eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 06:42 Uhr
19.02.2004

nnz-Rückspiegel: 19. Februar 2003

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Probleme, Schulgeburt, Unfähigkeit und Verlierer


Probleme mit Krieg und Frieden
Friedenspapier Es war eine äußerst beruhigende Sitzung des Nordhäuser Stadtrates. Das kommunalpolitische Miteinander der Akteure reichte jedoch nur bis zum Tagesordnungspunkt „Frieden“. Da gingen die Meinungen nicht nur auseinander, sondern prallten aufeinander. Ist Nordhausen nun eine Stadt des Frieden? Natürlich! Da waren sich alle vier Fraktionen doch schon einig. Nicht aber, wie man mit dem Frieden umgeht. Und vor allem nicht, mit einem drohenden Irakkrieg. Die nnz hatte bereits vor exakt zwei Wochen berichtet, dass Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) einen Entwurf für einen Willensbekundung in den Hauptausschuß einbrachte, der – bis auf winzige Korrekturen – so auch einstimmig beschlossen wurde. Der CDU war dieser Entwurf „Achse des Friedens“ derart suspekt, dass die Fraktionsspitze einen eigenen Entwurf vorlegte...ausführlich im nnz-Archiv


Geburt und Wettbewerb
In Nordhausen wird eine neue Schulform entstehen. In der Nebelung-Straße soll die Geburtsstätte sein. Das dort bereits ein Schulgebäude zu finden ist, soll der Entbindung eigentlich nur förderlich sein. Bevor es in diesem Jahr in den Kreißsaal geht, gab der Stadtrat grünes Licht für die Schwangerschaft. Eine Ganztagsschule soll die jetzige Käthe-Kollwitz-Straße werden. Im Thüringer Beamtendeutsch heißt das „Projekt der betreuenden Grund- und Regelschule“. Die nnz berichtete bereits ausführlich. Alle Fraktionen stimmten der Mutation der KKS zu, die CDU hatte jedoch eine Änderung vorzutragen. So solle der Nordhäuser Stadtrat beschließen, dass das freiwerdende Gebäude der Regelschule Nord dem christlichen Schulzentrum „zugeschlagen“ wird. Dem stimmte der Stadtrat mehrheitlich zu...ausführlich im nnz-Archiv


Kurzfristig erhöhen, mittelfristig senken
Die Verwaltung muß sich ab und zu im Kreistag den Vorwurf gefallen lassen, sie sei nicht fähig zur Kosteneinsparung. Landrat Joachim Claus (CDU) machte gestern deutlich, dass es in den zurückliegenden Jahren eine Fülle von neuen Aufgaben gegeben hätte. Das liege unter anderem an der Zahl der Sozialhilfeempfänger. Die hat nnz mal etwas genauer betrachtet. Hatten im Jahr 1994 noch 1.704 Personen im Landkreis Nordhausen Anspruch auf Sozialhilfeleistungen, so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 3.676 an. In der Feinstatistik sieht das für das Jahr 2001 folgendermaßen aus: 554 Sozialhilfeempfänger (SHE) waren jünger als sieben Jahre alt, 500 SHE befanden sich im Alter zwischen 7 und 18 Jahren, 472 SHE waren zwischen 18 und 25 Jahre alt. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe befindet sich zwischen 25 und 50 Jahren, hier sind es 782 Empfänger von Leistungen...ausführlich im nnz-Archiv


Genossenschaft auf neuen Wegen
Unterschrieben Die Nordhäuser WBG ist nicht nur Vermieter schlechthin. Jetzt werden Wohnungen für Urlauber angeboten. Eine Vereinbarung wurde in dieser Woche mit dem regionalen Tourismusverband unterzeichnet. Die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) und der Südharzer Tourismusverband haben heute am Montag eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Inhalt des Vertrages ist die gemeinsame Vermarktung von Ferienwohnungen der WBG. Nach den sehr guten Erfahrungen der WBG hinsichtlich der drei Gästewohnungen für Mitglieder der Genossenschaft geht der WBG-Vorstand den eingeschlagenen Weg weiter. Ab dem 1. März stehen in Nordhausen zwei Wohnungen in der Förstemannstraße zur Verfügung, die in den zurückliegenden Wochen als Ferienwohnungen eingerichtet wurden. Diese Wohnungen werden durch den Südharzer Tourismusverband vermarktet. Da die Nachfrage nach Ferienwohnungen im Landkreis Nordhausen zugenommen hat, trat der Tourismusverband an die WBG mit der Bitte heran, mehrere Wohnungen zur Verfügung zu stellen...ausführlich im nnz-Archiv


Nordhausen auf der Verliererseite
Die Stadt Nordhausen wird um ein Amt ärmer. Das Katasteramt in der Rolandstadt soll aufgegeben werden. Das hat heute das Thüringer Kabinett entschieden. Aber es gibt ja ein Trostpflästerchen. Bürgerfreundlich und kundenorientiert soll die neue Struktur der Katasterämter in Thüringen künftig sein, so die Landesregierung. Nur nicht für die Stadt Nordhausen. Das künftige Katasteramt für den Landkreis Nordhausen und den Kyffhäuserkreis wird in Artern stationiert. So wird wenigstens ein Traum in der „Stadt der Träume“ wahr. In Nordhausen soll ein Stützpunkt zurückbleiben. Für ein angestrebtes Oberzentrum zu wenig. Es war in den zurückliegenden Wochen wenig zu hören aus der kommunalen Politik, dass man sich für den Erhalt des Katasteramtes einsetzte. In Eisenach war das anders. Da schrieb Oberbürgermeister Gerhard Schneider noch in dieser Woche einen Brief an Innenminister Trautvetter. Doch auch Eisenach hatte kein Glück, die Wartburgstadt fungiert nicht mal als Außenstelle oder Stützpunkt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)