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Mi, 18:58 Uhr
24.04.2013

nnz-Leser-Foto(s): Muss das sein?

Ich habe da mal eine Frage. Ist das eigentlich noch normal, wird das unsere Zukunft sein, dass überall wo man hinschaut so blöde Solarfelder stehen? Das fragt ein Leser der nnz...

Eenergiewende? (Foto: privat) Eenergiewende? (Foto: privat)

Wo früher einst eine Wiese war, steht heute eine Solaranlage. Warum werden diese nicht auf Hallendächer errichtet? Nein, da wird die Umwelt verunstaltet und nach voller Laune der Planer so ein Mist in Natur gesetzt. Ich bin auch nicht unbedingt ein Freund vom Atomstrom, aber das kann doch nicht die Zukunft sein?
Mario Buboltz
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
24.04.2013, 19:12 Uhr
Spekulanten??
Ich denke mal hier sind Spekulanten unterwegs, man schöpf die letzten Fördermittel ab, macht ein paar Jahre FETTE Gewinne und wenn es an die Erneuerungen oder Reparaturen geht, ist der Investor Verschwunden, denke ich.

Nentzelsrode lässt grüßen, die Kommunen bleiben dann auf den teuren Restmüll sitzen, denn Solarzellen sind Sondermüll.
Pe_rle
24.04.2013, 21:01 Uhr
Herr Buboltz
das ist leider erst der Anfang von so viel Dummheit, warten wir mal ab was aus dem Industriegebiet "Goldene Aue" wird.
egw
24.04.2013, 21:20 Uhr
@muss sein
Vorher war dort Wildwuchs, brachliegender, teuer erschlossener Gewerbegebiet-Boden, meistens vermüllt. Hat jahrelang keinen interssiert. 2-3 mal im Jahr ein Zirkus, auf der anderen Seite lagen Müll und Glas-/Plasteflaschen um den Sammelcontainer herum.

Sollte das etwa die Zukunft sein???
Jetzt ist der Boden wenigstens vermietet oder verkauft also etwas Geld wieder in den Gemeindekassen (bei uns Steuerzahler zurück, weil wir Steuerzahler schon die Erschließung und Planung geblecht haben), Öko-Strom wird auch produziert und jemand mäht 1-2 mal im Jahr den Rasen - das ist mehr und besser als vorher und ja - es sieht futuristisch aus. Wär natürlich schöner wenn die Anlage in Nordafrika stände, von uns bezahlt wird und der Strom über tausende Kilometer zu uns kommt
Janko
25.04.2013, 08:20 Uhr
licht aus!
atomstrom: nein! kohlestrom sowieso nicht! keine gezeitenkraftwerke! auf keinen fall biogasanlagen! weg mit den windrädern, welche die landschaft verunstalten! keine pumspeicherkraftwerke! und auf keinen fall diese flächenverschandelnden solaranlagen! licht aus!
dann haben die leute wenigstens auch keinen strom mehr, um im internet zu posten.
lumpi22
25.04.2013, 08:27 Uhr
@egw
So einen Unsinn, wie Sie hier von sich geben, ist ja kaum zu glauben! Klar ist die brachliegende Fläche jetzt genutzt und keine "Graswüste" mehr, aber Sie glauben doch wohl nicht, dass die Gemeinde dafür ausreichend Steuereinnahmen hat. Und wenn Sie das ALLES so gut finden, habe ich schon echte Bauchschmerzen davor, wenn in dem gerade erschlossenen Industriegebiet "Goldene Aue" dieses aufgrund fehlender Investoren komplett ebenfalls mit Solarzellen "geschmückt" wird, ist ja auch immerhin besser, als leere Straßen und "blühende Graswüstenfelder" und na ja, etwas STEUER-Geld kommt ja auch in die Kasse!
So einen Unsinn habe ich noch nicht gehört, ach nein gelesen, aber Sie scheinen ein "echter Fachmann" in Sachen Energiewende und Verständnis zu sein..., mal abgesehen von den Kosten der späteren Entsorgung!
Upps, ich bekomme gerade Bauschmerzen..., aua!
Harzer_Wolf
25.04.2013, 09:47 Uhr
Stromsperre
Ihre Ideen finde ich sehr gut @ Janko. Stromsparen könnte die Zukunft sein. Wenn jeder Haushalt 5 TabletPC, noch zwei andere normale PC, 3 Fernseher, 1 Tiefkühlschrank usw. - und dann das E-Auto nicht zu vergessen - hat, ja dann braucht man keine Kriege mehr zu führen. Man braucht bloß dem DeutscheLand den Strom abzustellen. So gesehen hätten dann auch Liechtenstein, Andorra oder der Vatikan eine große Chance uns zu besiegen. Schöne neue, heile Welt !
egw
25.04.2013, 10:13 Uhr
@lumpi22
Wie jetzt lumpi, die haben auf die Fläche bebaut, ohne diese zu pachten/kaufen???
Natürlich ist damit kein Gemeindehaushalt saniert, aber mit der Erschließung von Gewerbeflächen, auf denen dann über Jahre sich niemand ansiedelt bringt doch wohl noch weniger. Wem wollten sie denn diese von "McDonalds-Tüten und Müllsäcken" verdreckte Fläche andrehen? Firmen die sich über die gute Erreichbarkeit dieses Gewerbegebietes freuen - mit dieser wunderbaren Kreuzung an der Alles stillsteht, wenn sich eine Bahn nähert oder an der vor Feiertagen eine Autoschlange von Niedersachswerfen bzw. Krimderode bzw. der Rückstau sich bis über den Herkules-Parkplatz zieht?

