Di, 11:15 Uhr
23.04.2013
Arbeit, Rente, Europa
Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa. Das ist das diesjährige Motto des DGB. "Der 1. Mai ist unser Tag, denn es sind die Beschäftigten, die den Wohlstand dieses Landes erarbeiten", sagt der DGB im Vorfeld...
Die Gewekschaften zeigen durch Mitbestimmung und Tarifpolitik, dass wir die Lage der arbeitenden Menschen verbessern können. Aber wir erleben seit Jahren, dass Arbeit entwertet wird. Aus sicheren Arbeitsplätzen wurden oft unsichere Jobs. Fast ein Viertel der Beschäftigten hängt im Niedriglohnsektor fest. Immer mehr Beschäftigte leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen. Und immer mehr Menschen droht die Altersarmut.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Die Mittelschicht bröckelt, die unteren Einkommen sinken, während der Reichtum der oberen zehn Prozent zunimmt. Sie besitzen mittlerweile weit über die Hälfte des Gesamtvermögens in Deutschland.
"Wir wollen für alle Menschen gute Arbeit, ein sicheres Auskommen und ein Leben in Würde! Dafür brauchen wir eine neue Ordnung der Arbeit", so die Gewerkschaften im Vorfeld des Tags der Arbeit in diesem Jahr.
2013 ist kein Jahr wie jedes andere. Am 2. Mai vor achtzig Jahren wurde die freie deutsche Gewerkschaftsbewegung durch die Nationalsozialisten zerschlagen. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von den Nazis verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für Nazis.
Das alles soll in Nordhausen am 1. Mai, ab 10 Uhr auf dem Rathausplatz demonstriert werden. Sprechen werden Andreas Wieninger und EVG-Gewerkschaftssekretär Matthias Altmann. Danach gibt es - wie schon in den vergangenen Jahren - Livemusik von "Less People" und eine Springburg von den Falken.
Autor: redDie Gewekschaften zeigen durch Mitbestimmung und Tarifpolitik, dass wir die Lage der arbeitenden Menschen verbessern können. Aber wir erleben seit Jahren, dass Arbeit entwertet wird. Aus sicheren Arbeitsplätzen wurden oft unsichere Jobs. Fast ein Viertel der Beschäftigten hängt im Niedriglohnsektor fest. Immer mehr Beschäftigte leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen. Und immer mehr Menschen droht die Altersarmut.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Die Mittelschicht bröckelt, die unteren Einkommen sinken, während der Reichtum der oberen zehn Prozent zunimmt. Sie besitzen mittlerweile weit über die Hälfte des Gesamtvermögens in Deutschland.
"Wir wollen für alle Menschen gute Arbeit, ein sicheres Auskommen und ein Leben in Würde! Dafür brauchen wir eine neue Ordnung der Arbeit", so die Gewerkschaften im Vorfeld des Tags der Arbeit in diesem Jahr.
2013 ist kein Jahr wie jedes andere. Am 2. Mai vor achtzig Jahren wurde die freie deutsche Gewerkschaftsbewegung durch die Nationalsozialisten zerschlagen. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von den Nazis verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für Nazis.
Das alles soll in Nordhausen am 1. Mai, ab 10 Uhr auf dem Rathausplatz demonstriert werden. Sprechen werden Andreas Wieninger und EVG-Gewerkschaftssekretär Matthias Altmann. Danach gibt es - wie schon in den vergangenen Jahren - Livemusik von "Less People" und eine Springburg von den Falken.

