Mo, 10:40 Uhr
01.03.2004
SPD für Erhalt der Kyffhäuserbahn
Nordhausen (nnz). Die SPD Stadträte und der SPD Ortsverein Nordhausen fordern den Erhalt und den Ausbau der Kyffhäuserbahn. Warum diese Strecke im Kyffhäuserkreis so wichtig für die Nordhäuser Sozialdemokraten sein soll, das erfahren Sie mit einem Klick...
Vor wenigen Wochen wurde der Kooperationsvertrag zwischen den Städten Nordhausen und Sondershausen unterzeichnet. Wir stehen zu diesem Vertrag und deshalb auch zum Erhalt und Ausbau der für uns und die Region wichtigen Kyffhäuserbahn, sagt dazu Andreas Wieninger (SPD). Wir bekennen uns zu dieser Strecke und wir fordern ein ebensolches Bekenntnis des Bundes, des Freistaates Thüringen und der Deutschen Bahn AG.
Der Bund als Eigentümer hat eine im Grundgesetz festgeschriebene Verantwortung für die Daseinsvorsorge der Verkehrsinfrastruktur. Der Freistaat Thüringen weist den Kyffhäuserkreis im Entwurf des Landesentwicklungsplanes als Region mit besonderen Entwicklungsaufgaben aus, was bedeutet, besonderer Entwicklungsbedarf. In einer solchen Situation wäre es aberwitzig zuzusehen, wie eine wichtige Verkehrsinfrastruktur weiter verkommt und stillgelegt wird. Die zur Deutschen Bahn gehörende DB Netz AG hat mit einer entsprechend ausgebauten Infrastruktur wesentlichen Anteil am Erfolg oder Misserfolg von ökologisch und ökonomisch wichtigem Schienenverkehr.
Kein Schienenverkehrsunternehmen sei auf Dauer in der Lage auf einem maroden Schienennetz wirtschaftlich gute Ergebnisse einzufahren, denn ein intaktes Netz sei Grundbedingung für gute Angebote auf der Schiene für Güter und Personenbeförderung. Wir fordern deshalb Bund, Land und Bahn zur umgehenden Sanierung der Strecke auf, so Wieninger. Durch verbesserte Angebote nach der Sanierung seien für die Betreiber und Schienenverkehrsunternehmen verbesserte wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten.
Dazu fordern wir zu den stündlichen Verbindungen von Nordhausen nach Erfurt, einen zwischengelagerten Takt von Nordhausen nach Sondershausen- Bad Frankenhausen- Artern – Sangerhausen – Berga Kelbra – Nordhausen und umgekehrte Richtung. Dadurch ergibt sich zwischen Nordhausen und Sondershausen, sowie zwischen Artern und Sangerhausen eine halbstündige Verbindung mit ungemeiner Attraktivität für Wirtschaft, Freizeit und Tourismus.
Autor: nnzVor wenigen Wochen wurde der Kooperationsvertrag zwischen den Städten Nordhausen und Sondershausen unterzeichnet. Wir stehen zu diesem Vertrag und deshalb auch zum Erhalt und Ausbau der für uns und die Region wichtigen Kyffhäuserbahn, sagt dazu Andreas Wieninger (SPD). Wir bekennen uns zu dieser Strecke und wir fordern ein ebensolches Bekenntnis des Bundes, des Freistaates Thüringen und der Deutschen Bahn AG.
Der Bund als Eigentümer hat eine im Grundgesetz festgeschriebene Verantwortung für die Daseinsvorsorge der Verkehrsinfrastruktur. Der Freistaat Thüringen weist den Kyffhäuserkreis im Entwurf des Landesentwicklungsplanes als Region mit besonderen Entwicklungsaufgaben aus, was bedeutet, besonderer Entwicklungsbedarf. In einer solchen Situation wäre es aberwitzig zuzusehen, wie eine wichtige Verkehrsinfrastruktur weiter verkommt und stillgelegt wird. Die zur Deutschen Bahn gehörende DB Netz AG hat mit einer entsprechend ausgebauten Infrastruktur wesentlichen Anteil am Erfolg oder Misserfolg von ökologisch und ökonomisch wichtigem Schienenverkehr.
Kein Schienenverkehrsunternehmen sei auf Dauer in der Lage auf einem maroden Schienennetz wirtschaftlich gute Ergebnisse einzufahren, denn ein intaktes Netz sei Grundbedingung für gute Angebote auf der Schiene für Güter und Personenbeförderung. Wir fordern deshalb Bund, Land und Bahn zur umgehenden Sanierung der Strecke auf, so Wieninger. Durch verbesserte Angebote nach der Sanierung seien für die Betreiber und Schienenverkehrsunternehmen verbesserte wirtschaftliche Ergebnisse zu erwarten.
Dazu fordern wir zu den stündlichen Verbindungen von Nordhausen nach Erfurt, einen zwischengelagerten Takt von Nordhausen nach Sondershausen- Bad Frankenhausen- Artern – Sangerhausen – Berga Kelbra – Nordhausen und umgekehrte Richtung. Dadurch ergibt sich zwischen Nordhausen und Sondershausen, sowie zwischen Artern und Sangerhausen eine halbstündige Verbindung mit ungemeiner Attraktivität für Wirtschaft, Freizeit und Tourismus.