Und zum Gewerbegebiet "Goldene Aue":
JA - auch dort wird es so kommen oder glauben sie, das sich dieses unsinnige Projekt nach Fertigstellung randvoll mit Firmen füllt, die sich in den letzten Jahre "unbedingt" in NDH niederlassen wollten???Ich habe von keiner Warteschlange gehört!!!Nicht umsonst hätten die Bewohner der goldenen Aue lieber ihr Ackerland behalten.

Wer ist eigentlich für diese überdimensionierten, nicht mehr bedarfsgerecht geplanten Flächen verantwortlich? In unserer von "Marktwirtschaft" geprägten Gesellschaft wäre hier doch "Angebot und Nachfrage" der Regulator. In Spanien gibt es riesige Wohnparks unfertig und unbewohnt, Immobilienblase hieß das und bei uns Steuerverschwendung und Größenwahn.
Sissi
25.04.2013, 13:07 Uhr
Das Unkraut
wird auch über die Solaranlage wachsen, so wie es auch in Ilfeld und in Ellrich im Gewerbegebiet ist. Wer soll und will dann auch diese Fläche Mähen, und Müll wird sich auch dort ansammeln.
Freidenker 1304
25.04.2013, 13:10 Uhr
Landkreis und Stadt Nordhausen, Gutes, aber auch Fehler über Fehler.
Nein, der Anblick ist nicht immer schön. Geb ich recht. Aber.....
Ist es denn in Nordhausen nicht sowieso schon zu spät, die Fehler der vergangenen Jahre anzusprechen ? Irre Stadt, irrer Landkreis. Millionengräber. Aber alles normal, oder? Riesige Gewerbegebiete in und um Nordhausen stehen teils leer, wie bei Mac D., an der Darre oder NSW, Ilfeld oder selbst Holungsbügel. Jede Klitsche brauchte doch nach der Wende sein Gewerbegebiet. Sind denn nicht genug freie Bebauungsflächen IN Nordhausen am Sand, am ehemaligem Kornhaus, an der Gasfabrik, in der Freiherr-vom-Stein-Strasse, an der Darre, in der Altstadt/Grimmel oder in unseren Industrieruinen wie Nortak, Nobas, Dreistreif, Schlachthof, Fahrrad und, und, und.... Für Industrie und Wohnraum ! Aber da müsste man ja erst investieren. Doch so werden Millionen Quadratmeter beste Ackerfläche z.B. an der Windehäuser Autobahnabfahrt auf Jahrzehnte/Jahrhunderte mit Beton versiegelt. Müssen wir denn die Fehler der Zersiedlungspolitik der alten Bundesrepuplik wiederholen ? Natürlich, weil alle anderen Flächen in Nordhausen schon so belegt sind, oder ? Und weil im Osten die Gewerbeflächen völlig unterdimensioniert sind. Blühende Landschaften, ja. Als Investitionsruinen und Unkrautflächen. Weil es ja viele Fördergelder gibt. Ein Schalk, der denkt, mancher will sich nur Reich- und Gesundstossen. Aber das die Fördergelder auch nur Steuergelder sind, die jeder einzelne von uns zahlt, daran denkt kaum einer. Ich befürchte, das konkret große Teile des im Bau befindlichen Gewerbegebiets Autobahnabfahrt auch so eine Versiegelungsruine werden. Hat sich Otto Normalverbraucher mal angeschaut, wie riesig die Fläche eigentlich ist? Aber es ist ja dann genug Platz für auch wieder für Solaranlagen, die uns unser bester Kumpel, a la Made in China liefert. Ein hoch auf die deutsche Wirtschaft, die sich für ein paar Jahre Profit technologisch ausnehmen lässt wie die Weihnachtsgans Auguste. Und weil ja die Qualität dieser Produkte um ein vielfaches höher ist als althergebrachtes. Nun gibt es ja genug Leute, die immer was gegen Solar und Windenergie haben. Und denen geb ich zum