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Do, 17:36 Uhr
25.04.2013

Gespräch mit HSB

Heute haben sich Landrätin Birgit Keller, Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, Harztors Bürgermeister Stephan Klante und Uta Reinholz, Geschäftsführerin des Südharzer Tourismusverbandes, mit Vertretern der Geschäftsleitung der HSB getroffen...


Ein Thema dieses bereits lange geplanten Gesprächs war auch die aktuelle Diskussion im Nordhäuser Kreistag über eine weitere Gesellschaftsbeteiligung des Landkreises Nordhausen an der HSB. In einer konstruktiven Atmosphäre verständigten sich die Thüringer HSB-Gesellschafter – der Landkreis, die Stadt Nordhausen und die Gemeinde Harztor stellen gemeinsam 30,6% der Gesellschaft – dass sich alle Gesellschafter auch zukünftig in der HSB wieder finden müssen.

Gerade in Thüringen hatten sich zuletzt Bedenken angesichts des angedachten Baus einer „Gläsernen Werkstatt“ in Wernigerode gemehrt. Dadurch könnte sich der Schwerpunkt der HSB noch weiter nach Sachsen-Anhalt verschieben. Diskutiert wurde auch, ob die Gesellschaft eine solche Investition schultern könne. HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener erläuterte, dass die Idee einer eigenen Werkstatt auf den hohen Kosten für die Hauptuntersuchungen der Dampfloks beruhe.

Hier sehe man Einsparmöglichkeiten. Die Gesprächspartner wollen nun gemeinsam prüfen, welche weiteren touristischen Potentiale sich durch die HSB für den Südharz erschließen lassen. Derzeit stehe die HSB als kommunal getragene Gesellschaft auf gesunden Füßen. Allerdings sei es wichtig, dass die Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt sich weiter auch finanziell zur HSB bekennen.

Denn die Zuschüsse der Länder haben sich seit der Gesellschaftsgründung 1991 nicht verändert und entsprechen angesichts der Kostensteigerungen und der Inflation kaum mehr den heutigen Anforderungen. Landrätin Keller versicherte abschließend, dass man sich mit der Entscheidung über die Gesellschaftsbeteiligung im Kreistag genügend Zeit lassen werde, um das komplexe Thema intensiv zu beraten um dann fundiert und gut informiert entscheiden zu können.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
25.04.2013, 23:45 Uhr
HSB: Widerstand gegen Kreispläne zeigt Wirkung
Mit wem ich auch immer für mein neues Menschenbilder-Buch sprach, in den vergangenen Tagen, darunter waren mehrere Harz-Klub-Aktivisten, ich stieß tatsöächlich auf NICHT EINE Person, die nicht den Kopf über Frau Kellers Pläne schüttelte. Die Empörung über so viel Unvernunft im Umgang mit einer der wenigen bisher unzerstörbaren touristischen Attraktionen im Industrie-Landkreis Nordhausen brachte ich in einem nnz-Beitrag zum Ausdruck. Nun scheint man sich ja doch zu besinnen. Aber eigentlich gab es dazu auch keine Alternative! Auf die HSB zugehen und gemeinsam Pläne zu verwirklichen, halte ich für die einzig sinnvolle Lösung. Mich hat das kleinstaatlich-kleinkarierte Denken der Kreisvertreter erschüttert. Wenn diese nicht einmal in der Lage sind, für ein 150x50km messendes Gebirge an einem Strang, und die Köpfe aus dem Sand zu ziehen, dann frage ich mich, wie globales Denken beim lokalen Handeln auch im existentiell viel wichtigeren Umweltbereich platzgreifen soll. Da gibt es noch sehr, sehr viel zu tun in unserem Denken. Nur leider wachsen die Probleme auf diesem Gebiet schneller, als unsere Besinnung.
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