Mi, 12:57 Uhr
07.01.2004
Alles neu oder was?
Nordhausen (nnz). In einem leicht veränderten Outfit stellt sich das 1. Magazin des Landkreises Nordhausen im Jahr 2004 vor. Und doch findet der aufmerksam Leser Bekanntes und Bewährtes.
Zwei spannungsreiche Blicke, von der oberen Etage des Südharzkrankenhauses aufgenommen, weisen auf das abwechslungsreiche Beitragsangebot hin. Der erste Text rückt ein rekonstruiertes bauliches Kleinod in den Mittelpunkt, noch aus der Renaissancezeit stammend, die ehemalige Schenke in Görsbach, jetzt als Dorfgemeinschaftshaus vielfach genutzt. Hingewiesen wird auch auf andere besonders eindrucksvolle Bauwerke aus dieser Zeit im Landkreis, z. B. auf die ehemalige Schenke in Obergebra mit ihren Sonnenrädern und doppelten Schiffskehlen im Fachwerk. Zahlreiche Fotografien belegen, wie ansprechend diese Baudenkmale aussehen.
Ein weiteres Denkmal verdient Aufmerksamkeit, die St.-Mauritius-Kirche in Herrmannsacker, die Mitte der 90er Jahre ihr Dasein schon fast aufgeben musste. In dem letzten Monumente-Heft des Jahres 2003 weist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Bonn auf drei Seiten auf die Auferstehung dieses Bauwerkes hin und bittet um Überweisung von Spenden bei der Commerzbank Bonn unter der Kennziffer 36 02 55 Herrmannsacker, Spendenkonto 3 05 55 55, BLZ 38 04 00 07. Auch kleinste Beiträge helfen.
Am 1. März 1854, also vor 150 Jahren, verstarb in Nordhausen ein Mann, dessen vielseitige Persönlichkeit in der Stadt auf vielen Gebieten wirksam war, Dr. Carl Christian Friedrich Fischer. Er war Lehrer für Mathematik und Physik, unterrichtete als solcher am Gymnasium und war dann maßgeblich an der Schaffung einer Realschule in Nordhausen, dem späteren Realgymnasium, beteiligt. Der Historiker Fritz Schmalz verweist in seinem Beitrag: Ein Gedenkstein erinnert in Nordhausen an Dr. Carl Christian Friedrich Fischer auf ihn. Dieser Stein, von seinen ehemaligen Schüler gestiftet, wartet darauf, an einem würdigen Platz wieder aufgestellt zu werden. Sponsoren, die die Restaurierung ermöglichen, sind sehr erwünscht und sollten sich beim stellvertretenen Direktor des Humboldt-Gymnasiums, Volker Vogt, Domstraße, Tel. 03631/973431, melden.
Ein ganz anderes Jubiläum steht am 12. März 2003 an. Die Mitglieder des Lions-Clubs Nordhausen laden anlässlich des 10jährigen Gründungsjubiläums in das Theater Nordhausen ein. Die Mitglieder sind der Idee verpflichtet, Beruf, Talent, Neigung, Interesse und gesellschaftliche Stellung dem Dienst am Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Wer genaueres darüber wissen möchte, lese im Landkreismagazin nach. Anhand alter Chroniken erklärt ein weiterer Bericht, woher die Sühnekreuze in der Mauer der Cyriaci-Kapelle in der Freiherr-vom-Stein-Straße stammen.
Im Landesgartenschaujahr werden wohl auch einige Besucher die Parkanlagen der Stadt aufsuchen. Deshalb werden in den folgenden Landkreismagazinen einige der wichtigsten in gebotener Kürze vorgestellt. Den Auftakt bildet der Park Hohenrode, der ja kein städtisches Eigentum ist, sondern sich in Privatbesitz befindet. Ganz augenscheinlich siechen Park und Villa dahin. Deshalb die Frage Quo vadis Park und Villa? mit zahlreichen Bildern.
Die letzten Seiten des Magazins sind gefüllt mit dem Spielplan des Theaters und dem Veranstaltungsplan, zu dem die Gemeinden und Vereine zuarbeiteten. Das Landkreismagazin ist kostenlos für die Bürgerinnen und Bürger in den Häusern des Landratsamtes, in der Stadt- und der Tourist-Information und in den Gemeinden erhältlich.
