Mo, 06:58 Uhr
08.03.2004
Verkürzt und fachlich
Nordhausen (nnz). Im Vorfeld des heutigen Internationalen Frauentages haben sich sogar die Statistiker mit dem weiblichen Geschlecht beschäftigt. Die nnz hat die wichtigsten fraulichen Daten für Sie zusammengestellt.
Im Mai 2003 lebten in Thüringen 811,1 Tausend Frauen im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre). Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Internationalen Frauentages mitteilt, waren 473,6 Tausend Frauen erwerbstätig und 113,9 Tausend Frauen bezeichneten sich als erwerbslos bzw. Arbeit suchend. Die Erwerbstätigenquote betrug damit 58,4 Prozent, die Erwerbslosenquote 14,0 Prozent. Seit dem April 2000 haben sich beide Quoten nur geringfügig verändert.
Hinter der relativ stabilen Erwerbstätigenquote ist jedoch festzustellen, dass Frauen zunehmend verkürzt arbeiten. So stieg die Zahl derer, die maximal 20 Wochenstunden arbeiten, seit April 2000 um ein Viertel auf 58 Tausend, während die Zahl der Frauen mit einer Arbeitszeit von 36 und mehr Stunden um 10,1 Prozent auf 321,2 Tausend sank. Mehr als die Hälfte der in Teilzeit arbeitenden Frauen gibt als Hauptgrund dafür an, keine Vollzeittätigkeit gefunden zu haben.
Gegenüber April 2000 ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen insgesamt um 25,8 Tausend zurückgegangen. Dabei ist die Entwicklung hinsichtlich der Stellung im Beruf unterschiedlich. Während die Zahl der Arbeiterinnen in diesem Zeitraum um ein Fünftel und die der Angestellten um fast drei Prozent abnahmen, wurden um die Hälfte mehr Beamtinnen und 2,6 Prozent mehr Selbständige gezählt.
Jede 6. Frau ist Facharbeiterin
Im Oktober 2003 war jede 6. Frau im Produzierenden Gewerbe als Facharbeiterin tätig. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag damit der Anteil der Facharbeiterinnen in Thüringen mit 16,4 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt mit 13,2 Prozent. Im früheren Bundesgebiet war es nur jede 9. Arbeiterin, die im Produzierenden Gewerbe Facharbeiteraufgaben erfüllte.
Auch im Vergleich zum Oktober 2001 hat der Anteil der Arbeiterinnen mit Facharbeitertätigkeit zugenommen. Im Oktober 2001 nahmen 15,9 Prozent aller Arbeiterinnen Facharbeiteraufgaben wahr.
In Thüringen betrug im Oktober 2003 die durchschnittliche bezahlte Wochenarbeitszeit im Produzierenden Gewerbe 39,8 Stunden. Frauen arbeiteten 39,4 Stunden in der Woche und damit in etwa genauso lange wie im Oktober 2001 mit 39,3 Stunden.
Autor: nnzIm Mai 2003 lebten in Thüringen 811,1 Tausend Frauen im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre). Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Internationalen Frauentages mitteilt, waren 473,6 Tausend Frauen erwerbstätig und 113,9 Tausend Frauen bezeichneten sich als erwerbslos bzw. Arbeit suchend. Die Erwerbstätigenquote betrug damit 58,4 Prozent, die Erwerbslosenquote 14,0 Prozent. Seit dem April 2000 haben sich beide Quoten nur geringfügig verändert.
Hinter der relativ stabilen Erwerbstätigenquote ist jedoch festzustellen, dass Frauen zunehmend verkürzt arbeiten. So stieg die Zahl derer, die maximal 20 Wochenstunden arbeiten, seit April 2000 um ein Viertel auf 58 Tausend, während die Zahl der Frauen mit einer Arbeitszeit von 36 und mehr Stunden um 10,1 Prozent auf 321,2 Tausend sank. Mehr als die Hälfte der in Teilzeit arbeitenden Frauen gibt als Hauptgrund dafür an, keine Vollzeittätigkeit gefunden zu haben.
Gegenüber April 2000 ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen insgesamt um 25,8 Tausend zurückgegangen. Dabei ist die Entwicklung hinsichtlich der Stellung im Beruf unterschiedlich. Während die Zahl der Arbeiterinnen in diesem Zeitraum um ein Fünftel und die der Angestellten um fast drei Prozent abnahmen, wurden um die Hälfte mehr Beamtinnen und 2,6 Prozent mehr Selbständige gezählt.
Jede 6. Frau ist Facharbeiterin
Im Oktober 2003 war jede 6. Frau im Produzierenden Gewerbe als Facharbeiterin tätig. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag damit der Anteil der Facharbeiterinnen in Thüringen mit 16,4 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt mit 13,2 Prozent. Im früheren Bundesgebiet war es nur jede 9. Arbeiterin, die im Produzierenden Gewerbe Facharbeiteraufgaben erfüllte.
Auch im Vergleich zum Oktober 2001 hat der Anteil der Arbeiterinnen mit Facharbeitertätigkeit zugenommen. Im Oktober 2001 nahmen 15,9 Prozent aller Arbeiterinnen Facharbeiteraufgaben wahr.
In Thüringen betrug im Oktober 2003 die durchschnittliche bezahlte Wochenarbeitszeit im Produzierenden Gewerbe 39,8 Stunden. Frauen arbeiteten 39,4 Stunden in der Woche und damit in etwa genauso lange wie im Oktober 2001 mit 39,3 Stunden.


