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Fr, 11:06 Uhr
01.02.2013

Mitgefühl der SPD-Stadträte

Zum diesjährigen Rolandsfest äußert sich die sozialdemokratische Fraktion im Nordhäuser Stadtrats. Sie setzt dabei auf Gefühle und macht Forderungen auf...


Wie müssen sich wohl die Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, die in den letzten Jahren das Rolandsfest organisiert haben, gefühlt haben, als sie erfuhren, dass die Organisation des Festes ausgeschrieben wird.

Jahrelang haben sie mit Erfolg das größte Nordthüringer Volksfest vorbereitet und durchgeführt. Die Besucherzahlen und die Meinungen der Besucher gaben den Machern und ihrem Konzept recht. Leichtfertig wurde ihre Arbeit in Frage gestellt und das Vertrauen auf entsprechende Akzeptanz und weitere Unterstützung zunichte gemacht. So fasst die SPD Fraktion im Stadtrat das Gezerre um das beliebte Volksfest zusammen.

Nun, da kaum noch Zeit für eine entsprechende Vorbereitung und Planung bleibt, erinnert man sich wieder an diejenigen in der Stadtverwaltung, die in den zurückliegenden Jahren das Fest organisiert haben. Gleichzeitig wird schon mal angekündigt, ein Rolandfest „Light“ durchführen zu wollen.

Dies und die Tatsache, das die Rathausspitze wegen des Thüringentages in Sondershausen den Termin für das Rolandfest auf den 14. bis 16. Juni gelegt hat, obwohl im gleichen Zeitraum in Erfurt das Krämerbrückenfest stattfindet, zeigt noch immer die Orientierungslosigkeit in den Rathausetagen.

Das macht die Sache für die Organisatoren nicht einfacher. Nun stehen beide Volksfeste in direkter Konkurrenz um Besucher, Händler, Schausteller und Künstler.

Die SPD Fraktion fordert nun eine verlässliche Finanzierung, denn es geht auch um die Förderung von Handwerk, Handel, Gewerbe und Tourismus. Wer hier glaubt, sparen zu müssen und auf klein – klein macht, vernachlässigt die wirtschaftliche und touristische Bedeutung des größten Volksfestes in Nordthüringen.

Vom Oberbürgermeister erwartet die SPD Fraktion mehr Unterstützung. Es reicht nicht, dass der OB am 14. Juni nur dieses Volksfest eröffnet.

SPD-Stadtratsfraktion
Autor: red

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Kommentare
Zorro
01.02.2013, 11:12 Uhr
Der Gipfel
Das ist doch der Gipfel der politischen Unverschämtheit. Erst hinterlassen die Sozis mit der Grande Dame und Finanzer an der Ratshausspitze so einen Finanzsaustall und dann sollen es die Nachfolger gradebiegen. Das ist Heuchelei hoch 3.

Aus den Vollen schöpfen und dann riesige Verluste machen, das kann jeder. Sparen war sowieso noch nie ein Ding der SPD - auf allen politischen Ebenen.
meiner meinung nach
01.02.2013, 11:36 Uhr
Heuchelei
...dem Vorredner kann man nur zustimmen!
Paulinchen
01.02.2013, 11:52 Uhr
Wie wäre es denn ...
...wenn wir eine Light-Stadtverwaltung schaffen würden? Vom Ersparten könnten wir dann ein Rolandfest feiern, wie noch nie zu vor.

In der Stadtverwaltung ist es an der Zeit, mal darüber nachzudenken, wie man die Zahl der Beamten drastisch (!) reduzieren kann, denn deren Pensionen fressen langsam den Thüringer Staatshaushalt auf. (war im vergangenem Jahr zu lesen!) Den meisten Bediensteten scheint es doch nur um diese einfach verdienten Gelder zu gehen, denn wenn sie nach Leistung honoriert würden, dann würde es unserer Stadt garantiert besser gehen.

Man könnte das auch auf die Bundesagentur für Arbeit, im Bezug auf die Arbeitsplatzbeschaffung,
übertragen, meint Paulinchen.
Wolfi65
01.02.2013, 12:19 Uhr
Vielleicht ist die SPD...
nicht unbedingt für das Sparen bekannt.
Aber ich kenne einen Kanzler der Deutschen Einheit, welcher überall auf der Welt mit einem offenen Scheckbuch herumgelaufen ist.
Jeder, der gerufen hat:"Help me, help me please," hat aus der Staatskasse der Deutschen, ein finanzielles Pflaster bekommen.

