Mi, 14:23 Uhr
15.05.2013
Ablösung in Sicht
Für etwa 16.000 Patientinnen und Patienten ist Dr. Dieter Bartholomäus seit mehr als 20 Jahren eine medizinische Instanz. Doch langsam aber sicher müssen die sich an ein neues Gesicht in der Praxis in der Nordhäuser Geseniusstraße gewöhnen...
Lange hat "Bartho", wie ihn viele Nordhäuser nennen, überlegt, wie es mit der Praxis weitergehen soll? Schließlich, man sieht es ihm nicht an, rangiert er bereits vier Jahre über dem normalen Renteneintrittsalter. "Ich wollte für meine Patienten kein abruptes Ende, auch für mein Super-Team nicht, doch irgendwann sollte man sich aus dem stressigen Berufsalltag zurückziehen", sagt Dr. Bartholomäus im nnz-Gespräch.
Es soll ein gleitender Rückzug aus dem Tagesgeschäft werden. Um das alles realisieren zu können, wird es in der Praxis ein neues Gesicht im Arztzimmer geben. Elisabeth Voigtsberger heißt die junge Medizinerin, die in Kürze ihre Promotion verteidigen will. Die 30jährige Sondershäuserin lernte den "Alten" im vergangenen Jahr bei einer Weiterbildung in ihrer Heimatstadt kennen. Das Angebot ehrte sie, letztlich ist der Ruf des Allgemein- und Sportmediziners sowie des Facharztes für Chirotherapie weit über die Grenzen des Landkreises Nordhausen bekannt.
"Mich reizt an der künftigen Aufgabe vor allem deren Vielfalt und - das will ich nicht verhehlen - der vorhandene Patientenstamm", erzählt Frau Voigtsberger, die noch im Sondershäuser Krankenhaus arbeitet. Mit ihrem Wechsel nach Nordhausen wird sie ihre praxisnahe Ausbildung vervollständigen können. Hier wird sie ihre künftigen Patienten kennenlernen und umgekehrt.
Final geplant ist dann allerdings eine völlig andere Konstellation. Nach Abschluss der Ausbildung wird sich die junge Frau in Nordhausen niederlassen, wird die Praxis führen und Dieter Bartholomäus halbtags in ihrer Praxis anstellen. "Die erste Etage in der Geseniusstraße wird weiter Teil meines Lebens bleiben und das ist gut so", sagt "Bartho". Denn ohne - das kann er sich auch in einigen Jahren nicht wirklich vorstellen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redLange hat "Bartho", wie ihn viele Nordhäuser nennen, überlegt, wie es mit der Praxis weitergehen soll? Schließlich, man sieht es ihm nicht an, rangiert er bereits vier Jahre über dem normalen Renteneintrittsalter. "Ich wollte für meine Patienten kein abruptes Ende, auch für mein Super-Team nicht, doch irgendwann sollte man sich aus dem stressigen Berufsalltag zurückziehen", sagt Dr. Bartholomäus im nnz-Gespräch.
Es soll ein gleitender Rückzug aus dem Tagesgeschäft werden. Um das alles realisieren zu können, wird es in der Praxis ein neues Gesicht im Arztzimmer geben. Elisabeth Voigtsberger heißt die junge Medizinerin, die in Kürze ihre Promotion verteidigen will. Die 30jährige Sondershäuserin lernte den "Alten" im vergangenen Jahr bei einer Weiterbildung in ihrer Heimatstadt kennen. Das Angebot ehrte sie, letztlich ist der Ruf des Allgemein- und Sportmediziners sowie des Facharztes für Chirotherapie weit über die Grenzen des Landkreises Nordhausen bekannt.
"Mich reizt an der künftigen Aufgabe vor allem deren Vielfalt und - das will ich nicht verhehlen - der vorhandene Patientenstamm", erzählt Frau Voigtsberger, die noch im Sondershäuser Krankenhaus arbeitet. Mit ihrem Wechsel nach Nordhausen wird sie ihre praxisnahe Ausbildung vervollständigen können. Hier wird sie ihre künftigen Patienten kennenlernen und umgekehrt.
Final geplant ist dann allerdings eine völlig andere Konstellation. Nach Abschluss der Ausbildung wird sich die junge Frau in Nordhausen niederlassen, wird die Praxis führen und Dieter Bartholomäus halbtags in ihrer Praxis anstellen. "Die erste Etage in der Geseniusstraße wird weiter Teil meines Lebens bleiben und das ist gut so", sagt "Bartho". Denn ohne - das kann er sich auch in einigen Jahren nicht wirklich vorstellen.
Peter-Stefan Greiner


