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Mo, 13:28 Uhr
08.03.2004

Becker begrüßt und kritisiert

Nordhausen (nnz). Morgen treffen sich die Landesregierungen von Niedersachsen und Thüringen im Landkreis Nordhausen. Dabei soll es die gemeinsame Verkehrsinfrastruktur gehen. Auch um die B 243.


Die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker begrüßt das morgige Treffen der Landesregierungen von Thüringen und Niedersachsen in Nordhausen. „Endlich werden somit auch mal die Themen der Nordregion von Thüringen in den zentralen Blickpunkt der Politik geraten“, machte Becker deutlich. Becker bedauerte in diesem Zusammenhang, dass bisher der Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus fast nur auf die Süd-Zusammenarbeit mit Bayern und Hessen gesetzt hatte.

Völlig vernachlässigt wurde somit eine länderübergreifende Tourismusvermarktung des Harzes. „Die Landesregierung hat bisher kein Konzept für den Tourismus im Südharz und pumpt die Fördermittel nur in den Thüringer Wald“, machte Becker deutlich. Die touristische Vermarktung des Harzes zeichnet sich bisher durch eine unabgestimmte Kleinstaaterei aus, da die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen keine gemeinsamen Absprachen treffen.

Auch bei der Umsetzung des Verkehrskonzeptes für den Harz warf Dagmar Becker der Landesregierung schwere Versäumnisse vor. Das Konzept sieht seit 1992 vor, den Harz durch eine neue B 243 im Süden und eine neue B 6 im Norden vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Während die neue vierspurige B 6 in Niedersachen und Sachsen-Anhalt schon halb fertig ist, hat Thüringen für die B 243 noch nicht einmal das Baurecht geschaffen. „Seit zwei Jahren ist der Planfeststellungsbeschluss für das erste Teilstück der B 243 bei Großwechsungen überfällig“, erklärte Becker dazu. Dieses vierspurige Teilstück soll direkt an die bestehende A 38 anbinden und ist als vordringlicher Bedarf im Bundesverkehrswegeplan verankert.
Autor: nnz

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