Do, 10:55 Uhr
14.03.2013
Sparsame Kommunen?
Die Ausgaben der Thüringer Kommunen lagen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2012 mit 4,8 Milliarden Euro in etwa auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum. Es wurde eine Million Euro weniger ausgegeben als vor Jahresfrist...
Mindernd auf die Gesamtausgaben wirkten die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand. Mit 839,2 Millionen Euro wurden 11,1 Millionen Euro weniger gezahlt, u.a. durch geringere Aufwendungen für die Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens, die Haltung von Fahrzeugen sowie die weiteren Verwaltungs- und Betriebsausgaben.
Ebenfalls gesunken sind die Ausgaben für die Sachinvestitionen. Hier war ein Rückgang von 70,7 Millionen Euro gegenüber dem Jahr zuvor zu verzeichnen. Insgesamt wurden 590,5 Millionen Euro ausgegeben, davon 509,7 Millionen Euro für Baumaßnahmen und weitere 80,9 Millionen Euro für den Erwerb von Sachvermögen.
Die Personalausgaben stiegen um 45,2 Millionen Euro auf insgesamt 1,4 Milliarden Euro, was vor allem auf die tarifliche Anpassung und einem geringen Personalzuwachs im Jahr 2012 zurückzuführen ist. Die Ausgaben für soziale Leistungen erhöhten sich gegenüber 2011 um 46,5 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro.
An Einnahmen flossen in diesem Zeitraum ebenfalls 4,8 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen. Das waren 126,8 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Hauptursache hierfür waren die geringeren Einnahmen der laufenden und investiven Finanzzuweisungen vom Land. Trotzdem bildeten diese immer noch den größten Anteil an den Gesamteinnahmen. Mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro bzw. einem Anteil von 52,5 Prozent haben die Kommunen 287,8 Millionen Euro weniger erhalten als im Jahr 2011.
Als laufende Zuweisungen und Zuschüsse sowie Erstattungen vom Land wurden 2,2 Milliarden Euro gezahlt. Das waren 182,5 Millionen Euro weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zuweisungen für Investitionen vom Land betrugen 281,9 Millionen Euro, 105,3 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Der positive Trend bei den Steuereinnahmen setzte sich auch in diesem Jahr fort. Die Einnahmen an Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich auf 1,3 Milliarden Euro und waren damit 90,5 Millionen Euro höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Hauptgründe hierfür waren u.a. die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) in Höhe von 48,4 Millionen Euro und aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in Höhe von 34,4 Millionen Euro. Bei den Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb war ein leichter Anstieg um 7,4 Millionen Euro auf 628,1 Millionen Euro (+ 1,2 Prozent) zu verzeichnen.
Autor: redMindernd auf die Gesamtausgaben wirkten die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand. Mit 839,2 Millionen Euro wurden 11,1 Millionen Euro weniger gezahlt, u.a. durch geringere Aufwendungen für die Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens, die Haltung von Fahrzeugen sowie die weiteren Verwaltungs- und Betriebsausgaben.
Ebenfalls gesunken sind die Ausgaben für die Sachinvestitionen. Hier war ein Rückgang von 70,7 Millionen Euro gegenüber dem Jahr zuvor zu verzeichnen. Insgesamt wurden 590,5 Millionen Euro ausgegeben, davon 509,7 Millionen Euro für Baumaßnahmen und weitere 80,9 Millionen Euro für den Erwerb von Sachvermögen.
Die Personalausgaben stiegen um 45,2 Millionen Euro auf insgesamt 1,4 Milliarden Euro, was vor allem auf die tarifliche Anpassung und einem geringen Personalzuwachs im Jahr 2012 zurückzuführen ist. Die Ausgaben für soziale Leistungen erhöhten sich gegenüber 2011 um 46,5 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro.
An Einnahmen flossen in diesem Zeitraum ebenfalls 4,8 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen. Das waren 126,8 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Hauptursache hierfür waren die geringeren Einnahmen der laufenden und investiven Finanzzuweisungen vom Land. Trotzdem bildeten diese immer noch den größten Anteil an den Gesamteinnahmen. Mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro bzw. einem Anteil von 52,5 Prozent haben die Kommunen 287,8 Millionen Euro weniger erhalten als im Jahr 2011.
Als laufende Zuweisungen und Zuschüsse sowie Erstattungen vom Land wurden 2,2 Milliarden Euro gezahlt. Das waren 182,5 Millionen Euro weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zuweisungen für Investitionen vom Land betrugen 281,9 Millionen Euro, 105,3 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Der positive Trend bei den Steuereinnahmen setzte sich auch in diesem Jahr fort. Die Einnahmen an Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich auf 1,3 Milliarden Euro und waren damit 90,5 Millionen Euro höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Hauptgründe hierfür waren u.a. die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) in Höhe von 48,4 Millionen Euro und aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in Höhe von 34,4 Millionen Euro. Bei den Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb war ein leichter Anstieg um 7,4 Millionen Euro auf 628,1 Millionen Euro (+ 1,2 Prozent) zu verzeichnen.

