Mo, 12:25 Uhr
12.01.2004
"Der Dieter kommt!"
Nordhausen (nnz). Dieter Althaus ist Ministerpräsident, seit dem vergangenen Jahr. Der Eichsfelder will sein Ländle kennen lernen. Bislang hatte es ihn oft in den Osten Thüringens verschlagen. Heute ist er im Altenburger Land unterwegs. Am Donnerstag kommt der CDU-Politiker in den Landkreis Nordhausen.
Der Dieter, so schrieb im Herbst eine große Südthüringer Regionalzeitung und beschrieb damit die ersten 100 Tage von Dieter Althaus als CDU-Ministerpräsident. Und sie charakterisierten damit auch das Pfund, mit dem der Mann aus Heiligenstadt im Freistaat wuchern kann. Er ist einer von uns, so brachte es erst kürzlich ein Mitglied des CDU-Basislagers Nordhausen zum Ausdruck.
Am Donnerstag nun schaut sich Dieter Althaus den Landkreis Nordhausen an. Da wird ihm vermutlich nicht so viel Unfreundlichkeit ins Gesicht schlagen, wie das im Vorfeld seines heutigen Besuchs in Altenburg und Umgebung der Fall war. Einen Schönwetterbesuch nannte Altenburgs OB Wolf (SPD) die Althaus-Tour-Station. Er besuche nur die Leuchttürme der Wirtschaft, kümmere sich nicht um die Probleme und so weiter.
Im Landkreis Nordhausen wird der Ministerpräsident die Kenmore Kälte Klima GmbH in Bleicherode, die HA-Bau in Heringen und die CONek IBC-Service GmbH in Ellrich besuchen. Nun ist in den zurückliegenden Monaten nicht bekannt geworden, dass auch nur ein Unternehmen davon in Schwierigkeiten stecken würde. Aber zu den Großen (außer HA-Bau) gehören die nun auch wieder nicht. Doch bei allem, was das die Staatskanzlei gemeinsam mit dem Landkreis Nordhausen plant – eine Stippvisite bei einem Unternehmen in Nordhausen wäre auch nicht schlecht gewesen, vielleicht hätte Althaus den Beschäftigten der HBM-Nobas ein bisschen Mut machen können. Die hatte sich sein Ziehvater Bernhrad Vogel bei seinem Antrittsbesuch im Landkreis noch angesehen. Zwischendurch wird über Mittag noch zum Tourismus im Landhotel Neustädter Hof beraten.
Doch der Ministerpräsident kommt dann doch noch nach Nordhausen. Die Landesgartenschau wird er sich auf dem Petersberg zeigen lassen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) wird ihn über den Stand der Arbeiten informieren. Dann geht’s zu einer Diskussion an die Fachhochschule (siehe nnz-Archiv) und schließlich ist noch eine Beratung mit den Bürgermeistern angesetzt. Ein Bürgerabend schließt die neunte Etappe der Thüringen-Tour von Dieter Althaus dann ab.
Autor: nnzDer Dieter, so schrieb im Herbst eine große Südthüringer Regionalzeitung und beschrieb damit die ersten 100 Tage von Dieter Althaus als CDU-Ministerpräsident. Und sie charakterisierten damit auch das Pfund, mit dem der Mann aus Heiligenstadt im Freistaat wuchern kann. Er ist einer von uns, so brachte es erst kürzlich ein Mitglied des CDU-Basislagers Nordhausen zum Ausdruck.
Am Donnerstag nun schaut sich Dieter Althaus den Landkreis Nordhausen an. Da wird ihm vermutlich nicht so viel Unfreundlichkeit ins Gesicht schlagen, wie das im Vorfeld seines heutigen Besuchs in Altenburg und Umgebung der Fall war. Einen Schönwetterbesuch nannte Altenburgs OB Wolf (SPD) die Althaus-Tour-Station. Er besuche nur die Leuchttürme der Wirtschaft, kümmere sich nicht um die Probleme und so weiter.
Im Landkreis Nordhausen wird der Ministerpräsident die Kenmore Kälte Klima GmbH in Bleicherode, die HA-Bau in Heringen und die CONek IBC-Service GmbH in Ellrich besuchen. Nun ist in den zurückliegenden Monaten nicht bekannt geworden, dass auch nur ein Unternehmen davon in Schwierigkeiten stecken würde. Aber zu den Großen (außer HA-Bau) gehören die nun auch wieder nicht. Doch bei allem, was das die Staatskanzlei gemeinsam mit dem Landkreis Nordhausen plant – eine Stippvisite bei einem Unternehmen in Nordhausen wäre auch nicht schlecht gewesen, vielleicht hätte Althaus den Beschäftigten der HBM-Nobas ein bisschen Mut machen können. Die hatte sich sein Ziehvater Bernhrad Vogel bei seinem Antrittsbesuch im Landkreis noch angesehen. Zwischendurch wird über Mittag noch zum Tourismus im Landhotel Neustädter Hof beraten.
Doch der Ministerpräsident kommt dann doch noch nach Nordhausen. Die Landesgartenschau wird er sich auf dem Petersberg zeigen lassen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) wird ihn über den Stand der Arbeiten informieren. Dann geht’s zu einer Diskussion an die Fachhochschule (siehe nnz-Archiv) und schließlich ist noch eine Beratung mit den Bürgermeistern angesetzt. Ein Bürgerabend schließt die neunte Etappe der Thüringen-Tour von Dieter Althaus dann ab.

