Sa, 13:31 Uhr
18.05.2013
Neuer Job für Machnig
Für Wirtschaftsminister Matthias Machnig war sein Ministerium schon immer ein viel zu kleines Universum. Er sah sich stehts neben dem Visionär zu Höheren berufen. Für Machnigs persönliche Planungen gab es zwei Umzugsvarianten...
Die eine wäre die Thüringer Staatskanzlei gewesen. Vorbei an Noch-SPD-Thüringenchef Christoph Matschie, mit Hilfe von Bodo Ramelow und den LINKEN. Das hätte aber bedeutet, bis zum nächsten Jahr warten zu müssen.
Die zweite Variante kann schon in diesem Jahr realisiert werden, denn wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll Genosse Machnig das Wahlkampfteam von Peer Steinbrück ergänzen. Dort soll der Mann, der auch über gute politische Beziehungen zu SPD-Chef Gabriel verfügt, für die Energiepolitik zuständig sein.
Voller Energie steckt er ja, der Herr Machnig und voller Ideen auch. Für Ex-Kanzler Schröder organisierte er die Wahlkämpfe 1998 und 2002. Für den normalen Thüringer bleiben allerdings einige Fragen. Zum Beispiel: Hat der Herr Machnig bis zum 22. September als Noch-Minister in Thüringen soviel Zeit, um sich neben der Thüringer Wirtschaft auch noch um Peer Steinbrück und dessen Wahlkampf zu bemühen?
Vemutlich ja, denn weder der Herr Matschie, noch Frau Lieberknecht oder gar die Thüringer Wirtschaft werden die Abwesenheit von Genossen Machnig auch nur ansatzweise bedauern. Außer vielleicht: Bodo Ramelow und die LINKE.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDie eine wäre die Thüringer Staatskanzlei gewesen. Vorbei an Noch-SPD-Thüringenchef Christoph Matschie, mit Hilfe von Bodo Ramelow und den LINKEN. Das hätte aber bedeutet, bis zum nächsten Jahr warten zu müssen.
Die zweite Variante kann schon in diesem Jahr realisiert werden, denn wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll Genosse Machnig das Wahlkampfteam von Peer Steinbrück ergänzen. Dort soll der Mann, der auch über gute politische Beziehungen zu SPD-Chef Gabriel verfügt, für die Energiepolitik zuständig sein.
Voller Energie steckt er ja, der Herr Machnig und voller Ideen auch. Für Ex-Kanzler Schröder organisierte er die Wahlkämpfe 1998 und 2002. Für den normalen Thüringer bleiben allerdings einige Fragen. Zum Beispiel: Hat der Herr Machnig bis zum 22. September als Noch-Minister in Thüringen soviel Zeit, um sich neben der Thüringer Wirtschaft auch noch um Peer Steinbrück und dessen Wahlkampf zu bemühen?
Vemutlich ja, denn weder der Herr Matschie, noch Frau Lieberknecht oder gar die Thüringer Wirtschaft werden die Abwesenheit von Genossen Machnig auch nur ansatzweise bedauern. Außer vielleicht: Bodo Ramelow und die LINKE.
Peter-Stefan Greiner

