Mo, 07:59 Uhr
25.02.2013
Kleines Geld fürs große Haus
Ruheständler können das Eigenheim neuerdings beleihen, um die Rente aufzubessern. Doch die Zusatzrente ist oft viel zu klein, und selten gibt es die Leistungen lebenslänglich. Darauf macht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam...
Bei den Immobilienrenten sind die Offerten sehr unterschiedlich. ÖKO-TEST hat sich von 14 Anbietern durchrechnen lassen, was ein 70-jähriges Ehepaar, das ein Haus im Wert von 300.000 Euro besitzt, bekommen kann. Dabei sind zwischen 335 Euro für eine lebenslange oder 863 Euro für eine zeitlich befristete Monatsrente drin. Alternativ können die Senioren eine einmalige Auszahlung von bis zu 200.000 Euro locker machen.
Der Vergleich der Angebote ist jedoch schwierig. Denn bei jeder Offerte wird nicht nur anders gerechnet, auch die Modelle unterscheiden sich. Je nach Angebot muss das Haus verkauft, verschuldet oder verrentet werden. Das hat nicht nur Einfluss auf die Höhe der Rente, sondern auch darauf, was dem Ehepaar bleibt, wenn es seine Pläne ändert, bzw. ob und wie viel vom Haus noch für die Erben übrig bleibt.
Und die Modelle haben noch weitere Tücken: ÖKO-TEST kritisiert etwa, dass die von den Anbietern einkalkulierten Absicherungskosten viel zu teuer sind.
In den Produkten sind jede Menge Sicherheitspuffer eingebaut für den Fall, dass der Kunde deutlich älter wird als erwartet oder dass sich die Immobilie nach dessen Tod nicht so gut verkaufen lässt wie geplant. Auch das aktuelle Zinsänderungsrisiko ist eingepreist. Außerdem müssen die Kunden meist sämtliche Nebenkosten des Geschäfts, wie Gebühren für Gutachter, Notar und Grundschuldbestellung, tragen. Große Sprünge sind mit der Immobilienrente daher
selten drin.
Das ÖKO-TEST-Magazin März 2013 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Autor: redBei den Immobilienrenten sind die Offerten sehr unterschiedlich. ÖKO-TEST hat sich von 14 Anbietern durchrechnen lassen, was ein 70-jähriges Ehepaar, das ein Haus im Wert von 300.000 Euro besitzt, bekommen kann. Dabei sind zwischen 335 Euro für eine lebenslange oder 863 Euro für eine zeitlich befristete Monatsrente drin. Alternativ können die Senioren eine einmalige Auszahlung von bis zu 200.000 Euro locker machen.
Der Vergleich der Angebote ist jedoch schwierig. Denn bei jeder Offerte wird nicht nur anders gerechnet, auch die Modelle unterscheiden sich. Je nach Angebot muss das Haus verkauft, verschuldet oder verrentet werden. Das hat nicht nur Einfluss auf die Höhe der Rente, sondern auch darauf, was dem Ehepaar bleibt, wenn es seine Pläne ändert, bzw. ob und wie viel vom Haus noch für die Erben übrig bleibt.
Und die Modelle haben noch weitere Tücken: ÖKO-TEST kritisiert etwa, dass die von den Anbietern einkalkulierten Absicherungskosten viel zu teuer sind.
In den Produkten sind jede Menge Sicherheitspuffer eingebaut für den Fall, dass der Kunde deutlich älter wird als erwartet oder dass sich die Immobilie nach dessen Tod nicht so gut verkaufen lässt wie geplant. Auch das aktuelle Zinsänderungsrisiko ist eingepreist. Außerdem müssen die Kunden meist sämtliche Nebenkosten des Geschäfts, wie Gebühren für Gutachter, Notar und Grundschuldbestellung, tragen. Große Sprünge sind mit der Immobilienrente daher
selten drin.
Das ÖKO-TEST-Magazin März 2013 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.


