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Fr, 12:11 Uhr
19.04.2013

Frühjahrsputz mal anders

Es gab Zeiten, da standen die Rathaus-Oberen pikfein gedresst mit einem Besen oder Schaufel vor dem Rathaus und wollten die Menschen von Nordhausen zum Frühjahrsputz animieren. Die Zeiten haben sich jetzt geändert, wie die Bilder dazu...

Putz zum Frühjahr (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Putz zum Frühjahr (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Nach den langen Wintermonaten sind neben den wärmenden Sonnenstrahlen auch die Hinterlassenschaften des Winters zum Vorschein gekommen. „Wir sind bereits dabei und werden auch in den nächsten Tagen im Auftrag der Stadt zahlreiche Sonderreinigungsleistungen mit Kehrmaschinen und Handreinigern durchführen“, kündigt Frank Rumpf, Betriebsleiter Stadtwirtschaft der Südharzwerke Nordhausen an.

Im Rahmen zusätzlicher Reinigungsaktivitäten werden die Kreisel und Querungshilfen in der Stadt gereinigt, die Ortseinfahrten von Kleinabfällen beräumt, Plätze und Wege von Streusplit befreit und auch die Kohnsteinbrücke im Gewerbegebiet Nordhausen/Niedersachswerfen bekommt wieder ihre Grundreinigung. So werden auch durch Beschäftigte im Niedriglohnbereich regelmäßig operative Reinigungsleistungen erbracht.

Da Attraktivität und Lebensqualität einer Stadt auch durch die Sauberkeit öffentlicher Wege, Plätze und Grünanlagen geprägt werden, sind die privaten Grundstückseigentümer, öffentliche Einrichtungen, Betriebe und Unternehmen aufgerufen diesem Beispiel zu folgen und vor ihren Grundstücken zu reinigen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen kann ein guter Reinigungszustand erzielt werden.

„Ein andauerndes und nicht unerhebliches Problem der Verunreinigungen in unserer Stadt stellen die achtlos weggeworfene Kleinabfälle dar“, sagt Steffen Meyer vom zuständigen Fachamt. Täglich und insbesondere nach den Wochenenden müssen die Hinterlassenschaften in Form von Einwegverpackungen jeglicher Art, Flaschen, Papier, Einkaufstüten, Taschentüchern u. a. beräumt werden. Gerade Glasscherben weisen zudem ein hohes Verletzungs- oder Schadenspotenzial auf. Außerdem komme es immer wieder zu rechtswidrigen Ablagerungen von Sperrabfall, elektrische Geräten, Reifen und Batterien, obwohl es dafür ausreichende kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten gebe, so Meyer.

„Auch Hundekot auf Grünflächen, Spielplätzen, Gehwegen und anderen öffentlichen Flächen ist ein Dauerärgernis in der Stadt“, sagt Christian Kowal, Leiter des städtischen Ordnungsamtes und kündigt deshalb verstärkte Kontrollen an.
Autor: red

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Kommentare
Pe_rle
19.04.2013, 13:50 Uhr
sauberkeit
ich hatte bis zum letzten Satz gehofft, das das Thema Hund mal außen vor bleibt, aber nur gehofft. Aber im letzten Satz ,konnte man es sich nicht verkneifen. Wenn man jetzt mal die Verunreinigungen in der Stadt prozentual nimmt, dann kommen die Hundebesitzer gar nicht so schlecht weg.

Leider gibt es im selbigen Kreis genug die "Ihr! Häufchen einfach nicht weg räumen.
Und daran muß was geändert werden.
Und nun lasse ich den Hundehassern freien Lauf sich Ihren Frust von der Seele zu reden.
Aber bitte drüber nachdenken, ob nicht einer der anderen Gegenstände die beräumt werden müssen von Ihnen selbst stammen.
Georg
19.04.2013, 14:15 Uhr
wer sind die...
Beschäftigten im Niedriglohnbereich?
Werden hier etwa Ein- Euro- Jobber vom Jobcenter eingesetzt,welche die bereits durch Gebühren für die Straßenreinigung bezahlten Reinigungsarbeiten verrichten?
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