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So, 17:56 Uhr
21.04.2013

Pokalgewinn mit Top-Team-Leistung

Der Thüringer HC ist 2013 nach 2011 zum zweiten Mal Deutscher Pokalsieger im Handball der Damen. Mit einer souveränen Leistung bezwang er den HC Leipzig mit 30:22 (15:11). Wir haben den Bericht von Stephanie Lapp...


Den Leipzigerinnen, die im Halbfinale den Buxtehuder SV klar beherrschten, gelang im gesamten Spielverlauf keine Führung - fast wäre die Partie mit einer Zehntore-Differenz ausgegangen. Erfolgreichste THC-Werferinnen waren Nadja Nadgornaja und Danick Snelder mit je acht Toren, Nadja wurde auch beste Torschützin des Turniers. Für den HCL traf Anne Hubinger mit sechs Treffern am häufigsten. Zur besten Torhüterin des Turniers wurde Maike März, als wertvollste Spielerin Kerstin Wohlbold gewählt.

Der THC startet erneut optimal, nach sieben Minuten netzte Kerstin Wohlbold zum 4:1 ein. Die Abwehr stand stabil und sicher und vorn verwerteten die THC-Damen ihre Chancen. In der Folgezeit konnten die Thüringerinnen Leipzig immer auf zwei bis drei Tore Distanz halten, in der 18. Minute führten sie dann erstmals mit vier Toren (10:6) – Danick Snelder traf vom Kreis. Das Spiel über den Kreis war heute ein äußerst effektives Mittel. Leipzigs Trainer Oerneburg nahm die Auszeit. Diese fruchtete zunächst, denn Leipzig erzielte einen Doppelschlag durch Maura Visser und Luisa Schulze. Dadurch ließen sich die Thüringerinnen jedoch nicht verunsichern, denn bis zur Pause baute man die Führung wieder auf 15:11 aus.

In der „Roten Wand“ gab es erstaunte Gesichter – vier Tore vor, das hatte man sich in den kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Man hoffte, dass die Mädels genauso weiter spielen würden wie bisher. Und die Fans sollten nicht enttäuscht werden. Der THC kam souverän aus der Kabine zurück und konnte seine Führung nach wenigen Minuten weiter ausbauen. Snelder lief nach 36 gespielten Minuten einen Konter und erzielte das 19:13. Egal was der HCL probierte, der THC fand die bessere Antwort. So sollte es noch schlimmer für den HCL kommen – die Führung für den Thüringer HC wurde zweistellig. (27:17 – 48. Minute).

Die Fans standen Kopf und feierten ihre überragende Mannschaft. Immer wieder erklangen „Maike März"-Rufe, die Torhüterin erwischte einen Glanztag und zeichnete sich durch viele grandiose Paraden aus. Herbert Müller hatte nun die Gelegenheit kräftig durchzuwechseln und einige Spielvarianten auszuprobieren. Sonja Frey wechselte auf Rückraummitte - Shenia Minevskaja und Katarina Tomasevic erhielten Spielanteile. Letztendlich siegte der THC völlig verdient mit 30:22 und ist nach 2011 zum zweiten Mal Pokalsieger. In der EWS-Arena ging der Schlusspfiff in den Jubelgesängen der THC-Fans unter.
Stephanie Lapp

Stimmen zum Spiel:

Herbert Müller (THC): Eine Demontage, eine Demonstration. Der Glaube an uns macht uns stark. Das war sensationell gut über 60 Minuten. Heute feiern wir, aber morgen haken wir das ab. Wir haben am Mittwoch das nächste schwere Spiel.

Karsten Döring (THC-Präsident): Die Mannschaft hat insgesamt eine wahnsinnig geschlossene Leistung abgeliefert."

Kay-Sven Hähner (Manager HCL): In einem Finale muss man eine Topleistung bringen. Bei uns hat keine Leistungsträgerin überzeugen können.

Statistik:

Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März, Katarina Tomasevic; Nadja Nadgornaja (8), Sonja Frey (5/1), Ana Gros, Shenia Minevskaja, Danick Snelder (8), Petra Popluharova, Mie Augustesen, Katrin Engel (3), Anja Althaus, Lydia Jakubisova (2), Kerstin Wohlbold (4).

HC Leipzig: Katja Schülke, Julia Plöger; Maura Visser (5/2), Natalie Augsburg (2), Anne Müller (2), Nora Reiche, Jessy Kramer, Debbie Bont, Luisa Schulze (2), Karolina Kudlacz (2), Saskia Lang (3), Anne Hubinger (6), Michelle Urbicht.
Autor: red

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