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Mo, 14:50 Uhr
21.01.2013

Unfreiwilliges Bad in der Zorge

Um 11.09 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Woffleben und Ellrich zu einem Verkehrsunfall auf die Straße der Einheit Woffleben beordert. Durch die Leitstelle wurde mitgeteilt, dass eine Frau in die Zorge gefahren ist und sich nicht mehr aus dem Fahrzeug befreien kann...


Beim eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Woffleben stellten diese fest, dass die Fahrerin aus Richtung Niedersachswerfen kommend die Fahrbahnverhältnisse wahrscheinlich nicht beachtet hatte und aus der Kurve getragen wurde. Die 20jährige fuhr den Abhang Richtung Zorge hinunter, der Smart kippte auf die rechte Seite und rutschte Richtung Flusslauf.Zwischen zwei Bäumen blieb dass Fahrzeug stecken und lag nur mit der linken Fahrzeugseite im Wasser. Sie konnte sich aus dem Sicherheitsgurt nicht selbst befreien, da sie mit Ihren Körper auf das Schloss des Sicherheitsgurtes drückte.

Die Kameraden aus Woffleben erkannten sofort die Situation. Kamerad Uwe Apel begab sich auf die im Wasser liegende Seite hob die Fahrerin etwas an und konnte so das Schloss des Sicherheitsgurtes lösen. Die Frau wurde dem Rettungsdienst zur Behandlung übergeben.

Das Fahrzeug wurde mittels Seilwinde des Rüstwagens der Feuerwehr Ellrich wieder auf die Straße gezogen. Alles in allem hatte die Fahrerin hier nicht nur einen Schutzengel der sie begleitete.

"Liebe Verkehrsteilnehmer, beachten Sie dass die Schutzengel an solchen Tagen wie heute nicht überall gleichzeitig sein können", bittet der Ellricher Stadtbrandmeister Bernd Recknagel die Leser der nnz.
Ölschlängel im Einsatz (Foto: FFW Ellrich)
Unfallfahrzeug (Foto: FFW Ellrich)
Unfallstelle (Foto: FFW Ellrich)
Autor: red

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Kommentare
Annett Deistung
23.01.2013, 10:31 Uhr
Unfallschwerpunkt - unangepasste Geschwindigkeit
Immer wieder wird diese Kurve unterschätzt! Es gab in den zurück liegenden Jahren auch schon tötlich ausgegangene Motorradunfälle in beide Richtungen. Vor allem im Winter sind es die unvorsichtigen Autofahrer, die den Hang als "Skipiste" nutzen.

Keiner hat mehr Zeit. Rasen und riskant überholen stehen für alle Altersklassen! Wer glaubt diesem Trend folgen zu müssen, der kann sich ja schon eine Grabstätte aussuchen. Traurig finde ich nur, wenn Unschuldige mit ins Grab gerissen werden.
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