Do, 15:07 Uhr
07.02.2013
Wild wird nicht vergessen
Auch dieses Jahr wurden Vorsorgemaßnahmen im Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz für die Winterfüttterung des Wildes getroffen. Vor allem in den oberen und mittleren Harzbereichen wurden Futtervorräte vorzeitig angelegt, damit bei hohen Schneelagen das Wild keine Not leiden muss...
Als Notzeit wird die Zeit angesehen, in welcher dem Wild durch hohe Schneelage oder vereistem, beziehungsweise verharschtem, Schnee kein natürliches Futter zur Verfügung steht. In Thüringen gilt die Notzeit generell ab Höhenlagen über 450 Meter über Normal Null und im Zeitraum vom 16. Januar bis 30. April.
Das Forstamt Bleicherode-Südharz hat auch in diesem Jahr Wildfutter in Form von Heurollen, Zuckerrüben und Mais beschafft. In den Harzrevieren Rothesütte, Christianenhaus und Wiegersdorf stehen einige Wiesen für die Heugewinnung zur Verfügung, um dem Wild ein natürliches Äsungsangebot bereitzustellen.
Auch der Bau von Wildfütterungen ist in den letzten Jahren konsequent fortgeführt wurden, um dem Wild im Harzbereich Äsung anzubieten. Ein weiterer Grund ist die Vorbeugung von Verbiss- und Schälschaden im Wald. Eicheln, Kastanien und Walnüsse werden zusätzlich als besondere Leckerbissen ausgebracht.
Autor: redAls Notzeit wird die Zeit angesehen, in welcher dem Wild durch hohe Schneelage oder vereistem, beziehungsweise verharschtem, Schnee kein natürliches Futter zur Verfügung steht. In Thüringen gilt die Notzeit generell ab Höhenlagen über 450 Meter über Normal Null und im Zeitraum vom 16. Januar bis 30. April.
Das Forstamt Bleicherode-Südharz hat auch in diesem Jahr Wildfutter in Form von Heurollen, Zuckerrüben und Mais beschafft. In den Harzrevieren Rothesütte, Christianenhaus und Wiegersdorf stehen einige Wiesen für die Heugewinnung zur Verfügung, um dem Wild ein natürliches Äsungsangebot bereitzustellen.
Auch der Bau von Wildfütterungen ist in den letzten Jahren konsequent fortgeführt wurden, um dem Wild im Harzbereich Äsung anzubieten. Ein weiterer Grund ist die Vorbeugung von Verbiss- und Schälschaden im Wald. Eicheln, Kastanien und Walnüsse werden zusätzlich als besondere Leckerbissen ausgebracht.