Teil sogar recht. Es ist nicht immer ökologisch und ökonomisch. Und nicht immer ästhetisch. Wie zum Beispiel die Windradwälder in Sachsen und Sachsen/Anhalt. Oder überall die Biogasanlagen, in denen auch Mais verbrannt wird. Ich verstehe auch, das so etwas nicht in die Nähe der Wohngebiete gehört. Aber haben wir nicht eine Schweinmastanlage in NDH ?. Oder kann man nicht die Nordhäuser Abwässer nutzen. Geht aber bestimmt nicht. Ist zu aufwendig. Oder auch die riesigen Felder mit Solarpaneelen. Meiner Meinung nach aber immer noch besser als ein AKW in der Nachbarschaft oder riesiges Kohlekraftwerk. Wenn ich zwischen zwei Übeln wählen muss, nehme ich das kleinere ! Und die, die am lautesten gegen alles protestieren, wollen auf keinen Fall Strompreiserhöhungen oder gar zeitweise Abschaltungen hinnehmen. Na da wäre erst was los, oder ? Über andere Themen um für und wider wie Kulturbibliothek und co. lasse ich mich jetzt nicht näher aus. Natürlich gab es unter der Regierung Rinke nicht nur schlechtes. Es wäre unfair, deren Erfolge nicht zu würdigen. Landesgartenschau und Um-bzw.Neubauten haben das Stadtbild Nordhausens in den letzten 23 Jahren wirklich attraktiv gemacht. Strassenbahn, Krankenhaus, Badehaus, Theater usw. wurden erhalten. Das hat nicht jede Stadt geschafft. Mal sehen, was Ära Zeh bringt. Um so merkwürdiger, das sich der Landkreis jetzt aus der Verantwortung Harzbahn ausklinken will. Gerade die Harzbahn, die eins der wenigen Touristenmagnete und Aushängeschild unserer Stadt ist. Aber Stadt und Landkreis sind sich ja seit langen schon nicht grün. Das merkt jeder Nordhäuser. Auch wenn es offiziell nicht zugegeben wird. Und dennoch ist Nordhausen lebenswert. Ich wohn gern hier. Auch wenn noch vieles im Argen liegt. Wie die absolut desolaten Strassen. Wie die seit Jahrzehnten vergessenen zweiten Ausfahrten zu den Neubaugebieten Nord und Ost. Wie die (fast) Monopolstellung von Edeka in Nordhausen, trotz lauter Rufe nach Kaufland und Real. Wie der jährliche Zank um den Weihnachtsmarktstandplatz. Wie die mangelhafte Altstadtsanierung. Aber da stellt sich ja wieder die Frage"...wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld". Ich hab eigentlich nichts gegen eine Kulturbibliothek, nur kostet sie eben Unsummen. Gelder, die anders dringender gebraucht würden. Denn ich fahr ungern jemanden die Hände ab, der versucht. sich aus einem der tausenden Schlaglöcher in Nordhausen herauszuziehen. Es gibt schon tolle Strassen hier, bestimmt kennt jeder einige.
Aber abschließend zum Thema Solarparks. Schön...nein ! Aber besser als ungenutzte Unkrautflächen und leicht wieder abzubauen. Und besser Solar und Thermal und Wind als Atommüll, Gas/Öl und Kohledreck. Aber bitte nicht auf die grüne Wiese, sondern auf Bauruinen und Brachflächen in vorhandenen Gewerbegebieten.
Doerfler
25.04.2013, 21:47 Uhr
Falsche Denkansätze
Ich gebe meinen Vorkommentatoren in vielem Recht, nur scheint der Haupt-Denkansatz der "Energiewende" m.E. schon falsch zu sein:
Man versucht den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

Das, was uns heute als Energie-"Wundertechnologie" verkauft wird ist weiter nichts als der Sondermüll von morgen!
Beispiele gefällig?

