Do, 09:14 Uhr
22.01.2004
nnz-Forum: Informationen erwünscht
Nordhausen (nnz). An der öffentlichen Sitzung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Nordthüringen nahmen auch Bündnisgrüne aus dem Landkreis Nordhausen teil. Ihr Resümee und ihre Forderungen in einem Forum-Beitrag.
In einer öffentlichen Verbandsratssitzung des ZAN am 19.01.04 auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums Nentzelsrode wurde die ab 2005 den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Entsorgungskonzeption vorgestellt. Die aktuelle Entwicklung der Restabfallentsorgung für Nordthüringen ab 2005 ist zu begrüßen. Der Transport des gesamten Restmülls aus Nordthüringen in eine Müllverbrennungsanlage ist vom Tisch. Damit entfällt die zusätzliche Belastung der zukünftigen Abfallgebühr durch mit Sicherheit zu erwartende Energiepreiserhöhungen sowie Lärm- und Abgasbelastungen auf den Straßen und Autobahnen.
Die Fa. Rethmann stellte als neue Variante eine Gesamtkonzeption vor, die eine biologisch-mechanische Aufbereitung durch den Technologieverbund (TVN) einschließt.
Eine umfassendere Information zur Gesamtkonzeption als bisher, verlangte das Mitglied des Verbandsrates Reinhold aus dem Unstrut-Heinich-Kreis. Dem Antrag des Verbandsrates Junker, Landkreis Nordhausen, gewünschte Rückfragen von Bürgern zuzulassen, erteilte der Verbandsratsvorsitzende Dr. Henning eine Absage.
Im Interesse der nordthüringer Bürger fordern die Bündnisgrünen vor der wichtigen Beschlussfassung für die vorgelegte Entsorgungskonzeption eine rechtzeitige öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung. Dafür wären die Fachhochschule Nordhausen oder das Agenda 21-Forum Abfall im Landkreis geeignete Podien.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand, Nordhausen
Autor: nnzIn einer öffentlichen Verbandsratssitzung des ZAN am 19.01.04 auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums Nentzelsrode wurde die ab 2005 den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Entsorgungskonzeption vorgestellt. Die aktuelle Entwicklung der Restabfallentsorgung für Nordthüringen ab 2005 ist zu begrüßen. Der Transport des gesamten Restmülls aus Nordthüringen in eine Müllverbrennungsanlage ist vom Tisch. Damit entfällt die zusätzliche Belastung der zukünftigen Abfallgebühr durch mit Sicherheit zu erwartende Energiepreiserhöhungen sowie Lärm- und Abgasbelastungen auf den Straßen und Autobahnen.
Die Fa. Rethmann stellte als neue Variante eine Gesamtkonzeption vor, die eine biologisch-mechanische Aufbereitung durch den Technologieverbund (TVN) einschließt.
Eine umfassendere Information zur Gesamtkonzeption als bisher, verlangte das Mitglied des Verbandsrates Reinhold aus dem Unstrut-Heinich-Kreis. Dem Antrag des Verbandsrates Junker, Landkreis Nordhausen, gewünschte Rückfragen von Bürgern zuzulassen, erteilte der Verbandsratsvorsitzende Dr. Henning eine Absage.
Im Interesse der nordthüringer Bürger fordern die Bündnisgrünen vor der wichtigen Beschlussfassung für die vorgelegte Entsorgungskonzeption eine rechtzeitige öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung. Dafür wären die Fachhochschule Nordhausen oder das Agenda 21-Forum Abfall im Landkreis geeignete Podien.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand, Nordhausen
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |


