Di, 15:15 Uhr
17.02.2004
Innovation in der Insolvenz
Nordhausen (nnz). Sie galten im vergangenen Jahr als die Innovation am Arbeitsmarkt – die Personalservice-Agenturen. Auch das damalige Arbeitsamt in Nordhausen setzte auf einen der Giganten der Arbeitsvermittlung: Maatwerk. Der Gigant ist jetzt in eine gigantische Insolvenz gerutscht.
Damit stehen im Landkreis Nordhausen quasi über Nacht 40 Frauen und Männer wieder auf der Straße. Sie alle waren im scheinbaren Non-Plus-Ultra der Arbeitsvermittlung befristet beschäftigt. Sie waren, denn die Maatwerk Gesellschaft für Arbeitsvermittlung GmbH hat Insolvenz angemeldet.
Die Agentur für Arbeit in Nordhausen hat inzwischen den Vertrag mit den Maatwerk-PSA fristlos gekündigt, die Bundesagentur in Nürnberg hat dem Unternehmen die Erlaubnis für den Verleih von Arbeitnehmern entzogen. Für die betroffenen 40 Arbeitnehmer bleibt nur noch der Gang zur Agentur übrig. Hier müssen sie neben dem Arbeitslosengeld eventuell auch Insolvenzgeld beantragen.
In Nordthüringen waren bei Maatwerk 183 Arbeitnehmer beschäftigt. In Nordhausen gibt es eine weitere PSA. Sie hat gegenwärtig 100 vorwiegend Jugendliche unter Vertrag. Nach Auskunft der Nordhäuser Agentur für Arbeit gebe es da bislang keine Probleme.
Autor: nnzDamit stehen im Landkreis Nordhausen quasi über Nacht 40 Frauen und Männer wieder auf der Straße. Sie alle waren im scheinbaren Non-Plus-Ultra der Arbeitsvermittlung befristet beschäftigt. Sie waren, denn die Maatwerk Gesellschaft für Arbeitsvermittlung GmbH hat Insolvenz angemeldet.
Die Agentur für Arbeit in Nordhausen hat inzwischen den Vertrag mit den Maatwerk-PSA fristlos gekündigt, die Bundesagentur in Nürnberg hat dem Unternehmen die Erlaubnis für den Verleih von Arbeitnehmern entzogen. Für die betroffenen 40 Arbeitnehmer bleibt nur noch der Gang zur Agentur übrig. Hier müssen sie neben dem Arbeitslosengeld eventuell auch Insolvenzgeld beantragen.
In Nordthüringen waren bei Maatwerk 183 Arbeitnehmer beschäftigt. In Nordhausen gibt es eine weitere PSA. Sie hat gegenwärtig 100 vorwiegend Jugendliche unter Vertrag. Nach Auskunft der Nordhäuser Agentur für Arbeit gebe es da bislang keine Probleme.

