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Fr, 08:25 Uhr
04.01.2013

15 mal probiert

Der Job eines Polizeibeamten ist selbst in Nordthüringen, also in der kriminal-statistischen Provinz, nicht ganz "einfach". Wir haben für Sie ein Beispiel aus der Abteilung "kurios"...


Gestern Abend, es ist kurz vor 22 Uhr, da ruft eine Frau bei der Polizei in Sondershausen an. Sie ist schlecht zu verstehen, nur soviel ist klar: Sie soll mit einem Messer bedroht werden. Von ihrem Lebensgefährten.

Schnell sind die Beamten am vermeintlichen Tatort in der Straße Am Park eingetroffen. Was sich den Polizisten in der Wohnung bot? Die Frau lag sichtlich angetrunken im Bett und wiederholte gegenüber den Beamten, sei mit einem Messer bedroht worden. Aber schon 18 Uhr.

In der Küche der Wohnung sitzen ihr Lebensgefährte und dessen Kumpel und trinken. Als Zeuge sagt der Kumpel aus, dass der Lebensgefährte, also der Beschuldigte, den ganzen Abend in der Küche gesessen und niemanden mit dem Messer bedroht habe.

Als die Polizeibeamten einen Atemalkoholtest bei der Frau durchführen wollen, hatten sie so ihre Schwierigkeiten. Nach rund 15 Versuchen brachen sie das Vorhaben ab. Die Dame war einfach nicht in der Lage, kräftig ins Röhrchen zu pusten. Jetzt erwartet die Frau eine Anzeige wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
04.01.2013, 09:58 Uhr
Wieso diesmal nicht?
Sonst scheint es doch Usus zu sein, bei solchen "Delikten" den Amtsarzt zu bemühen, um eine Einweisung in ein hoch modernes Klinikum für spezielle Fälle zu erwirken. Wenn das nicht ausreichend erscheint, wird noch ein Vormund beantragt, welcher dem oder der Beschuldigten gleich sämtliche Rechte eines BRD Bürgers abspricht.

Ein Wunder dass das SEK nicht auf dem Plan stand, welches das "Objekt", in dem sich der vermeintliche Täter aufgehalten hat, gestürmt wurde. Ich bin froh, dass alle Beteiligten noch am Leben sind.
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