Fr, 08:25 Uhr
16.01.2004
Optimismus auf niedrigem Niveau
Nordhausen (nnz). Noch in diesem Monat soll die kommunale Annäherung zwischen Nordhausen und Sondershausen offiziell besiegelt werden. Was die Politik vormacht, das will die Wirtschaft im Februar nachholen.
Im Landkreis Nordhausen gibt es einen Wirtschaftsbeirat der IHK. Auch im Kyffhäuserkreis existiert ein solcher und ab Februar wollen nun beide Gremien noch enger zusammenarbeiten. Man trifft sich. Und damit dieses Treffen auch den entsprechenden personellen Rahmen findet, sollen Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen höchstpersönlich eingeladen werden.
Der Nordhäuser Wirtschaftsbeirat will sich noch im ersten Halbjahr 2004 auch mit der Politik auseinandersetzen. So sollen im April die Landtagskandidaten der Parteien im Landkreis Nordhausen eingeladen werden. Wirtschaft trifft Politik – könnte die Veranstaltung heißen. Dabei wollen die Unternehmen wissen, wie sich die Kandidaten in punkto Wirtschaft bei eventuellem Einzug in den Landtag einsetzen wollen.
Und schließlich will der IHK-Wirtschaftsbeirat auch in diesem Jahr das gegenseitige Kennenlernen der Unternehmen fortsetzen und vertiefen. Schon im vergangenen Jahr wurden dazu drei Versuche unternommen: Im BIC Nordthüringen, bei Bike Systems und in der Universalbeton GmbH.
Doch eigentlich denkt die IHK nicht allzu gern an das vergangenen Jahr zurück: Der Umsatz in der Industrie des Landkreises Nordhausen ist gegenüber 2002 wahrscheinlich um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. Dennoch schätzen 88 Prozent der Unternehmen ihre gegenwärtige Situation mit gut oder befriedigend ein. Darüber hinaus hat sich die Zahl der Pessimisten halbiert, doch unsichere Rahmenbedingungen lassen eigentlich nur zögerlich auf eine Erholung hoffen.
Investitionen werden für mehr als die Hälfte aller Firmenchefs im Landkreis Nordhausen in diesem vermutlich Fremdwörter bleiben. Wenn doch angeschafft wird, dann nur, um die Produktionsprozeß zu optimieren. In früheren Zeiten sprach man von Rationalisierung, heute ist das Ziel weniger Personal zu bezahlen. Jedes fünfte Unternehmen will Stellen streichen, nur vier Prozent der befragten IHK-Mitgliedsbetriebe wollen Personal einstellen.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen gibt es einen Wirtschaftsbeirat der IHK. Auch im Kyffhäuserkreis existiert ein solcher und ab Februar wollen nun beide Gremien noch enger zusammenarbeiten. Man trifft sich. Und damit dieses Treffen auch den entsprechenden personellen Rahmen findet, sollen Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen höchstpersönlich eingeladen werden.
Der Nordhäuser Wirtschaftsbeirat will sich noch im ersten Halbjahr 2004 auch mit der Politik auseinandersetzen. So sollen im April die Landtagskandidaten der Parteien im Landkreis Nordhausen eingeladen werden. Wirtschaft trifft Politik – könnte die Veranstaltung heißen. Dabei wollen die Unternehmen wissen, wie sich die Kandidaten in punkto Wirtschaft bei eventuellem Einzug in den Landtag einsetzen wollen.
Und schließlich will der IHK-Wirtschaftsbeirat auch in diesem Jahr das gegenseitige Kennenlernen der Unternehmen fortsetzen und vertiefen. Schon im vergangenen Jahr wurden dazu drei Versuche unternommen: Im BIC Nordthüringen, bei Bike Systems und in der Universalbeton GmbH.
Doch eigentlich denkt die IHK nicht allzu gern an das vergangenen Jahr zurück: Der Umsatz in der Industrie des Landkreises Nordhausen ist gegenüber 2002 wahrscheinlich um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. Dennoch schätzen 88 Prozent der Unternehmen ihre gegenwärtige Situation mit gut oder befriedigend ein. Darüber hinaus hat sich die Zahl der Pessimisten halbiert, doch unsichere Rahmenbedingungen lassen eigentlich nur zögerlich auf eine Erholung hoffen.
Investitionen werden für mehr als die Hälfte aller Firmenchefs im Landkreis Nordhausen in diesem vermutlich Fremdwörter bleiben. Wenn doch angeschafft wird, dann nur, um die Produktionsprozeß zu optimieren. In früheren Zeiten sprach man von Rationalisierung, heute ist das Ziel weniger Personal zu bezahlen. Jedes fünfte Unternehmen will Stellen streichen, nur vier Prozent der befragten IHK-Mitgliedsbetriebe wollen Personal einstellen.