Die Rentenkasse liegt übrigens im Wüstensand von Somalia und Afganistan.
(Falls Jemand danach fragen sollte!)
Also bitte nicht nur an der SPD herumzerren, denn die Anderen haben bis jetzt auch keine großen Wohltaten vollbracht.
Jodokus
01.02.2013, 12:28 Uhr
Rolandsfest 2013
Dass die Stadtverwaltung das Rolandsfest nun doch wieder selbst ausrichtet, ist ja in Ordnung. Sie muss sich aber an ihrer eigenen Ausschreibung messen lassen und das bedeutet, dass aus dem Stadtsäckel kein Geld und keine geldwerten Leistungen zur Verfügung gestellt werden oder war das mit der Ausschreibung nicht so gemeint?
Marie
01.02.2013, 12:55 Uhr
Mitgefühl???
ich kann mich Zorro nur anschließen. Wer hat denn das ganze Geld zum Fenster rausgeschmissen? Und sich jetzt hinstellen und Mitgefühl heucheln. Unglaublich! Das Rolandsfest soll ja stattfinden, nur ist im Stadtsäckel kein Geld mehr. Ich finde es gut, dass man versucht eine Lösung für alle Beteiligten zu finden. Warum hat denn nicht der Veranstalter des Altstadtfestes auch diese Fest übernommen, ich denke er ist so super gut und das Altstadtfest soll ja ein voller Erfolg gewesen sein.
Unsere neue Führung hat mit vielen Hinterlassenschaften zu kämpfen. Hoffen wir, dass sie es einigermaßen schaffen.
NDHler
01.02.2013, 13:26 Uhr
Boa, wie ungeschickt ist das denn,
selbst wenn man erkennt, dass hier gewaltig etwas schief in der Organisation des Rolandsfestes 2013 läuft, so ein Artikel geht gar nicht. Was soll das denn. Man sitzt doch selbst mit im Rathaus und kann doch gemeinsam die Party mit organisieren.

Allerdings muss man schon sagen, Klaus Zeh gibt in vielen Punkten eine recht hilflose Figur ab. Die Organisation des Rolandsfestes gehört da dazu. Der Verlust aus dem letzten Jahr kam vorrangig aus dem schwachsinnigen Gedanken zustande, hier mit irgendwelchen C-Promis ein Rolandsfestival mit Eintritt zu organisieren.

Das konnte man doch vergessen, Bartlos hat während dessen den Rathausplatz gerockt. Steckt doch einfach mal die Köpfe mit der EVN und dem Theater zusammen. Die EVN Party auf dem Petersberg, da ist dort schon einmal für gute Musik für fast alle Altersgruppen gesorgt. Das Theater feiert jedes Jahr Theaterfest, also warum das nicht auch mit ins Rolandsfest einbinden? Abends kann auf der Bühne vorm Theater ein Konzert, eine Musicalgala oder Ausschnitte aus aktuellen Produktionen stattfinden.

