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Do, 10:31 Uhr
10.01.2013

Katzenjammer

Gemeinsam mit Kind ging nnz-Leserin Martina Müller am Morgen in Nordhausen spazieren. In der Nähe der Post am Lutherplatz hörte die Frau Katzen jammern...


In einem Schacht an der Frontseite des Postgebäudes, unmittelbar neben der Eingangstreppe, hatten sich zwei Katzen verfangen und jammern. Frau Müller suchte Kontakt mit einem Postmitarbeiter, der jedoch sagte, dass man für die Kellerräume keinen Schlüssel habe.

Also ging Frau Müller zu dem Amt der Stadtverwaltung, das für die Ordnung zuständig ist. In der dritten Etage des neuen Rathauses sagte man ihr, dass man sich kümmern werde.

Gegen 9.30 Uhr, Frau Müller ist eine Katzenfreundin, überzeugte sie sich davon, dass die beiden Tiere immer noch eingesperrt sind und natürlich immer noch jammern. Also ging Frau Müller erneut zum Ordnungsamt und wurde hier an einen Herrn Lill verwiesen, der vermutlich was zu sagen hat, wie Frau Müller annahm.

Was Herr Lill Frau Müller sagte, riss ihr beinahe die Beine weg "Wir haben der Post die Auflage erteilt, die Sache bis zum Nachmittag zu beseitigen", soll Herr Lill laut Martina Müller gesagt haben.

Frau Müller bittet nun darum, dass das Ordnungsamt der Stadtverwaltung vielleicht schon eher dafür sorgt, dass die Katzen gerettet werden und der Katzenjammer an der Post ein Ende findet.
Autor: red

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Kommentare
I.H.
10.01.2013, 10:56 Uhr
Goldwaage
Man sollte nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen. Mit Sache meint der Mann unter Umständen die offensichtlich vorhandene "Lebendfalle", also den Schacht und nicht die Katzen. Das würde auch Sinn ergeben, dass man diese "Sache beseitigt". Sonst sitzt morgen die nächste Katze drin. Das man die Stubentiger dort raus läßt sollte selbsterklärend sein.
anitram
10.01.2013, 11:06 Uhr
Leute bitte helft!!!!
Im Fernsehen läuft das immer anders ab. Da kommt der Tierschutz sogar SOFORT für Vögel und Eichhörnchen zur Rettung.
Und hier bei uns....

BITTE MELDET EUCH BEIM ORDNUNGSAMT DAS DEN TIEREN SCHNELLER GEHOLFEN WERDEN MUß....
anitram
10.01.2013, 11:14 Uhr
Die Sache beseitigen - damit waren die Katzen gemeint!!
Ich selber habe mit Herrn Lill gesprochen - die Sache sind die Katzen..... die Post hat die Auflage bis zum NACHMITTAG die Katzen zu befreien... das Problem ist wohl der fehlende Schlüssel - aber Leute... einen so langen Zeitraum ich habe es heute morgen gegen 8:00 Uhr der Post gemeldet. Und halb neun dem Ordnungsamt persönlich. Wer schaut eigentlich nach den Katzen ob sie verletzt sind???
Retupmoc
10.01.2013, 11:36 Uhr
Arbeitsweise
Wenn es darum geht, Knöllchen zu verteilen - wird die Sache SOFORT getan.
Hier sollen die Tiere bis Nachmittag warten? Wieso bewegt nicht jemand GLEICH seinen Hintern?
Pressesprecher Stadt Nordhausen
10.01.2013, 16:20 Uhr
Katzen sind befreit
Die Katzen sind seit 11.45 Uhr befreit. Durch die Mitarbeiter der Post konnte beim Gebäudeeigentümer der Schlüssel zum Keller zügig herbeigeholt- und eine der beiden Katzen befreit werden. Die andere hatte dies inzwischen selbst getan.

Bis zur Öffnung der Kellertür wurde der Zustand der Katzen durch die Mitarbeiter des Ordnungsamts regelmäßig kontrolliert. Die Passantin hat gut und richtig gehandelt. Ihr Hinweis war richtig und wichtig und wurde auch von den Kolleginnen und Kollegen im Ordnungsamt ernst genommen. Diese hatten sich nämlich unmittelbar nach der Meldung an den Gebäudeeigentümer gewandt und eine Befreiung der Katzen in angemessener Frist angemahnt.

Gewiss: Die Feuerwehr hätte den - rund 1 Meter tiefen - Lichtschaft sofort, gewaltsam und mit erheblichem Aufwand öffnen können – zu finanziellen Lasten des Gebäudeeigentümers. Da die erwachsenen Tiere sich jedoch in keinem lebensbedrohlichen Zustand befanden, sollte die Möglichkeit gegeben sein, die Tiere „regulär“ zu befreien. Dies ist letztlich gelungen – dank der Hinweise der Passantin.

Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen
egw
10.01.2013, 23:18 Uhr
zum Katzenjammer
Ja, hier sieht man deutlich wie unterschiedlich Prioritäten gesetzt werden, was für den "Einen" von größter Wichtigkeit ist und um welche Problemchen sich die "Anderen" täglich kümmern müssen - am Ende ist es so oder so falsch, nicht richtig oder in Ordnung.

Aber sind nicht die "falschen Tierfreunde" selber schuld? Wer stellt denn täglich Futter unter/hinter den Briefkasten vor der Post???

Hier hätte mindestens ein Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt mit Absperrung der Straße, Betriebseinstellung der Post, Aufstemmen der Wand und Zerschlagen der Fenster sowie Fotodoku durch lokale Presse erfolgen - unverzüglich erfolgen - müssen!!!

