Mi, 11:09 Uhr
21.01.2004
Das ist hinnehmbar!
Nordhausen (nnz). Eine Tageszeitung in Sachsen-Anhalt berichtete heute über den Bau der A 38. Vor allem zum Bauende. Angeblich sei die Fertigstellung auf 2007 verschoben worden. Die nnz fragte bei der DEGES in Berlin nach.
Das ist nichts Neues, was da in der Zeitung stand, meinte Joachim Wintjen. In Thüringen sei schon längst bekannt, dass sich der Bau der Trasse von Göttingen nach Halle verschieben werde. Wintjen: Alle Abschnitte der A 38, die noch nicht im Bau sind, gehen in diesem Jahr in Bau. Momentan sind 50 Prozent der rund 200 Kilometer langen Trasse befahrbar.
Nun aber zum geologisch und baulich kompliziertesten Abschnitt. Bekanntlich befindet der sich zwischen Breitenworbis und Bleicherode und ist 12 Kilometer lang, übrigens sind das sechs Prozent der Gesamtlänge. Erdfälle, Kalirückstandshalden, FFH-Gebiete und eine komplizierte Geologie – all das hat den Planern die Arbeit nicht gerade erleichtert. Hinzu kommen ingenieurtechnische Leistungen vom Feinsten wie der 900 Kilometer lange Höllbergtunnel bei Bleicherode und die 500 Meter lange Friedetalbrücke bei Sollstedt.
Bereits im vergangenen Jahr kündigte Wintjen in Sollstedt an, dass dieser Abschnitt erst im Jahr 2007 befahrbar sein könnte, konkret nannte er gegenüber nnz das vierte Quartal. Auf allen anderen Abschnitten soll die Autobahn in den Jahren 2005 und 2006 für den Verkehr freigegeben werden. Die letzten beiden Abschnitte sind der Haidkopftunnel zwischen Niedersachsen und Thüringen sowie ein Abschnitt zwischen Eisleben und Schafstädt in Sachsen-Anhalt. Der allerletzte ist der zwischen Breitenworbis und Bleicherode.
Autor: nnzDas ist nichts Neues, was da in der Zeitung stand, meinte Joachim Wintjen. In Thüringen sei schon längst bekannt, dass sich der Bau der Trasse von Göttingen nach Halle verschieben werde. Wintjen: Alle Abschnitte der A 38, die noch nicht im Bau sind, gehen in diesem Jahr in Bau. Momentan sind 50 Prozent der rund 200 Kilometer langen Trasse befahrbar.
Nun aber zum geologisch und baulich kompliziertesten Abschnitt. Bekanntlich befindet der sich zwischen Breitenworbis und Bleicherode und ist 12 Kilometer lang, übrigens sind das sechs Prozent der Gesamtlänge. Erdfälle, Kalirückstandshalden, FFH-Gebiete und eine komplizierte Geologie – all das hat den Planern die Arbeit nicht gerade erleichtert. Hinzu kommen ingenieurtechnische Leistungen vom Feinsten wie der 900 Kilometer lange Höllbergtunnel bei Bleicherode und die 500 Meter lange Friedetalbrücke bei Sollstedt.
Bereits im vergangenen Jahr kündigte Wintjen in Sollstedt an, dass dieser Abschnitt erst im Jahr 2007 befahrbar sein könnte, konkret nannte er gegenüber nnz das vierte Quartal. Auf allen anderen Abschnitten soll die Autobahn in den Jahren 2005 und 2006 für den Verkehr freigegeben werden. Die letzten beiden Abschnitte sind der Haidkopftunnel zwischen Niedersachsen und Thüringen sowie ein Abschnitt zwischen Eisleben und Schafstädt in Sachsen-Anhalt. Der allerletzte ist der zwischen Breitenworbis und Bleicherode.

