Mo, 10:01 Uhr
29.12.2003
Rechte wollen marschieren
Nordhausen (nnz). Das Jahr 2004 wird in Nordhausen wieder mit einem rechten Aufmarsch beginnen. Schon für Januar hat die NPD nach nnz-Informationen eine Kundgebung und einen Marsch angemeldet.
Das wurde der nnz-Redaktion heute durch das Nordhäuser Landratsamt bestätigt. Unter dem Motto Volksgemeinschaft statt Klassenkampf soll am 24. Januar in Nordhausen marschiert werden. Erste Gespräche sollen dazu bereits im Landratsamt stattgefunden haben, weitere werden im Januar folgen. Hierbei wird es in erster Linie um die Marschroute gehen. Dazu werden auch die Stellungnahmen von der Stadtverwaltung und der Polizei erwartet. Grundsätzlich könne eine derartige Veranstaltung nicht untersagt werden. Im vergangenen Jahr waren bundesweit entsprechende Verbote durch Verwaltungsgerichte wieder aufgehoben worden, erklärte Rainer Nennmann der nnz. Die Anmeldung für den Januar erfolgte durch einen Nordthüringer.
Mehr noch, dem Veranstalter sei auch bei Alternativstrecken eine Öffentlichkeit zu ermöglichen. Deshalb dürfe bei einer Anmeldung für die Innenstadt der braune Zug nicht etwa in ein Gewerbegebiet verlegt werden. Nach nnz-Recherchen sei im kommenden Jahr mit vermehrten Aufmärschen in Nordhausen zu rechnen. Das habe die NPD bereits in mehreren Gesprächen angedeutet. So wolle man einerseits die Aufmerksamkeit während der Landesgartenschau erhöhen, andererseits natürlich auch provozieren. Ein Aufmarsch in Nordhausen könnte während der LGS zu massiven Behinderungen im innerstädtischen Verkehr führen.
Autor: nnzDas wurde der nnz-Redaktion heute durch das Nordhäuser Landratsamt bestätigt. Unter dem Motto Volksgemeinschaft statt Klassenkampf soll am 24. Januar in Nordhausen marschiert werden. Erste Gespräche sollen dazu bereits im Landratsamt stattgefunden haben, weitere werden im Januar folgen. Hierbei wird es in erster Linie um die Marschroute gehen. Dazu werden auch die Stellungnahmen von der Stadtverwaltung und der Polizei erwartet. Grundsätzlich könne eine derartige Veranstaltung nicht untersagt werden. Im vergangenen Jahr waren bundesweit entsprechende Verbote durch Verwaltungsgerichte wieder aufgehoben worden, erklärte Rainer Nennmann der nnz. Die Anmeldung für den Januar erfolgte durch einen Nordthüringer.
Mehr noch, dem Veranstalter sei auch bei Alternativstrecken eine Öffentlichkeit zu ermöglichen. Deshalb dürfe bei einer Anmeldung für die Innenstadt der braune Zug nicht etwa in ein Gewerbegebiet verlegt werden. Nach nnz-Recherchen sei im kommenden Jahr mit vermehrten Aufmärschen in Nordhausen zu rechnen. Das habe die NPD bereits in mehreren Gesprächen angedeutet. So wolle man einerseits die Aufmerksamkeit während der Landesgartenschau erhöhen, andererseits natürlich auch provozieren. Ein Aufmarsch in Nordhausen könnte während der LGS zu massiven Behinderungen im innerstädtischen Verkehr führen.

