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Do, 10:09 Uhr
14.02.2013

nnz-Reisetagtebuch: Sizilien (3)

Schülerinnen und Schüler des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums waren in den zurückliegenden Tagen in Italien unterwegs. Ein internationales Projekt machte es möglich. In der nnz berichten Sie von ihren Erlebnissen und Eindrücken...

Tag 4 - 5. Februar

Vom Tal der Tempel und dem Garten Eden

Sizilianisches Tagebuch (Foto: K. Greiner) Sizilianisches Tagebuch (Foto: K. Greiner)
Sonnenschein begrüßt uns am Dienstagmorgen. Heute bewegen wir uns auf den Spuren der Geschichte. Bereits im archäologischen Museum sehen wir Gegenstände der Eroberer und Bewohner Siziliens von vor vielen Jahrhunderten. Tonscherben, Amphoren, riesige Steinsäulen der Tempel, Skulpturen u.a. hat man im Boden von Agrigento gefunden und für nachfolgende Generationen bewahrt.

Im Anschluss wandern wir im Tal der Tempel unter blühenden Mandelbäumen und genießen einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und Umgebung. Die Ruinen der Göttertempel sind weltbekannt. Unsere Gastgeber erklären uns einiges zur Geschichte. Dutzende Fotos und Freundschaftsbilder werden geschossen und wandern per Handy gleich nach Deutschland, Dänemark, Frankreich und Polen zu den Daheimgebliebenen.

Zum Mittag gibt es heute ein Picknick unter freiem Himmel. Anschließend steht ein Besuch in Kolymbetra – dem himmlischen Obstgarten am Fuße der Tempel auf dem Programm. Eine Mitarbeiterin führt uns durch die 6 ha große Anlage und erzählt im freundlichen Plauderton auf französisch, englisch und italienisch von deren Wiederentdeckung und mühsamen Rekultivierung. Wir stehen unter Orangenbäumen, Zitronen, Myrthen, Oliven, Palmen und anderen südländischen Pflanzen. Es ist unbeschreiblich – zu Hause ist Winterzeit und es liegt Schnee!

Am Abend ist die Eröffnung des 68. internationalen Folklorefestivals von Agrigento, die Tempel erstrahlen im Scheinwerferlicht und zahlreiche Tanzgruppen aus aller Welt entzünden die Flamme der Freundschaft. Sie alle geloben, ein friedliches Fest zu feiern.

Wer glaubt, der Tag geht in Ruhe zu Ende, ahnt nichts vom internationalen Buffet mit Spezialitäten der Gastländer und einer zünftigen Disco im Hotel Tre Torri.
Autor: nnz

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