Mi, 20:07 Uhr
22.05.2013
Grausiges Ende
Es ist zwar verboten, das Grundstück zu betreten - ein wackliger Zaun umgibt das Gelände - aber den kindlichen Entdeckerdrang können Verbote und Zäune manchmal eben nicht beeindrucken! Am Mittwoch Nachmittag verabreden sich drei Freunde wie so oft zum Spielen in der Altstadt...
Hier gibt es herrlich heruntergekommene Ecken an denen Jungs so manche Ideen in die Tat umsetzen können - unbeobachtet und ganz auf sich allein gestellt.
Die 9- und 10-jährigen Freunde treibt es an diesem Nachmittag auf das Gelände Altendorf 30: Wildwuchs, Trümmer, Schutt und ein abbruchreifes großes Eckhaus - der ideale Ort zum Spielen. Sie öffnen die baufällige Tür und stöbern in den vielen Räumen im Hochparterre des Hauses. Ziemlich weit hinten - diffuses Licht, gespenstische Staubwolken und seltsame Geräusche lassen die Freunde gruseln - liegt ein Schlafsack. Darin ein Mann: blaue Nase, rotes Gesicht und irgendwie unheimlich! Sie rennen aus dem Haus, benachrichtigen eine Nachbarin. Frau S. schaut nach, was die Kinder so aufgeregt hat - der Mann, der hier im Schlafsack liegt, umgeben von leeren Flaschen und Staub, atmet nicht mehr! Sie verständigt die Polizei; Notarzt und Feuerwehr rücken wenige Minuten später an.
Der Notarzt kann vermutlich nur den Tot des bisher Unbekannten feststellen, er fährt schon nach kurzer Zeit ab. Polizei und Kripo kommen zum Einsatz; etwa 19.30 Uhr wird ein schlichter Sarg aus dem maroden Gebäude getragen. Was wie ein Abenteuerspiel für die Kinder begann, endete mit einem schrecklichen Fund!
K. Steinmann
Autor: redHier gibt es herrlich heruntergekommene Ecken an denen Jungs so manche Ideen in die Tat umsetzen können - unbeobachtet und ganz auf sich allein gestellt.
Die 9- und 10-jährigen Freunde treibt es an diesem Nachmittag auf das Gelände Altendorf 30: Wildwuchs, Trümmer, Schutt und ein abbruchreifes großes Eckhaus - der ideale Ort zum Spielen. Sie öffnen die baufällige Tür und stöbern in den vielen Räumen im Hochparterre des Hauses. Ziemlich weit hinten - diffuses Licht, gespenstische Staubwolken und seltsame Geräusche lassen die Freunde gruseln - liegt ein Schlafsack. Darin ein Mann: blaue Nase, rotes Gesicht und irgendwie unheimlich! Sie rennen aus dem Haus, benachrichtigen eine Nachbarin. Frau S. schaut nach, was die Kinder so aufgeregt hat - der Mann, der hier im Schlafsack liegt, umgeben von leeren Flaschen und Staub, atmet nicht mehr! Sie verständigt die Polizei; Notarzt und Feuerwehr rücken wenige Minuten später an.
Der Notarzt kann vermutlich nur den Tot des bisher Unbekannten feststellen, er fährt schon nach kurzer Zeit ab. Polizei und Kripo kommen zum Einsatz; etwa 19.30 Uhr wird ein schlichter Sarg aus dem maroden Gebäude getragen. Was wie ein Abenteuerspiel für die Kinder begann, endete mit einem schrecklichen Fund!
K. Steinmann








