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Mi, 14:00 Uhr
23.01.2013

Thema Gebietsreform

Gebietsreform lässt sich nicht auf dem Reißbrett planen, so eine Pressemeldung der Plattform Kommunal. Hier die Einzelheiten

"Eine Gebietsstrukturreform lässt sich nicht einfach von Erfurt aus auf dem Reißbrett mit Lineal und Bleistift ziehen. Regionale Besonderheiten müssen beachtet, Alternativen bedacht werden.", sagt Sebastian C. Dewaldt von Kommunal. Die Plattform. Es sei ohnehin sehr streitig, ob tatsächlich Einsparungen mit einer Gebietsstrukturreform verbunden wären und ein Zusammenhang zwischen Verwaltungsgröße und Effizienzwirkung in Kommunen bestehe.

Die Initiatoren von Kommunal. Die Plattform befürchten zudem eine Schwächung des ehrenamtlichen Engagements durch immer weitere Wege. Thüringen sei von seiner Geschichte und der Mentalität seiner Menschen außerdem anders als etwa Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern. Und auch dort erfolgten die Gebietsreformen nicht ohne Kritik und Folgeprobleme.

"Entscheidend ist die Bürgernähe der Verwaltung. Der Weg zur nächsten Behörde darf nicht zur tagesfüllenden Mammutaufgabe werden. Es muss gerade an alte und schwache Menschen gedacht werden, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Außerdem müssen sich die Menschen noch mit ihren Kreisen als ihrer Heimat identifizieren können. Dies wäre bei 8 bezirksähnlichen Großkreisen ein Ding der Unmöglichkeit", so Dewaldt.

Kommunal. Die Plattform macht sich daher für moderne Shared Services als Alternative zu Strukturreformen stark. Stichwort seien Bürgerterminals und E-Government. Gegen freiwillige Zusammenschlüsse gebe es hingegen nichts einzuwenden.

Hintergrund
Kommunal. Die Plattform wird bislang von 100 Personen (auf Facebook 79) unterstützt und ist eine Interessenvereinigung von Kommunalpolitikern und Praktikern. Kommunal. Die Plattform gibt die Onlinezeitschrift Kommunal. Die Plattform unter www.kommunal.societas-verlag.de heraus. Auf der Seite soll es in den nächsten Wochen die Möglichkeit geben, über das Thema Gebiets- und Verwaltungsreform zu diskutieren und eigene Beiträge einzusenden. Experten und Entscheidungsträger sind für Beiträge angefragt.
Autor: nnz/kn

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