Autor: nnz
Zwei spannungsreiche Blicke, von der oberen Etage des Südharzkrankenhauses aufgenommen, weisen auf das abwechslungsreiche Beitragsangebot hin. Der erste Text rückt ein rekonstruiertes bauliches Kleinod in den Mittelpunkt, noch aus der Renaissancezeit stammend, die ehemalige Schenke in Görsbach, jetzt als Dorfgemeinschaftshaus vielfach genutzt. Hingewiesen wird auch auf andere besonders eindrucksvolle Bauwerke aus dieser Zeit im Landkreis, z. B. auf die ehemalige Schenke in Obergebra mit ihren Sonnenrädern und doppelten Schiffskehlen im Fachwerk. Zahlreiche Fotografien belegen, wie ansprechend diese Baudenkmale aussehen.Ein weiteres Denkmal verdient Aufmerksamkeit, die St.-Mauritius-Kirche in Herrmannsacker, die Mitte der 90er Jahre ihr Dasein schon fast aufgeben musste. In dem letzten Monumente-Heft des Jahres 2003 weist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Bonn auf drei Seiten auf die Auferstehung dieses Bauwerkes hin und bittet um Überweisung von Spenden bei der Commerzbank Bonn unter der Kennziffer 36 02 55 Herrmannsacker, Spendenkonto 3 05 55 55, BLZ 38 04 00 07. Auch kleinste Beiträge helfen.
Am 1. März 1854, also vor 150 Jahren, verstarb in Nordhausen ein Mann, dessen vielseitige Persönlichkeit in der Stadt auf vielen Gebieten wirksam war, Dr. Carl Christian Friedrich Fischer. Er war Lehrer für Mathematik und Physik, unterrichtete als solcher am Gymnasium und war dann maßgeblich an der Schaffung einer Realschule in Nordhausen, dem späteren Realgymnasium, beteiligt. Der Historiker Fritz Schmalz verweist in seinem Beitrag: Ein Gedenkstein erinnert in Nordhausen an Dr. Carl Christian Friedrich Fischer auf ihn. Dieser Stein, von seinen ehemaligen Schüler gestiftet, wartet darauf, an einem würdigen Platz wieder aufgestellt zu werden. Sponsoren, die die Restaurierung ermöglichen, sind sehr erwünscht und sollten sich beim stellvertretenen Direktor des Humboldt-Gymnasiums, Volker Vogt, Domstraße, Tel. 03631/973431, melden.
Ein ganz anderes Jubiläum steht am 12. März 2003 an. Die Mitglieder des Lions-Clubs Nordhausen laden anlässlich des 10jährigen Gründungsjubiläums in das Theater Nordhausen ein. Die Mitglieder sind der Idee verpflichtet, Beruf, Talent, Neigung, Interesse und gesellschaftliche Stellung dem Dienst am Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Wer genaueres darüber wissen möchte, lese im Landkreismagazin nach. Anhand alter Chroniken erklärt ein weiterer Bericht, woher die Sühnekreuze in der Mauer der Cyriaci-Kapelle in der Freiherr-vom-Stein-Straße stammen.
Im Landesgartenschaujahr werden wohl auch einige Besucher die Parkanlagen der Stadt aufsuchen. Deshalb werden in den folgenden Landkreismagazinen einige der wichtigsten in gebotener Kürze vorgestellt. Den Auftakt bildet der Park Hohenrode, der ja kein städtisches Eigentum ist, sondern sich in Privatbesitz befindet. Ganz augenscheinlich siechen Park und Villa dahin. Deshalb die Frage Quo vadis Park und Villa? mit zahlreichen Bildern.
Die letzten Seiten des Magazins sind gefüllt mit dem Spielplan des Theaters und dem Veranstaltungsplan, zu dem die Gemeinden und Vereine zuarbeiteten. Das Landkreismagazin ist kostenlos für die Bürgerinnen und Bürger in den Häusern des Landratsamtes, in der Stadt- und der Tourist-Information und in den Gemeinden erhältlich.

