So, 12:34 Uhr
12.05.2013
Geteiltes Land
Sozialverband VdK fordert gerechtere Rentenanpassung - Renten bleiben hinter Inflation zurück. Dazu erreichte nnz / kn folgende Meldung.
Die Rentenerhöhung von nur 0,25 Prozent ist für die Rentner im Westen mehr als enttäuschend, der Sozialverband VdK kann dies kaum nachvollziehen. Es ist ein Mini-Aufschlag, der nicht ausreicht, um die Inflation auszugleichen.
Der VdK warnt auch mit Blick auf die Rentenanpassung von 3,29 Prozent in den neuen Bundesländern davor, Ost und West gegeneinander auszuspielen: Das Problem ist nicht, dass Rentner im Osten zu viel Erhöhung bekommen haben. Das Problem ist, dass Rentner im Westen viel zu wenig bekommen haben.
Die Gründe für den Unterschied liegen zum einen darin, dass die Bruttolöhne im Osten stärker gestiegen sind als im Westen, und zum anderen darin, dass im Osten das Verhältnis Beitragszahler - Rentenbezieher sowie der so genannte Riester - Faktor günstiger sind.
Der Sozialverband VdK fordert, dass diese so genannten Dämpfungsfaktoren abgeschafft werden. Ohne Riester-, Nachhol- und Nachhaltigkeitsfaktor könnte die Anpassung viel höher ausfallen.
Die gesamte Rentenformel muss auf den Prüfstand, und sie muss endlich wieder zum Grundsatz zurückkehren, dass die Renten parallel zu Löhnen und Gehältern steigen, so wie es Konrad Adenauer mit seiner dynamischen Rente eingeführt hat.
Die Altersarmut ist ein Ergebnis der geringen Anpassungen der letzten Jahre. Schon jetzt sind die Einstiegsrenten Jahr für Jahr im Sturzflug. Grund ist das Absenken des Rentenniveaus, das immer mehr Rentnerinnen und Rentner in finanzielle Notlage bringt.
Steigende Kosten, sinkende Kaufkraft: Unterm Strich bleibt Rentnern immer weniger übrig.
Diese Entwicklung verschärft sich seit Jahren und muss deshalb gestoppt werden.
Andreas Links
Öffentlichkeitsarbeit Kreisverband-Nordthüringen
Autor: khhDie Rentenerhöhung von nur 0,25 Prozent ist für die Rentner im Westen mehr als enttäuschend, der Sozialverband VdK kann dies kaum nachvollziehen. Es ist ein Mini-Aufschlag, der nicht ausreicht, um die Inflation auszugleichen.
Der VdK warnt auch mit Blick auf die Rentenanpassung von 3,29 Prozent in den neuen Bundesländern davor, Ost und West gegeneinander auszuspielen: Das Problem ist nicht, dass Rentner im Osten zu viel Erhöhung bekommen haben. Das Problem ist, dass Rentner im Westen viel zu wenig bekommen haben.
Die Gründe für den Unterschied liegen zum einen darin, dass die Bruttolöhne im Osten stärker gestiegen sind als im Westen, und zum anderen darin, dass im Osten das Verhältnis Beitragszahler - Rentenbezieher sowie der so genannte Riester - Faktor günstiger sind.
Der Sozialverband VdK fordert, dass diese so genannten Dämpfungsfaktoren abgeschafft werden. Ohne Riester-, Nachhol- und Nachhaltigkeitsfaktor könnte die Anpassung viel höher ausfallen.
Die gesamte Rentenformel muss auf den Prüfstand, und sie muss endlich wieder zum Grundsatz zurückkehren, dass die Renten parallel zu Löhnen und Gehältern steigen, so wie es Konrad Adenauer mit seiner dynamischen Rente eingeführt hat.
Die Altersarmut ist ein Ergebnis der geringen Anpassungen der letzten Jahre. Schon jetzt sind die Einstiegsrenten Jahr für Jahr im Sturzflug. Grund ist das Absenken des Rentenniveaus, das immer mehr Rentnerinnen und Rentner in finanzielle Notlage bringt.
Steigende Kosten, sinkende Kaufkraft: Unterm Strich bleibt Rentnern immer weniger übrig.
Diese Entwicklung verschärft sich seit Jahren und muss deshalb gestoppt werden.
Andreas Links
Öffentlichkeitsarbeit Kreisverband-Nordthüringen


