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Mi, 12:37 Uhr
21.01.2004

Mehr oder weniger?

Nordhausen (nnz). Seit Jahren wird der Abbau von Personal in Verwaltungen gefordert. Wie aber sieht es wirklich mit dem Bestand aus, welcher Trend zeigt sich, haben wir wirklich zu viele „Staatsdiener“? Die Antwort gibt es mit einem Klick auf MEHR.


Ende Juni 2003 beschäftigte der öffentliche Dienst Thüringens rund 116 500 Personen. Das waren 5 Prozent bzw. 6 200 Personen weniger in Landesbehörden, Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Zweckverbänden u.a. als Mitte 2002. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik war das jeder zwanzigste Mitarbeiter. Damit setzte sich der Trend zum Beschäftigtenrückgang weiter fort. Im Jahr 2002 betrug der Rückgang 6 300 Personen.

Rund 42 100 Personen bzw. 36 Prozent der Beschäftigten gingen einer Teilzeitarbeit nach. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten stieg gegenüber Juni 2002 um 2 Prozentpunkte. Die Zahl der Personen, die von der gesetzlich bzw. tarifvertraglich geregelten Möglichkeit einer Altersteilzeitbeschäftigung Gebrauch gemacht haben, hat sich um 33 Prozent erhöht. Waren es Mitte 2002 noch 4 300 Personen, so stieg die Zahl bis zum 30. Juni 2003 auf 5 700 Personen.

Von allen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Thüringen gehörten zur Jahresmitte 2003 rund 70 200 Personen zum Personal des Landes. Das waren 1 800 Personen bzw. 2 Prozent weniger als am 30. Juni 2002.
Die Zahl der Beschäftigten in den Gemeinden und Gemeindeverbänden ging innerhalb eines Jahres um 4 500 Personen bzw. 10 Prozent auf 39 400 Personen zurück. Im kommunalen Bereich wurden weniger Zeitverträge und Ausgliederungen bzw. Privatisierungen von öffentlichen Einrichtungen registriert.

Weitere 2 200 Personen waren Mitte des Jahres 2003 in Zweckverbänden tätig. Im mittelbaren öffentlichen Dienst des Landes waren zu diesem Zeitpunkt 4 700 Personen beschäftigt, darunter 4 200 bei den Sozialversicherungsträgern unter Landesaufsicht.
Autor: nnz

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