Fahrrad gestohlen
Am Donnerstag ist in Nordhausen ein hochwertiges Fahrrad gestohlen worden. Das mehr als 5.000 Euro teure Gefährt war...
Das gestohlene Fahrrad (Foto: privat)
... von seinem Eigentümer gegen 13 Uhr am Kornmarkt mit einem Schloss an einem Fahrradständer angeschlossen worden. Kurz vor 16 Uhr fand der Mann nur noch das aufgebrochene Schloss vor. Von dem rot-weißen Carbonrad fehlt bisher jede Spur.
Der Eigentümer des gestern gestohlenen Fahrrades (Wert rund 5.400 Euro) hat eine Belohnung in Höhe von 200 Euro ausgelobt. Hinweise unter Telefon: 0172 3475785
Autor: red
Kommentare
Dorakind
04.01.2013, 16:03 Uhr
Fahrraddiebstahl
Entschuldigung,aber wer fährt heutzutage mit einem solch sündhaft teuren Untersatz in einer Stadt??Wer kann sich so etwas leisten,otto normalverbraucher nicht....Ich hoffe für den Bestohlenen ,daß er sein Rad ordentlich versichert hat und daß es zweitens mit einer vernünftigen!Sicherung angeschlossen war....
Stephan Masch
04.01.2013, 18:05 Uhr
Ich verstehs nicht liebes "Dorakind"
Das man im ersten Kommentar auf diesen Artikel in der NNZ sofort mit der Neidgesellschaft zu tun hat. Und wenn das Teil 10.000 Euro kostet... super das es Leute gibt die sich das leisten können! Weil mit den Kauf mit min. 19 Prozent Mwst. und weiteren Folgesteuern des Verkäufers unser Gesellschaftssystem finanziert. DANKE dem Käufer dafür. Egal - viel schlimmer ist, dass man sich heute seines Eigentums nicht mehr sicher sein kann und sicherlich das Rad in Einzelteilen schon neue Besitzer gefunden hat.
Janko
04.01.2013, 19:57 Uhr
genau, dorakind,
jeder, der mit solch einem sündhaft teurem fahrrad durch nordhausen fährt ist selbst schuld, wenn es ihm gestohlen wird.
außerdem ist auch jeder, der mit der EC-karte am automaten geld abhebt selbst schuld, wenn er danach überfallen wird - wieso hat er auch geld auf dem konto? jeder hausbesitzer, dem ein graffiti an die wand gemalt wurde, ist selbst schuld daran, dass er ein haus mit außenmauerwerk gebaut hat - offenstallhaltung tut's ja auch. zudem ist jeder mensch mit dunkler hautfarbe selbst schuld daran, wenn er zusammengeschlagen, und jede frau, die einen kurzen rock trägt, selbst schuld daran, wenn sie vergewaltigt wird. überhaupt ist eigentlich stets jeder selbst an allem schuld.
... es kann sein, dass ich mich mit der argumentation jetzt etwas verhaspelt habe. tut mir leid, das passiert mir manchmal, nachdem ich gar zu großen unsinn gelesen habe.
Flitzpiepe
04.01.2013, 21:15 Uhr
Kann es sein,
dass der Wert des Fahrradschlosses nicht zum Wert des Fahrrads passte? Ich kann mir nämlich nicht erklären, wie um diese Tageszeit in der Innenstadt unbemerkt ein sicheres Schloss geknackt werden kann. Sowas sollte schon einige Minuten mit entsprechendem Werkzeug dauern. Ich hoffe natürlich, dass der Besitzer sein Rad zurückbekommt. Allerdings bin ich auch skeptisch, denn das muss ein Profi geklaut haben.
suedharzer
04.01.2013, 23:17 Uhr
recht so janko@masch
Recht habt Ihr, fehlte nur noch dass unser Dorakind daran erinnert, dass es all dies in unserer guten alten DDR nicht gegeben hat. Kommt bestimmt noch von den anderen üblichen Gestrigen. Dabei ist längst bewiesen, dass es auch in totalitäen Regimen an Kaptal- und Sexualverbrechen nicht mangelt. Darüber wird/wurde nur nicht berichtet.
Aber eins wünsche ich mir zur nächsten Strafrechtreform: Dass Diebstahl und Sachbeschädigung endlich viel stärker geahndet wird, schließlich muss die dahinter steckende Feigheit (der Eigentümer kann sich ja gar nicht wehren) ausreichend beim Srafmaß gewichtet werden. Es könnte zum Beispiel Bewährung verweigert werden, wenn der ertappte Täter den Schaden nicht erstattet. Dann weiß jeder mittellose Täter, dass er definitiv einfährt und nicht seine x-te Bewährung verlängert wird.
sjana
05.01.2013, 08:15 Uhr
Jankooooooooooo
Janko ein Traum :-)
Toll geschrieben hab so schön gelacht. Danke
Dorakind
05.01.2013, 13:24 Uhr
Fahrraddiebstahl
hätte nicht gedacht,so ein gewaltiges Echo auf meinen Beitrag zu erhalten.Ich bin absolut nicht neidisch auf sein Rad,merkt man doch welche Gefahren der Besitz solcher Dinge heutzutage LEIDER!!birgt!Will damit nur sagen,daß wohl meine Zeilen in die falschen Bahnen gekommen sind...
Das die Kriminalität solche beklemmende Ausmaße annimmt,ist dieser Wohlstandsgesellschaft und der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft geschuldet.Ich selber wurde 2012 ein Opfer eines versuchten Internetbetrugs.wenn es auch nur um 50€ging...möchte hier keine Details nennen,aber es hat doch erhebl.Zeitaufwand und etl.an Post gekostet(Kripo incl.),um diese Sache ins Lot zu bringen.Wùnsche nochmai dem Geschàdigten viel Erfolg bei der Wiedererlangung seines Rads!!
Dorakind
05.01.2013, 15:00 Uhr
Fahrraddiebstahl
allerletzter Nachsatz=ich vermute evtl.nicht zu Unrecht,daß er ein Opfer der sogenn.Beschaffungskriminalität wurde,das Rad also schon längstim Tausch gegen div.Drogen umgesetzt wurde...Es wird in diesem Sinn vor nichts mehr halt gemacht,Denkmäler,Friedhöfe,Kirchen,vor allem die DB,nichts ist mehr sicher.Pietät=Fremdwort.
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