1.Energiesparlampen und das in ihnen enthaltene Quecksilber. Man hat Quecksilber-Thermometer geächtet und holt das Quecksilber damit durch die Hintertür wieder ins Haus. Wobei Thermometer weniger bruchgefährdet sind als Lampen. Und die Herstellung in China ist für die Arbeiter auch nicht unbedingt ein Quell der Gesundheit.

2. LED-Technologie - hochmodern, aber zur Herstellung der LEDs wird Gallium-Arsenid verwendet. Arsen dürfte jedem noch als "Heilmittel gegen Schwiegermütter" geläufig sein...

3. Solarpaneele: Je höher der Wirkungsgrad, desto giftiger die Inhaltsstoffe: Das Halbleitermaterial Silizium mag harmlos sein aber andere Beschichtungsmaterialien wie Cadmiumtellurid (CDTe) oder Kupferindiumdiselenid (CIS)sind es nicht. Das früher übliche Vercadmen von Metallteilen wurde nicht umsonst verboten. Und Selen ist auch nicht besonders gesund.

4.Windenergie: Hervorragend - aber hat sich schon mal jemand damit befaßt, wie man nach der Laufzeit der Anlagen das Glasfasergelumpe mit Kupfergeflecht, aus dem die Flügel zusammengeharzt sind, recyceln oder verwerten kann? Fragen Sie mal SINOI-Mitarbeiter nach den Geruchs-Arbeitsbedingungen und der allergenen Wirkung des Harzes!

5. Biogasanlagen - Klasse!, denn dann wird in der Goldenen Aue weiter nichts als "Energiemais" angebaut werden, weil das ja mehr Geld als Lebensmittel-Frucht bringt...
Das kann man auch keinem Bauern verdenken, oder?

Nicht immer muß eine "schmutzige" Technologie auch Schmutz hinterlassen - Beispiel gefällig? Das im ehemaligen Braunkohlenrevier um Leipzig entstandene Neunseenland...

Da sieht es z.B. mit den Hinterlassenschaften der "sauberen" Atomenergie schon anders aus: Die dürften auch in Jahrtausenden noch radioaktiv strahlen.

Zurück zum Thema: Solarpaneele auf Dächern sind auch nicht unbedingt der Hit. Was macht eigentlich die Feuerwehr, wenn so ein Haus in Flammen steht? Mit Wasser löschen bei einigen hundert Volt, die die Dinger auch dann noch produzieren kann tödlich werden. Oder gibt es jetzt eine Vorschrift zur Installation von Hauptschaltern, die die Anlagen im Havariefall lahmlegen können?
Es gibt noch viel zu tun...

Übrigens hat auch eine "verwilderte" Wiese einen ökologischen Sinn. Vielleicht kann dazu ja mal jemand was sagen, der sich damit auskennt.

Was wäre m.E. ein richtiger Ansatz?
Nicht den Mehrbedarf mit noch mehr decken, sondern an den Wirkungsgraden arbeiten, um diese BESTMÖGLICH zu erhöhen. Eine Aluminiumhütte oder ein Elektrostahlwerk verballert nun mal mehr Energie als eine Möbelfabrik oder ein Haushalt.Und nachts muß auch nicht jeder Kirchturm von Kleinkleckersdorf oder jedes Firmenlogo beleuchtet werden...
Thomas Fichtner
25.04.2013, 22:55 Uhr
Thema Brandschutz/Bekämpfung Solaranlagen
Die meisten Feuerwehrleute die ich so kenne (FFW) sind längst auch auf dem Gebiet geschult.

Zitat:
"Bei Solaranlagen wird Verhalten nach VDE 0132 "Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen" empfohlen.

Darin steht:

Bei Einsatz von Wasser mit Strahlrohr nach DIN 14365-CM, empfohlener Sicherheitsabstand für Niederspannungsanlagen mit bis zu 1kV Wechselspannung oder 1,5kV Gleichspannung

mit Sprühstrahl: 1m
mit Vollstrahl: 5m

Da diese Entfernung meist deutlich überschritten wird und Anlagen maximal 700-1000V haben ist das eher unproblematisch."
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