Do, 12:46 Uhr
07.02.2013
Überraschung im Rathaus
Na, sowas: Mit Blick auf die Vorbereitungen für das diesjährige 45. Nordhäuser Rolandsfest vom 14. bis zum 16. Juni ist Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh über die aktuellsten Entwicklungen positiv überrascht...
Wir haben sowohl aus der lokalen Kulturszene als auch dem Bereich der Wirtschaft großzügige und qualitätsvolle Angebote, bzw. Wünsche, das Fest mit zu gestalten. Der Jazzclub zum Beispiel will sein Jazzbaumfest integrieren, die Jugendkunstschule hat sich für die Programmgestaltung angeboten, der Offene Kanal will auch mit an Bord. Wir sind positiv überrascht vom Echo. So könnten die finanziellen Herausforderungen sogar letztlich in einem erfrischenden konzeptionellen Neubeginn münden", wird das bisherige Debakel schöngeredet..
Es sei dann nicht nur ein Fest für die Nordhäuser, sondern mit und durch die Bürger. Dies sei umso erfreulicher, weil sich mit den angebotenen Kooperationen zugleich echte Entlastungen fürs Budget ergeben könnten. Ohne Abstriche an der Qualität, wird behauptet.
Mit der Organisation des Festes durch eigene und erfahrene Mitarbeiter des Kulturamts ist es auch möglich, besser auf die Bedürfnisse der lokalen Händler und der örtlichen Vereine einzugehen, was zum Beispiel die Standgebühren betrifft, ergänzte Hannelore Hasse, die städtische Dezernentin für Kultur, Bildung und Generationen. Bleibt allerdings die Frage, warum denn nun eigentlich erst ausgeschrieben wurde, wenn die privaten Veranstalter nun angeblich nicht auf die Bedürfnisse der Nordhäuser Bürger eingehen würden.
Die Vereine haben wiederum ein Podium zur Präsentation, und der eine oder andere Förderverein kann durch den Verkauf auf dem Fest seine Kasse aufbessern. Es ist völlig klar, dass private Ausrichter ein Fest vielleicht zügiger auf die Beine stellen. Allerdings stehen sie unter einem enormen Kostendruck. Kompromisse fallen da natürlich schwerer , wird nun seitens der Dezernentin nachgeschoben und die 180-Grad-Wende begründet.
Derzeit sei man mit verschiedenen Akteuren im Gespräch zu den geplanten Bühnenstandorten. Heute Nachmittag gibt es ein Treffen mit dem Theater. Neben dem Rathausplatz stehen als Optionen wieder der Gehege- und den Petersbergplatz. Da wir von einem Nordhäuser Unternehmen erste und großzügige Signale haben, einen Bühnenstandort komplett gestalten und finanzieren zu wollen, ergeben sich neue Ansätze, so Frau Haase weiter.
Wie in den zurückliegenden Jahren solle es am Freitag wieder eine größere Musikveranstaltung geben, die sich vornehmlich an das jüngere und überregionale Publikum richte. Ein Kinderfest sei ebenfalls geplant, wie auch eine Händler- und Vereinsmeile.
Autor: redWir haben sowohl aus der lokalen Kulturszene als auch dem Bereich der Wirtschaft großzügige und qualitätsvolle Angebote, bzw. Wünsche, das Fest mit zu gestalten. Der Jazzclub zum Beispiel will sein Jazzbaumfest integrieren, die Jugendkunstschule hat sich für die Programmgestaltung angeboten, der Offene Kanal will auch mit an Bord. Wir sind positiv überrascht vom Echo. So könnten die finanziellen Herausforderungen sogar letztlich in einem erfrischenden konzeptionellen Neubeginn münden", wird das bisherige Debakel schöngeredet..
Es sei dann nicht nur ein Fest für die Nordhäuser, sondern mit und durch die Bürger. Dies sei umso erfreulicher, weil sich mit den angebotenen Kooperationen zugleich echte Entlastungen fürs Budget ergeben könnten. Ohne Abstriche an der Qualität, wird behauptet.
Mit der Organisation des Festes durch eigene und erfahrene Mitarbeiter des Kulturamts ist es auch möglich, besser auf die Bedürfnisse der lokalen Händler und der örtlichen Vereine einzugehen, was zum Beispiel die Standgebühren betrifft, ergänzte Hannelore Hasse, die städtische Dezernentin für Kultur, Bildung und Generationen. Bleibt allerdings die Frage, warum denn nun eigentlich erst ausgeschrieben wurde, wenn die privaten Veranstalter nun angeblich nicht auf die Bedürfnisse der Nordhäuser Bürger eingehen würden.
Die Vereine haben wiederum ein Podium zur Präsentation, und der eine oder andere Förderverein kann durch den Verkauf auf dem Fest seine Kasse aufbessern. Es ist völlig klar, dass private Ausrichter ein Fest vielleicht zügiger auf die Beine stellen. Allerdings stehen sie unter einem enormen Kostendruck. Kompromisse fallen da natürlich schwerer , wird nun seitens der Dezernentin nachgeschoben und die 180-Grad-Wende begründet.
Derzeit sei man mit verschiedenen Akteuren im Gespräch zu den geplanten Bühnenstandorten. Heute Nachmittag gibt es ein Treffen mit dem Theater. Neben dem Rathausplatz stehen als Optionen wieder der Gehege- und den Petersbergplatz. Da wir von einem Nordhäuser Unternehmen erste und großzügige Signale haben, einen Bühnenstandort komplett gestalten und finanzieren zu wollen, ergeben sich neue Ansätze, so Frau Haase weiter.
Wie in den zurückliegenden Jahren solle es am Freitag wieder eine größere Musikveranstaltung geben, die sich vornehmlich an das jüngere und überregionale Publikum richte. Ein Kinderfest sei ebenfalls geplant, wie auch eine Händler- und Vereinsmeile.


