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Mi, 12:36 Uhr
30.01.2013

Energiewende nicht ohne Windenergie

Mit großem Unverständnis nahm Dirk Adams, energiepolitischer Sprecher der Bündnisgrünen im Thüringer Landtag, die jüngsten Äußerungen der Nordthüringer Abgeordneten Manfred Grund und Egon Primas (beide CDU) zur Kenntnis...


Diese hatten erneut ihre ablehnende Haltung gegenüber neuen Windenergieprojekten im Landkreis Nordhausen bekräftigt. „Besonders die Windenergie sorgt für kostengünstige Energiepreise und verbessert die lokale Wertschöpfung. Sich dagegen aus ideologischen Vorbehalten zu wehren ist rückwärtsgewandt“, sagt Adams.

Die Befürchtung Primas, wonach die AnwohnerInnen mit „Flughafenlärm“ belästigt werden könnten ist für den Ingenieur Adams nicht nachvollziehbar: „Seit vielen Jahren existieren Abstandsregelungen. Hier wird auf einfache Art Angst geschürt.“

Nach seinem Standpunkt muss die CDU ihre energiepolitischen Vorstellung überprüfen. Der Freistaat könne nicht ausschließlich auf Bioenergie setzen: „Die Potenziale werden bereits jetzt nahezu ausgeschöpft. Zudem muss die stoffliche Nutzung von Biomasse gegenüber der energetischen Verwertung Vorrang haben.“ erläutert Adams.

Auch eine Gefährdung für die touristische Entwicklung sieht Adams nicht. Für ihn ist diese Argumentation scheinheilig: „Besonders die CDU blockiert immer wieder Initiativen, welche dem Tourismus auf die Sprünge helfen“ sagt Adams und verweist auf Primas' Ablehnung eines Naturparkhauses für den Naturpark Südharz.

„Unser Ziel ist die vollständige Versorgung aus erneuerbaren Energien. Dafür brauchen wir auch in Nordthüringen eine größtmögliche Vielfalt verschiedener Nutzungspfade“, fasst Adams abschließend zusammen.
Autor: red

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