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Sa, 06:53 Uhr
06.03.2004

nnz-Rückspiegel: 6. März 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat zurückgeblickt.
Heute: Industriegebiet und kommunale Destille


Gesichtet, gewertet, gewürdigt
Die Auslegung der Planungsunterlagen für das künftige Industriegebiet in der Goldenen Aue ist Geschichte. Wie geht es jetzt weiter? nnz sprach mit dem Vorsitzenden des Planungsverbandes. Es seien während der Auslegungsphase zahlreiche Stellungnahmen zu den Planungsunterlagen eingegangen. Viele würden sich vom Inhalt her gleichen, seien aber mit verschiedenen Unterschriften versehen. Hans-Joachim Arendt kündigte an, dass alle Einwände in diesen Tagen verantwortungsvoll geprüft würden. Dies betreffen vor allem den Bereich des Naturschutzes. Sollte es erforderlich sein, dann würde ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben. Nach der Abwägung werde der Planungsverband den entsprechen Beschluß fassen. Diese müsse dann noch vom Landesverwaltungsamt aufsichtsrechtlich geprüft und bestätigt werden. Das könne Mitte des Jahres geschehen. Dann sei die Planungsphase nach dem Baugesetzbuch abgeschlossen, kündigte der Vorsitzende an. Gefragt sei ab diesem Zeitpunkt die Landesentwicklungsgesellschaft. Sie müsse Verhandlungen mit potentiellen Investoren aufnehmen, nach deren Vorstellungen dann die Flächen im Industriegebiet erschlossen werden sollen...ausführlich im nnz-Archiv


Destillation in der Verwaltung
Bei der ersten gemeinsamen Klausurtagung des Jahres 2003 der Verwaltungsspitze wurde diesmal „destilliert“. Was sich hinter diesem Neuwort versteckt, das hat die nnz herausgefunden. Dabei wurde das künftige Konsolidierungskonzept, wie es von der Kommunalaufsicht gefordert worden war (siehe nnz-Archiv), in ersten Ansätzen umrissen. In der Verwaltung wurden deshalb Projekte durchsiebt, im Amtsdeutsch „destilliert“. Das neue destillierte Konzept soll vorerst bis zum Jahr 2006 reichen. Sämtliche Projekte werden nächste Woche im Finanzausschuss des Stadtrates vorgetragen. Vorschläge der Stadträte sollen eingearbeitet werden, bevor das Papier – wie gefordert - an die Kommunalaufsicht übergeben wird.

„Bei der Klausurtagung wurde noch einmal deutlich: Trotz aller Zwänge kann Stadtentwicklung nicht ausschließlich Sparen bedeuten. Stadtentwicklung braucht vor allem Leitprojekte und Ziele, wie aktuell die Landesgartenschau. Die Entwicklung des Industriegebietes `Goldene Aue´ gemeinsam mit dem Planungsverband ist, nach Abschluss der Landesgartenschau im kommenden Jahr, unser wichtigstes strategisches Vorhaben, an dem wir seit drei Jahren arbeiten. Denn die Schaffung von Arbeitsplätzen hat Priorität“, sagte Oberbürgermeisterin Rinke. Mit diesem Projekt werde die Stadt gemeinsam mit benachbarten Gemeinden Flächen für größere Firmenansiedlungen zur Verfügung stellen. Im Juni solle Baurecht erreicht sein...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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