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Sa, 07:08 Uhr
20.03.2004

nnz-Rückspiegel: 20. März 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat zurückgeblickt.
Heute: Trauer, Bahnhofszustände und ZAN


Zwischen Trauer und Wut
Demonstriert Mehrere Hundert Menschen kamen heute Abend auf dem Theaterplatz zusammen. Sie wollten gegen den heute begonnenen Krieg gegen den Irak protestieren. Als Beobachter spürte man Trauer, Wut, Erschütterung und Resignation. Es sei schade und schlimm, dass sich die Nordhäuser unter diesem Umständen an diesem Abend vor dem Theater treffen müssen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) vor den Teilnehmern der Protestaktion, zu dem das Nordhäuser Friedensbündnis aufgerufen hatte. „Wir müssen einerseits unsere Erschütterung öffentlich machen, aber wir dürfen auch nicht aufgeben, gegen diesen Krieg zu demonstrieren“, so Rinke und das Stadtoberhaupt schlug vor, dass sich die Nordhäuser künftig regelmäßig hier treffen sollten. Wie viele Menschen, so war auch Barbara Rinke fassungslos, dass die USA sich über die Vereinten Nationen hinweggesetzt hatten, „das ist nicht unsere Vorstellung von Freiheit“...ausführlich im nnz-Archiv


Zustände schrecken Reisende ab
Das in den vergangenen Monaten mit öffentlichen und Mitteln der Deutschen Bahn sanierte Bahnhofsgebäude bietet zeitweise einen abstoßendes Bild.
Der Innenbereich hat sich in der letzten Zeit zusehend zu einem alternativen Musik-, Diskutier- und Feiertempel entwickelt. Nur leider nicht im positiven, sondern in dem Sinn, das mittlerweile eine ganze Reihe von Reisenden die Bahnhofshalle meiden und lieber um das Gebäude einen Bogen machen um zu den Bahnsteigen und Zügen zu gelangen. So kann man fast täglich die Hinterlassenschaften der Zusammenkünfte aus Müll, Flaschen und vergossenem Bier bewundern. Eigentlich müsse der Bahnhof und der Bahnhofsvorplatz als Tor das Aushängeschild der Stadt sein...ausführlich im nnz-Archiv


Becker: ZAN hat Chance vertan
In Südthüringen soll eine Abfallbehandlungsanlage gebaut werden. In der vergangenen Woche wurde dort ein Beschluß des Zweckverbandes (ZASt) gefasst. Die Südthüringer können sich zumindest über eine Förderung der Investition in Höhe von 20 Prozent freuen, Nordthüringen ging leer aus. Für die Umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dagmar Becker, ist dies eine Enttäuschung. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) habe leichtfertig auf diese Förderung verzichtet. In Nordthüringen hätte mit dieser Förderung eine mechanisch-biologische Anlage gebaut werden können. Somit sei auch der Transport von Zehntausenden Tonnen Abfall nach Sachsen-Anhalt zu vermeiden gewesen, meinte Becker gegenüber der nnz...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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