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Sa, 08:31 Uhr
10.01.2004

nnz-Rückspiegel: 10. Januar 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat zurückgeblickt. Heute:
Tod an Schranke, Optimismus und stocksauer


Tödlicher Zusammenstoß
In Nordhausen ist am Morgen ein 17-jähriger Motorradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Zug getötet worden. Ein Fußgänger fand kurz nach 6.00 Uhr am Gleiskörper der Bahnstrecke Nordhausen - Northeim ein beschädigtes Moped, an dem noch das Licht brannte. Wenige Meter weiter lag der leblose Körper des Kradfahrers. Wie die Ermittlungen der Polizei bisher ergaben, hatte der junge Mann gegen 05.45 Uhr in der Straße An der Salza den Bahnübergang trotz geschlossener Halbschranke überfahren. Dabei wurde das Motorrad am Gepäckträger vom Zug erfasst und rund 20 Meter weg geschleudert. Der Fahrer kam dabei ums Leben. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind noch nicht abgeschlossen. Im Bereich der Polizeidirektion Nordhausen verloren in den letzten acht Tagen bereits drei Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben.


Verhaltener Optimismus
Die Kreissparkasse Nordhausen hat heute ihre Bilanz des zurückliegenden Jahres präsentiert. Es sei ein wirtschaftlich schwieriges Jahr gewesen, hieß es. Trotzdem sind die Vorständler des Hauses am Kornmarkt nicht unzufrieden. Das Jahr 2002 sei vor allem für die Kreditwirtschaft eine Herausforderung gewesen und es dürfte aus Sicht der Betriebswirtschaft zu den schwierigsten der Vergangenheit gehören, charakterisierte heute Sparkassendirektor Dieter Przybilla die zurückliegenden zwölf Monate. Und trotzdem können die Banker am Kornmarkt vielleicht doch sich selbst und den fast 300 Mitarbeitern auf die Schultern klopfen. Erneut konnte zum Beispiel die Zahl der Privatgirokonten (50.779) gesteigert werden und das bei einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung...ausführlich im nnz-Archiv


Rinke: Alle Möglichkeiten durchspielen
Die Tinte unter den Vereinbarungen von ver.di und den Arbeitgeber ist vielleicht noch nicht mal trocken, da regt sich bereits Widerstand. In Nordhausen wird sogar über einen Austritt aus dem Arbeitgeberverband nachgedacht. Barbara Rinke ist stocksauer. Vor allem über die Gewerkschaft ver.di. Die hätte ihre Vorstellungen bis zum bitteren Ende durchgeboxt, und das ohne Rücksicht auf die Situation vor allem in den Kommunen im Osten. „Von einem Solidargedanken spüre ich bei Herrn Bsirske und Co. überhaupt nichts mehr. Statt sich bei der Angleichung der Gehälter und Löhne von Ost und West zu bewegen, habe man diese Schere noch weiter aufgerissen“, so die Oberbürgermeisterin gegenüber nnz. Auch aus diesem Grund werde man wohl in der Nordhäuser Stadtverwaltung eigene Wege beschreiten. Noch sei es aber nicht soweit...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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