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Fr, 08:53 Uhr
05.03.2004

Rote Laterne soll weg

Nordhausen/Braunlage (nnz). Zweimal auswärts muss der Braunlager SC Harz an diesem Wochenende in der Meisterrunde antreten. Und dabei wollen die Harzer Wölfe die Rote Laterne des Tabellenletzten endlich abgeben.


Um 19:30 Uhr kommt es heute zum Kellerduell beim Adendorfer EC, keine 24 Stunden später, nämlich am Samstag um 19 Uhr, sind die Harzer beim Neusser EV gefordert. Auch wenn Coach Henry Heyduk aus dem Vollem schöpfen kann, gerade auf Grund der geringen Erholungsphase und der langen Reisen dürfte das Wochenende an die Substanz der Wölfe gehen.

Gegen den AEC haben die Harzer trotzdem ein klares Ziel: Mit einem Sieg über die Adendorfer soll die rote Laterne in der Lüneburger Heide gelassen werden. Einfach dürfte das gegen die Mannschaft von Sven Gösch allerdings nicht werden. Zwar haben die Heidschnucken ihre letzten neun Heimspiele verloren und auch gegen den BSC diese Saison von fünf bisherigen Partien nur eine gewonnen, doch der Sieg glückte ausgerechnet zu Beginn der Meisterrunde beim 6:4 des AEC im Wurmbergstadion. Maßgeblich beteiligt war dabei Top-Verteidiger Frank Richardt, der neben den beiden Stürmern Denny Böttger und Alexander Deibert zu den offensivstärksten Spielern der Adendorfer gehört. Doch auch die Hofmann-Brüder, Spartak Olenberg oder Jacek Darowski sind nicht zu unterschätzen. Zu Saisonstart noch ein Schwachpunkt beim AEC, ist die Torwartposition inzwischen mit dem Oberligaerfahrenen Jens Kinne besetzt.

Wenig Zeit zum Erholen bleibt den Wölfen dann vor dem Duell mit dem Neusser EV am Samstag. Die Neusser, die im Hinspiel nach einer hektischen Partie mit 6:3 in Braunlage gewannen, sind eines der Überraschungsteams der Meisterrunde. Obwohl nur auf Grund des Rückzuges von Grefrath in der Endrunde dabei, stießen sie teilweise bis auf Platz Vier der Tabelle vor. In den letzten Spielen mussten mussten die Westdeutschen allerdings doch einige Schlappen einstecken und sind auf den achten Platz zurückgerutscht.

Besonders müssen die BSC-Verteidiger am Samstag auf das nordamerikanische Angriffstrio des NEV achten. Troy Bigam, Sean Starke und Eric DiNardo haben bisher schon so manche Abwehreihe durcheinander gewirbelt. Gemeinsam mit Bigam Topscorer ist allerdings der starke Verteidiger Ronny Sassen, der aus dem Nachwuchs der Düseldorfer EG stammt. Das Tor der Neusser wird vom 18-jährigen Ken Passmann sicher gehütet, er wurde von den Krefeld Pinguinen immerhin mit einer Förderlizenz ausgestattet.
Robert Koch
Autor: nnz

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