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Sa, 07:51 Uhr
27.03.2004

nnz-Rückspiegel: 27. März 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat zurückgeblickt.
Heute: Besuch, verschwunden und ein grausiger Fund


Besuch in Mittelbau Dora
Gedacht Die Leiter der Polizeidienststellen Nordthüringens besuchten heute die Gedenkstätte Mittelbau Dora. Der Besuch war eingebettet in das Programm der turnusmäßigen Dienstberatungen der Polizeiführung. Wenige Tage vor dem 58. Jahrestag der Befreiung des Lagers ein willkommener Anlaß. Hintergründe und Fakten aus der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers lieferte Museologe Torsten Heß während dem gut einstündigen Rundgang. Er schöpfte dabei aus einem scheinbar endlosen Fundus von Informationen und versetzte seine Zuhörer zeitweise in Erstaunen. Vieles von dem Erzählten hatten sie noch nie gehört, anderes bekam eine neue Betrachtungsweise.
Neben dem geschichtlichen Interesse galt die Aufmerksamkeit aber auch den Veränderungen in der Gedenkstätte und Fragen der Sicherheit...ausführlich im nnz-Archiv


Wo ist der Nordhäuser Neptun?
Wo? Viele Nordhäuser hatten sich in letzter Zeit beim Blick in die Promenade gefragt: Wo ist denn der Neptun? Die Antwort: Den hat die Stadtverwaltung für einige Zeit „versteckt“. Komplett restauriert – und deshalb verhüllt - wird zur Zeit der Neptunbrunnen in der Nordhäuser Promenade. „Das Wasserbecken war undicht, die Metall-Brunnenfigur hatte Schäden und der Sockel Rostflecken“, erklärte Anne Lange, im städtischen Grünordnungsamt verantwortlich für die Brunnen. Brunnenbecken und Sockel aus Sandstein seien per Sandstrahl gereinigt worden, schadhafte Stellen würden verklebt bzw. verfugt, abschließend werde eine Dichtschicht aufgebracht. Das Brunnenbecken bekomme gleichzeitig einen neuen Wasser-Ablauf...ausführlich im nnz-Archiv


Grundstein für Erweiterung
Kelle Die Domäne wird moderner, nicht unbedingt größer, dafür aber kundenfreundlicher. Für den Erweiterungsbau ist heute der Grundstein gelegt worden. Die Nordhäuser Firma TiRo Neu unterhält mittlerweile ein „kleines“ Gewerbegebiet. Sie erweist sich darüber hinaus seit Jahren als Investor, wenn es darum geht, Platz für Neuansiedlungen zu schaffen. War es im vergangenen Jahr die Erweiterung einer Biotechnologiefirma, so wird die Domäne nun einen Erweiterungsbau vornehmen. Heute ist dazu feierlich der Grundstein gelegt worden. Mit dem Erweiterungsbau sollen die hässlichen Nebengebäude in einigen Monaten der Vergangenheit angehören, sie werden abgerissen. Aber nicht nur vom neuen Lager sollen die Kunden profitieren, sondern auch von einer Neugestaltung der Verkaufsfläche. Alles wird ebenerdig, nicht mehr treppab ins Küchenstudio oder treppauf in die Badabteilung. So will Domäne-Verkaufsleiter Hans-Georg Klingner neue Kunden hinzu zu gewinnen...ausführlich im nnz-Archiv


Grausiger Fund
Grausig Sonja Polz wohnt in der Martinstraße. Die Nordhäuserin freut sich über die Sanierung der Straße, über das neue Outfit des Frauenberges. Heute allerdings macht sie einen grausigen Fund, der ihr das Blut in den Adern stocken ließ. Als Sonja Polz gegen 17 Uhr von der Arbeit nach Hause kam, da war die Welt für die Frau noch in Ordnung. Von der Dachterrasse ihres Hauses schaute sie wieder einmal in Richtung Frauenberger Kirche. Was sie jedoch unmittelbar neben der Martinstraße entdeckte, das ließ sie erschaudern: Auf einem Haufen lagen menschliche Knochen. Irgendwo ausgegraben und liegengelassen. Die nnz war gegen 19 Uhr vor Ort und erhielt die Bestätigung: Sieben bis acht Schädelknochen, unzählige Oberarm- und Oberschenkelknochen müssen Bauarbeiter gefunden haben. Die Überreste von Menschen ließen sie einfach im Dreck liegen. Zwei Schädelknochen weisen Löcher auf. Einschüsse?...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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