieger (leichte Gehirnerschütterung), für ihn kam Bergen. Salza machte mehr Druck, störte die Gäste bereits bei der Ballannahme. Nach einem von Gottschalk getretenen Eckball verwandelte Spangenberg zur erneuten Führung (54.). Etzrodt brachte Ranzinger für M. Verkouter. In der 57. Minute die erste gute Möglichkeit für Wacker nach dem Wiederanpfiff. Daniel Verkouter, heute weit unter seinen Möglichkeiten, prüfte Aurin mit einem satten Schuss. Der Wacker-Mannschaft lief die Zeit weg. Vergeblich versuchte sie, den Abwehrriegel der Salzaer zu knacken. Abspielfehler häuften sich, zu zweikampfschwach, zu umständlich und ideenlos der Spielaufbau, damit war den Gastgebern nicht beizukommen. Pistorius & Co. bemühten sich zwar doch noch zum Ausgleich zu kommen, aber Abstimmungsfehler machten jegliche Ansätze zunichte. Als sich ein Wacker-Verteidiger und Torwart Finsterbusch gegenseitig behinderten, hatte Dießel keine Mühe das vielumjubelte 3:1 (62.) zu markieren. Heise kam für D. Verkouter (77.). Pistorius wurde nach einem Pressschlag mit Ermisch verletzt vom Platz getragen (86.). Für ihn kam Wiebranitz. Aber am Ergebnis änderte sich nichts mehr.
Die Wacker-Elf besiegte sich heute wieder einmal selbst und stellte erneut ihre Auswärtsschwäche unter Beweis. Schade, denn bei einem Sieg wäre sie Tabellenvierter mit neun Punkten Rückstand zum Spitzenreiter. Mit lobenswertem Kampfgeist, Geradlinigkeit und power konnte Salza die desolate Niederlage vom vergangenen Wochenende mehr als wettmachen.
Weitere Ergebnisse
Zeulenroda gegen Sömmerda 0:0
Greiz gegen Ilmenau 3:3
Schleiz gegen Stadtilm ausgefallen
Die Tabelle
1. Schmölln (46)
2. Niederpöllnitz (40)
3. Bad Blankenburg (38)
4. Greiz (36)
5. Ilmenau (36)
6. Wacker 90 (34)
7. Salza (32)
Autor: rh
Bereits vor dem Spiel gab es bei der FSG Salza Grund zur Freude. Der Schatzmeister des Vereins konnte sich über die Eintrittsgelder von 915 Zuschauern freuen. Für Stimmung war also gesorgt im vierten Ortsderby in der Landesklasse. Salza, ohne Bonnet und Hirschelmann, setzte das erste Achtungszeichen, als Dausch vier Meter vorm Wacker-Tor frei zum Kopfball kam. Aber Finsterbusch stand richtig (2.). Die in Bestbesetzung antretende Wacker-Elf hatte anfangs offensichtlich Selbstfindungsprobleme und wurde in der 10. Minute kalt erwischt. Ein langer Pass von Ermisch erreichte Rieger. Der zögerte nicht lange und zog aus gut 20 Metern ab - zum 1:0. Finsterbusch hatte keine Chance.
Nach etwa 20 Minuten dann der erste Schussversuch von Wacker-Kapitän Pistorius, aber keine Gefahr für Aurin im Tor von Salza. Zwar bemühten sich die Etzrodt-Schützlinge redlich, das Spiel an sich zu reißen, aber die Böhm-Elf störte bereits im Mittelfeld. Damit kam Wacker überhaupt nicht zurecht. Kulbacki, bei Burghardt in guten Händen, blieb blass. Nur selten gelang es ihm, seinen Bewacher abzuschütteln. So in der 28. Minute als er im Strafraum von zwei Gegenspielern unsanft vom Ball getrennt wurde. Der unparteiische Jürgen Backhaus aus Steinheuterode gab Elfmeter. Pistorius verwandelte überlegt zum 1:1-Ausgleich. Salza überwand den Schreck schnell. Nur kurze Zeit später zog Dausch aus etwa 25 Meter ab, aber das Leder strich knapp über das Tor. Basse schied verletzt aus, für ihn kam Köhler (32.). In der 33. Minute musste Aurin sein ganzes Können aufbieten, als Kulbacki allein durch war. Geschickt verkürzte er den Winkel und entschärfte so die Situation. Dann ein weiterer sehenswerten Spielzug der Gastgeber als sich Spangenberg außen durchsetzte und einen langen Pass über 30 Meter auf Schiminitzki schlug. Dessen Kopfball strich knapp über die Latte.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit verletzte sich Rieger (leichte Gehirnerschütterung), für ihn kam Bergen. Salza machte mehr Druck, störte die Gäste bereits bei der Ballannahme. Nach einem von Gottschalk getretenen Eckball verwandelte Spangenberg zur erneuten Führung (54.). Etzrodt brachte Ranzinger für M. Verkouter. In der 57. Minute die erste gute Möglichkeit für Wacker nach dem Wiederanpfiff. Daniel Verkouter, heute weit unter seinen Möglichkeiten, prüfte Aurin mit einem satten Schuss. Der Wacker-Mannschaft lief die Zeit weg. Vergeblich versuchte sie, den Abwehrriegel der Salzaer zu knacken. Abspielfehler häuften sich, zu zweikampfschwach, zu umständlich und ideenlos der Spielaufbau, damit war den Gastgebern nicht beizukommen. Pistorius & Co. bemühten sich zwar doch noch zum Ausgleich zu kommen, aber Abstimmungsfehler machten jegliche Ansätze zunichte. Als sich ein Wacker-Verteidiger und Torwart Finsterbusch gegenseitig behinderten, hatte Dießel keine Mühe das vielumjubelte 3:1 (62.) zu markieren. Heise kam für D. Verkouter (77.). Pistorius wurde nach einem Pressschlag mit Ermisch verletzt vom Platz getragen (86.). Für ihn kam Wiebranitz. Aber am Ergebnis änderte sich nichts mehr.
Die Wacker-Elf besiegte sich heute wieder einmal selbst und stellte erneut ihre Auswärtsschwäche unter Beweis. Schade, denn bei einem Sieg wäre sie Tabellenvierter mit neun Punkten Rückstand zum Spitzenreiter. Mit lobenswertem Kampfgeist, Geradlinigkeit und power konnte Salza die desolate Niederlage vom vergangenen Wochenende mehr als wettmachen.
Weitere Ergebnisse
Zeulenroda gegen Sömmerda 0:0
Greiz gegen Ilmenau 3:3
Schleiz gegen Stadtilm ausgefallen
Die Tabelle
1. Schmölln (46)
2. Niederpöllnitz (40)
3. Bad Blankenburg (38)
4. Greiz (36)
5. Ilmenau (36)
6. Wacker 90 (34)
7. Salza (32)