Für das Gelände rings ums Rathaus, da wird man doch in der Region sicher gute Künstler finden. Da gibt es einige gute! Zwischendurch immer Mal die Auftritte der Rolandsgruppe und alle haben Spaß! So langsam sollte man aber mit der Organisation beginnen. Aber so ein Geheule dann hier zu veröffentlichen geht gar nicht! Damit stellt man sich immer mehr ins Abseits!
-Insider-
01.02.2013, 13:37 Uhr
ich
hoffe inständig, dass die bürger sich bei der nächsten kommunalwahl an die finanziellen streiche der SPD erinnern und man danach nur noch 2-3 hanseln davon im stadt/kreistag ertragen muss.
RWE
01.02.2013, 14:22 Uhr
Hier geht es um das rolandsfest, Wolfi65!
Auch wenn in meiner jährlichen Rentenmitteilung nichts von Somalia steht kann man ja über ihre dagelgten Punkte diskutieren.Aber nicht hier. Und daß Leute mit anderen Parteibuch auch nicht immer mit Geld umgehen könen hat man in Eisenach gesehen.
Nur geht es hier einzig und allein um das Rolandsfest. Und das fiel in den letzten Jahren unter die Ära Rinke.
I.H.
01.02.2013, 16:50 Uhr
Mein Mitgefühl
Mein Mitgefühl geht an die Leser dieses Artikels, liebe SPD-Stadträte.
Roland82
01.02.2013, 17:31 Uhr
wie weit kann man sinken?
Nach dem letzten "Geniestreich" der SPD Stadtratsfraktion, bei dem Peter Schwarz die Ausschreibung des Rolandsfestes kritisiert, die er als Ausschussvorsitzender selbest beschlossen hat, dachte ich, man kann im Niveau nicht weiter sinken! Doch dieser Artikel hat mich eines besseren belehrt! Liebe SPD, was ist in Euch gefahren????? Dieser Artikel ist an Heuchelei und Primitivität nicht zu überbieten!! Glaube ich jedenfalls. Aber bei dieser SPD ist ja alles möglich.............
Big Boy
01.02.2013, 19:31 Uhr
Schachzug?
Das überhaupt potentielle Veranstalter zur Durchführung des Rolandsfestes durch eine Ausschreibung gesucht wurden, natürlich ohne Zuschuss der Stadt, ist schon lachhaft. Warum sollte sich da jemand bewerben? Oder war das Absicht? Vielleicht war von Anfang an geplant, dass das Kulturamt das Rolandsfest organisiert? Das Kulturamt ist ja in den vergangenen Jahren personell durch Seilschaften aufgebläht wurden. Aber wie man hört, nicht nur das Kulturamt. Wer zieht hier nur weiter die Strippen? Das Schiff "Rathaus" scheint gerade auf Grund zu laufen.
Gudrun1974
01.02.2013, 21:47 Uhr
Ha, ha - es fängt an, wieder lustig zu werden.
Ha, ha, es fängt an, wieder lustig zu werden, nächstes Jahr sind ja wohl Kommunalwahlen. Ring frei, die SPD hat wieder mal vorgelegt, mal sehen, ob die anderen das karnevalistische Niveau halten können. Ich freu mich schon jetzt. Bitte geben Sie, liebe Politiker, unbedingt Ihr bestes! Wie wir es gewohnt sind.
Pe_rle
02.02.2013, 10:50 Uhr
Mitgefühl ???
das gespielte Mitgefühl der SPD -Stadträte ist nicht mehr als Heuchelei.
Von Seiten der SPD versucht man lediglich das Finanzdebakel der letzen 16 Jahre anderen in die Schuhe zu schieben, und da scheint jedes Mittel recht zu sein.
Hans Dittmar
03.02.2013, 00:21 Uhr
SPD in Orientierungslosigkeit
Diese Überschrift gab es schon einmal und ich frage mich, ob auch diesmal alle Stadträte der SPD von diesem Geniestreich -vermutlich ihres Fraktionsvorsitzenden- wußten.

Jahrelang hat man aus dem Vollen geschöpft und jedes Jahr ca. 50 - 70.000 Minus gemacht.
Nun liegt kein beschlossener Haushalt vor, und somit kann man auch kein Geld bereit stellen, wenn keins da ist. Für Finanzen seit Jahren zuständig -Herr Bm Jendricke SPD. Eine bessere Info-Quelle können sich doch die Genossen gar nicht wünschen.

Die Mitarbeiter des Kulturamtes haben es ja immer schön gemacht unser Volksfest, jedoch hatten Sie auch keine finanziellen Grenzen und Frau Dr. Klose. Im Kulturamt war immer Geld! egal was der Haushalt sagte.

Ich bin fest überzeugt, das das Rolandsfest gelingen wird. Not macht erfinderisch ich bin auf das Ergebnis gespannt.

Wenn die SPD-Genossen denken, dass man mit so einen Artikel die Menschen auf der Straße noch hinters Licht führen kann, hat man sich stark getäuscht und das ist gut so!
Roland82
03.02.2013, 13:25 Uhr
gute Frage
Das ist eine gute Frage, Herr Dittmar!! Haben alle SPD Fraktionsmitglieder im Vorfeld von diesem peinlichen Artikel gewußt??? Wenn ja, wäre das schlimm!! Wenn nein, wie lange lassen sich die wenigen "vernünftigen" SPD Leute dieses primitive Vorgehen ihrer "Spitze" noch gefallen???
-----7
03.02.2013, 13:47 Uhr
Rolandsfestbeitrag
Vielleicht macht man es ja so, wie es die ehem. GEZ machte und entwickelt einen Beitrag zum Rolandsfest. Jeder in NDH gemeldeter Einwohner zahlt jährlich 5 EUR. Dabei ist es egal, ob er zum Fest geht oder nicht. Das wären bei ca. 44.000 Einwohnern dann schlappe 220.000 EUR fürs Fest.

Sorry für meine Ironie!!! Aber ich wohne erst 21 Monate in Nordhausen und war noch nicht persönlich beim Rolandsfest. Mich wundert aber lediglich die Debatte, wer nun das nächste Fest ausrichten soll. In den Städten, in denen ich bisher lebte (wohnte), haben solche traditionalen Feste meistens Gewerbevereine ausgerichtet. Z.B. das Krengeljägerfest in Worbis oder das Ganzhornfest in Neckarsulm.

Warum soll eine Stadt unbedingt ein Fest ausrichten???
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