Di, 18:06 Uhr
20.01.2004
Betrug, Untreue und Diebstahl?
Nordhausen (nnz). Da hatte unlängst Egon Primas von der CDU gesagt, dass es bei den Problemen bei Verbeamtungen lediglich um falsch eingeklebte Passfotos in Personalbögen ginge. Das wollte Matthias Jendricke (SPD) allerdings doch etwas kommentieren.
Als Auditorium suchte sich der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung den heutigen Kreisausschuß aus. Mit der Überprüfung der Verbeamtungen würden Gesetze durchgesetzt, die Egon Primas alle im Landtag beschlossen habe. Im Bericht des kreislichen Rechnungsprüfungsamtes seien insgesamt vier schwerwiegende Verfehlungen nachgewiesen, daraus müsse die Verwaltung Konsequenzen ziehen und er, Jendricke, sei nun mal der Herr des Verfahrens. Das macht wahrlich keinen Spaß, in den Akten zu wühlen, so Jendricke, doch er befinde sich in diesem Prozeß in enger Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt.
In vielen nicht so schwerwiegenden Fällen kämen jedoch Beamte der Kreisverwaltung in Verruf, nur weil im Personalamt geschlampt worden sei. Die Mitarbeiter hätten von den Fehlern in ihren Personalakten überhaupt nichts gewusst.
Schwerer wiegen die oben genannten vier Fälle. So habe die Kreisverwaltung mit juristischer Betreuung Strafanzeigen wegen schweren Betrugs in sechs Fällen, Untreue in sieben Fällen und eine Anzeige wegen des Verdachts auf Diebstahl von Akten gestellt. Es sei also doch mehr als das falsche Einkleben von Passbildern. Nur Egon Primas konnte heute nicht antworten, der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion fehlte heute – entschuldigt.
Autor: nnzAls Auditorium suchte sich der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung den heutigen Kreisausschuß aus. Mit der Überprüfung der Verbeamtungen würden Gesetze durchgesetzt, die Egon Primas alle im Landtag beschlossen habe. Im Bericht des kreislichen Rechnungsprüfungsamtes seien insgesamt vier schwerwiegende Verfehlungen nachgewiesen, daraus müsse die Verwaltung Konsequenzen ziehen und er, Jendricke, sei nun mal der Herr des Verfahrens. Das macht wahrlich keinen Spaß, in den Akten zu wühlen, so Jendricke, doch er befinde sich in diesem Prozeß in enger Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt.
In vielen nicht so schwerwiegenden Fällen kämen jedoch Beamte der Kreisverwaltung in Verruf, nur weil im Personalamt geschlampt worden sei. Die Mitarbeiter hätten von den Fehlern in ihren Personalakten überhaupt nichts gewusst.
Schwerer wiegen die oben genannten vier Fälle. So habe die Kreisverwaltung mit juristischer Betreuung Strafanzeigen wegen schweren Betrugs in sechs Fällen, Untreue in sieben Fällen und eine Anzeige wegen des Verdachts auf Diebstahl von Akten gestellt. Es sei also doch mehr als das falsche Einkleben von Passbildern. Nur Egon Primas konnte heute nicht antworten, der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion fehlte heute – entschuldigt.

