Do, 20:30 Uhr
10.01.2013
Drei Neue
Am Freitag beginnt der FSV Wacker 90 Nordhausen nach der Weihnachtspause mit dem Training, um für die Rückrunde in der Oberliga fit zu sein. Gestern Abend wurde noch drei wichtige Verträge unterschrieben. Alle Infos dazu natürlich wie immer in Ihrer nnz...
Den Kader der ersten Mannschaft werden zum Rückrundenstart zwei neue Spieler verstärken. Auch das Trainerteam soll eine Verstärkung erhalten, doch dazu nachher mehr.
Der erste Neuzugang - Martin Wiederhold - war bereits während der Vorbereitungsphase im vergangenen Sommer zu Gast in Nordhausen. Der 25 jährige nahm jedoch ein Angebot aus der Oberliga Hamburg an. Dort sei er jedoch nicht glücklich geworden, sagte Wacker-Präsident Nico Kleofas der nnz. Der Allrounder schließt jetzt sein Studium ab und will beruflich in Nordthüringen Fuß fassen, wobei die Unterstützung des Vereins ihm sicher ist. Bis zum 19. Januar hat der Eichsfelder, der maßgeblichen Anteil am einstigen Erfolg des Leinefelder Fußballs hatte, noch Urlaub, dann geht es in Nordhausen los.
Neuzugang Nummer 2 - Sebastian Hauck - zwei ist nicht nur ein sportlicher Kracher, sondern auch ein gekonnter Schachzug der Wacker-Verantwortlichen. Der 24 Jahre alte Mittelstürmer stammt aus Leipzig, wurde bei Sachsen Leipzig ausgebildet, spielte bei Red Bull Leipzig bis 2010 und wurde da zum besten Stürmer der Oberliga Sachsen gekürt. Über die Erste von Rot-weiß Erfurt kam Hauck nach Lübeck und musste die Insolvenz des VfL miterleben. "Wir hatten bereits lange Kontakt zu dem Stürmer und nutzten jetzt die Gunst der Stunde. Ich will an dieser Stelle betonen, dass bei Sebastian nicht das finanzielle Angebot den Ausschlag gab, sondern das Konzept unseres Vereins für die Oberliga und für die Regionalliga", sagt Kleofas.
Eine ähnlich entscheidende Rolle spielte das Nordhäuser Konzept auch bei Andreas Seipel, der das Nordhäuser Trainerteam verstärken und dabei auch Jörg Goslar unterstützen soll. Der gebürtige Mühlhäuser hat nicht nur das DFA-Fußballinternat in Lengenfeld unterm Stein gegründet und leitet es heute noch, sondern soll genau diese Erfahrung in die Nachwuchsarbeit im Albert-Kuntz-Sportpark einbringen. Der Fokus laut Kleofas muss dabei eindeutig auf die Verstärkung der A-Junioren und den Aufbau einer U23-Mannschaft gelegt werden.
Der Mann mit der A-Lizenz in der Tasche war bis zum vorigen Jahr Trainer der Ersten Mannschaft des SC 1911 Heiligenstadt.
Alles in allem: Nicht nur die Wacker-Fans sollten auf eine interessante Rückrunde mehr als gespannt sein. Und wer jetzt noch davon redet, dass Wacker Nordhausen nicht in die Regionalliga aufsteigen will, der sollte sich ganz weit hinten anstellen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psgDen Kader der ersten Mannschaft werden zum Rückrundenstart zwei neue Spieler verstärken. Auch das Trainerteam soll eine Verstärkung erhalten, doch dazu nachher mehr.
Der erste Neuzugang - Martin Wiederhold - war bereits während der Vorbereitungsphase im vergangenen Sommer zu Gast in Nordhausen. Der 25 jährige nahm jedoch ein Angebot aus der Oberliga Hamburg an. Dort sei er jedoch nicht glücklich geworden, sagte Wacker-Präsident Nico Kleofas der nnz. Der Allrounder schließt jetzt sein Studium ab und will beruflich in Nordthüringen Fuß fassen, wobei die Unterstützung des Vereins ihm sicher ist. Bis zum 19. Januar hat der Eichsfelder, der maßgeblichen Anteil am einstigen Erfolg des Leinefelder Fußballs hatte, noch Urlaub, dann geht es in Nordhausen los.
Neuzugang Nummer 2 - Sebastian Hauck - zwei ist nicht nur ein sportlicher Kracher, sondern auch ein gekonnter Schachzug der Wacker-Verantwortlichen. Der 24 Jahre alte Mittelstürmer stammt aus Leipzig, wurde bei Sachsen Leipzig ausgebildet, spielte bei Red Bull Leipzig bis 2010 und wurde da zum besten Stürmer der Oberliga Sachsen gekürt. Über die Erste von Rot-weiß Erfurt kam Hauck nach Lübeck und musste die Insolvenz des VfL miterleben. "Wir hatten bereits lange Kontakt zu dem Stürmer und nutzten jetzt die Gunst der Stunde. Ich will an dieser Stelle betonen, dass bei Sebastian nicht das finanzielle Angebot den Ausschlag gab, sondern das Konzept unseres Vereins für die Oberliga und für die Regionalliga", sagt Kleofas.
Eine ähnlich entscheidende Rolle spielte das Nordhäuser Konzept auch bei Andreas Seipel, der das Nordhäuser Trainerteam verstärken und dabei auch Jörg Goslar unterstützen soll. Der gebürtige Mühlhäuser hat nicht nur das DFA-Fußballinternat in Lengenfeld unterm Stein gegründet und leitet es heute noch, sondern soll genau diese Erfahrung in die Nachwuchsarbeit im Albert-Kuntz-Sportpark einbringen. Der Fokus laut Kleofas muss dabei eindeutig auf die Verstärkung der A-Junioren und den Aufbau einer U23-Mannschaft gelegt werden.
Der Mann mit der A-Lizenz in der Tasche war bis zum vorigen Jahr Trainer der Ersten Mannschaft des SC 1911 Heiligenstadt.
Alles in allem: Nicht nur die Wacker-Fans sollten auf eine interessante Rückrunde mehr als gespannt sein. Und wer jetzt noch davon redet, dass Wacker Nordhausen nicht in die Regionalliga aufsteigen will, der sollte sich ganz weit hinten anstellen.
Peter-Stefan Greiner

