Di, 14:00 Uhr
12.02.2013
Chance zum Sparwillen vertan
Der Dauerbrenner Personalkosten im Zusammenhang mit der finanziellen Zukunft des Kreishaushaltes führt seit vielen Jahren immer wieder zu Unmut im Kreistag. Dieses Gefühl hat Kreistagsmitglied Barbara Rinke (SPD)...
Dass er nun auch die CDU-Fraktion ergriffen hat, zeige die Reaktion von Bürgermeister Maik Schröter aus Heringen. Bereits im Jahr 2006 wurde ein Prüfauftrag zur Personalentwicklung mit der Senkung von Personalkosten beschlossen. Den Umsetzungsgrad dieses Beschlusses beschreibe die Kreisverwaltung selbst als nicht realisiert.
"Als nun die einmalige Gelegenheit bestanden hätte, ein deutliches Signal des Sparwillens an der Spitze des Kreises zu setzen, fehlte wie so oft der Mut. Der Antrag der FDP-Fraktion auf die Stelle des 2. Beigeordneten auf Grund der Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung unseres Landkreises zu verzichten, fand Zustimmung bei den Grünen und einer Mehrheit der SPD-Fraktion. Doch das reichte nicht. Leider wurde der Antrag durch
CDU und Linke abgelehnt", bedauert Rinke.
So sei wieder eine Chance vertan, mit dem Sparen ernst zu machen. Ein Blick zu fasst allen anderen Thüringer Landkreisen hätte genügt, um zu sehen, wie man auch mit einem Beigeordneten auskommen könne. Die Gemeinden des Landkreises hätten eine Entscheidung, auch an der Spitze der Kreisverwaltung zu sparen, als Beginn einer echten Partnerschaft für eine Zukunft mit weniger Einwohnern und weniger Geld gesehen. Doch nun geht alles weiter seinen gewohnten Gang, ist Barbara Rinke überzeugt.
Autor: nnzDass er nun auch die CDU-Fraktion ergriffen hat, zeige die Reaktion von Bürgermeister Maik Schröter aus Heringen. Bereits im Jahr 2006 wurde ein Prüfauftrag zur Personalentwicklung mit der Senkung von Personalkosten beschlossen. Den Umsetzungsgrad dieses Beschlusses beschreibe die Kreisverwaltung selbst als nicht realisiert.
"Als nun die einmalige Gelegenheit bestanden hätte, ein deutliches Signal des Sparwillens an der Spitze des Kreises zu setzen, fehlte wie so oft der Mut. Der Antrag der FDP-Fraktion auf die Stelle des 2. Beigeordneten auf Grund der Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung unseres Landkreises zu verzichten, fand Zustimmung bei den Grünen und einer Mehrheit der SPD-Fraktion. Doch das reichte nicht. Leider wurde der Antrag durch
CDU und Linke abgelehnt", bedauert Rinke.
So sei wieder eine Chance vertan, mit dem Sparen ernst zu machen. Ein Blick zu fasst allen anderen Thüringer Landkreisen hätte genügt, um zu sehen, wie man auch mit einem Beigeordneten auskommen könne. Die Gemeinden des Landkreises hätten eine Entscheidung, auch an der Spitze der Kreisverwaltung zu sparen, als Beginn einer echten Partnerschaft für eine Zukunft mit weniger Einwohnern und weniger Geld gesehen. Doch nun geht alles weiter seinen gewohnten Gang, ist Barbara Rinke überzeugt.