Warum haben wir noch keine Hintergrundinformationen über die Katzen... bitte Tierfreunde kümmert euch
Retupmoc
11.01.2013, 09:08 Uhr
Leben
Es geht um Leben @ egw. Auch wenn es " nur " das von einem Tier ist. Klar das Sie das niht verstehen. Deshalb finde ich persönlich, das Tiere bessere Lebewesen als Menschen sind.
Carolin
15.01.2013, 10:19 Uhr
Merkwürdig merkwürdig!
Kaum zu glauben, dass die Katzen befreit wurden, da am SONNTAG-ABEND gegen 22.30 Uhr die Katze durch den Tierschutz Nordhausen e.V. gefunden wurde und umgehend die Feuerwehr verständigt wurde, welche das Tier dann endlich befreite!

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Katze den gleichen Fehler sofort wieder begeht...

Das Tier war völlig verstört und völlig unterkühlt.

Außerdem stellt sich mir die Frage, warum das Tier, welches wohl durch das Ordnungsamt befreit wurde, den Fehler wieder machen konnte (sollte es denn tatsächlich befreit worden sein) und nicht einmal ins Tierheim gebracht wurde.
sam
16.01.2013, 15:58 Uhr
Katzenjammer.......Jammer mit der Stadt Nordhausen !!!!
Sicher sieht man oft im Fernsehen, dass in anderen Großstädten der Tierschutz SOFORT mit einem Einsatzfahrzeug zur Stelle ist. Schön wäre es auch bei uns. Aber der Tierschutz Nordhausen wird allein durch ehrenamtliche Mitarbeiter und Bufdi´s betrieben. Also ist ein Einsatz leider so nicht möglich und der Verein wird auch nur von der Stadt geduldet und in keinster Weise unterstützt.

Meine nächste Frage geht an den Amtleiter des Ordnungsamtes. Warum wird nicht gehandelt? Weil es "nur" eine Katze ist? Weil man für eine Katze kein Geld abrechnen kann?( Bei Hunden übrigens selbstverständlich )

Ich war selber Augenzeuge von diesem Einsatz am Sonntagabend und ich musste zusehen, dass die Beamten der Polizei noch nicht einmal ihr Auto verlassen haben, sondern nur das Fenster kurz öffneten.....es war ja schließlich kalt....aber ein hilfloses Wesen kann erfrieren ???????
altmeister
16.01.2013, 16:51 Uhr
Wo liegt die Wahrheit?
Es ist schon interessant was von den Katzenfans und co. so gefordert wird.
Selbst wenn es einem unserer Mitmenschen schlecht geht und der ärztliche Notdienst in Anspruch genommen werden muss, so ist dieses mit Warten verbunden. Die häufig im TV dargestellten, jederzeit verfügbaren Retter sind nur gut für die Einschaltquoten, selten aber in unserem Alltag vorhanden.
Wenn wirklich an dieser Stelle eine Fütterung der herrenlosen Katzen erfolgt, sollte der bestimmt ermittelbare Futterverteiler zur Verantwortung gezogen werden.
Die Aussage des Pressesprechers sollte wohl belegbar sein, in dieser Position wäre eine falsche Mitteilung ziemlich blödsinnig.
sam
16.01.2013, 21:25 Uhr
Jammer mit der Stadt Nordhausen
Die Stadt Nordhausen hat zwar ein Fütterungsverbot für frei lebende Katzen verhängt, aber wo soll das hinführen? Selbst in den südlichen Ländern hat man gelernt, das Kastrationsaktionen und offizielle Futterstellen mehr bringen.
snowcat moni
17.01.2013, 23:41 Uhr
@altmeister/egw...pro Tierrechte
Wehrte Futterstellengegner hier.Ich finde es unfair jemanden dem das Leid von Streunenden Tieren nicht egal ist hier als Schuldigen darzustellen.Leider leben nicht alle Katzen nicht in glücklichen Familien,in der wärme und bekommen ausreichend fressen um dem kalten Winter zu überstehen.Daher ist es ein großes Herz und verdient Anerkennung und Lob über den eigenen Tellerrand hinaus sehen zu können,nämlich mit dem Herzen.Wer Streunende Tiere füttert weiß sehr wohl das diese auch kastriert werden müssen sowie teilweise tierärztlich behandelt werden müssen und tut dies neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit und zwar mit eigenen finanziellen Mitteln ,für die eigentlich die liebe Stadt verantwortlich sein sollte.Also hören sie auf den jenigen anprangern und zur Verantwortung ziehen zu wollen.Handeln sie lieber selbst einmal im Sinne der Tiere die nicht selbst für sich sprechen können!!
-----7
20.01.2013, 11:05 Uhr
ich hätte...
... in dieser Situation den Cityruf 696 115 gewählt. Wenn niemand reagiert hätte, die 112.

Zwar bin ich nicht unbedingt ein Katzenfreund, aber trotzdem sind sie für mich Lebewesen und hätte trotzdem gehandelt.

Letztes Jahr hatte jemand einen Hund am Gitter von den Einkaufswagen eines Lebensmittelmarktes in OST angebunden. Nach ca. 3 Stunden fragte ich in dem Markt jeden, aber niemanden gehörte der Hund. Ich habe mit dem Handy den Cityruf gewählt und die Feuerwehr holte den Hund ab. 15 min später kam ein alkoholisierter Mann und suchte seinen Hund. Er habe ihn nach seinem Einkauf vergessen. Und das bei hohen Temperaturen.
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