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Do, 13:34 Uhr
06.09.2012

Hakenkreuze geritzt

In der Nordhäuser Altstadt sind am Morgen Hakenkreuze entdeckt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die nnz mit den ersten Einzelheiten...


Hakenkreuze eingeritzt (Foto: nnz)
Hakenkreuze eingeritzt (Foto: nnz)
Hakenkreuze eingeritzt (Foto: nnz)
An die Fenster des Eckhauses Barfüßerstraße/Domstraße wurden Hakenkreuze eingeritzt. Wie die nnz vom Eigentümer des Gebäudes erfuhr, soll in der kommenden Woche ein Döner dort seine Geschäfte eröffnen. Laut Zeugenaussagen sollen die Hakenkreuze bereits vor Tagen in die Scheiben geritzt worden sein. Ob sie im Zusammenhang mit der neune Geschäftseröffnung stehen, kann nicht gesagt werden. Die POlizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Autor: nnz

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Kommentare
Ra.Fr.
06.09.2012, 14:50 Uhr
Endlich
Das wurde aber auch mal Zeit, dass nun in Nordhausen endlich mal ein Döner-Laden eröffnet und die kulinarische Landschaft der Rolandsstadt bereichert!
kommentierend
06.09.2012, 19:17 Uhr
Zusammenhang unklar?
Diese Berichterstattung beunruhigt mich sehr.
Da soll ein Döner-Imbiss mitten in der Altstadt eröffnet werden, und kurz vorher tauchen auf einmal Hakenkreuze an den Scheiben auf. Wer hier 1 und 1 zusammenzählt, kommt ziemlich leicht auf das Ergebnis: Da besteht eindeutig ein Zusammenhang.

Das Einritzen dieses menschenverachtenden Symbols hat ganz klar zum Ziel, die neuen Betreiber_innen zu verunsichern und ihnen zu drohen. Für mich klingt das eindeutig nach der Taktik sogenannter "Autonomer Nationalisten", die nichts anderes als Neonazis sind.
Wir müssen das Problem benennen, sonst können wir nichts gegen rechte und rassistische Gewalt(-drohungen) ausrichten.
MMagnus
06.09.2012, 20:08 Uhr
Ich verabscheue solche Taten
Ich verabscheue solche Taten aufs tiefste.
Auch die Täter müssen gefunden werden.

Aber ich habe auch mal ein wenig Recherchiert und muss sagen es ist fraglich gleich zusammenhänge hier zu präsentieren. Aber schauen sie doch selber..

NNZ: 10.06.2012 Bürgermeister angegriffen
am gleichen Tag finden Passanten Hackenkreuze in Nordhausen
NNZ: 10. Juni 2012 Schmierereien (Hakenkreuz)

NNZ: 01. April 2011 Entsetzen über Schändung (Hakenkreuz)
NNZ: 03.04.2012 Gedenkveranstaltung

NNZ: Freitag, 28. Dezember 2007
Friedhof geschändet (Hakenkreuze)
NNZ: Freitag, 09. November 2007
Nicht wegsehen (Aufruf der Stadt zum Gedenken an die Pogromnacht)

usw.

Immer wenn hier etwas mit Rechtsradikalen zu lesen ist, erscheint vorher oder nachher immer ein Artikel mit dem Stichwort "Hakenkreuz".
Ich bin kein Verschwörungstheoretiker aber fraglich ist dies doch - oder etwa nicht? Kann es nicht auch das Politische-Gegenlager sein die solche Spuren hinterlassen? Es ist ja nur eine Vermutung.
was denn hier los
06.09.2012, 20:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Retupmoc
07.09.2012, 08:00 Uhr
Ermittelt man überhaupt noch etwas?
Jeden Tag was Neues. Mopeds werden geklaut, Banktresore gesprengt, Schmierereien rechter und linker Kultur, Schlägereien, Überfälle ...

Jeden Tag ein neuer Artikel in der NNZ. Ich frage mich jetzt: Gibt es in dieser Stadt auh noch eine Polizei, die die Täter ermittelt und Staatsanwälte, die die Täter verurteilen? Ich höre nie etwas von: Wir haben die Täter erwischt! Fällt das nicht auf?
kommentierend
07.09.2012, 09:25 Uhr
Hakenkreuze und rechte Angriffe...
...haben ganz offensichtlich etwas miteinander zu tun. Dass Hakenreuz-Schmierereien und Angriffe parallel stattfinden zeigt doch in erster Linie, wie aktiv die Neonazis in Nordhausen sind.

Was für ein Interesse sollten Menschen, für die die Anwesenheit von Neonazis auf Altstadtfest o.ä., Angriffe gegen Andersdenkende und die Versuche der Vereinnahmung des demokratischen Gedenkens an die während des Nationalsozialismus begangenen Greueltaten unerträglich ist, daran haben, NS-Symbole in der Stadt zu verbreiten?

Das ist eine absurde Unterstellung und lenkt davon ab, dass wir ein Problem mit der extremen Rechten in Nordhausen haben.

Ich möchte Sie, liebe_r MMagnus, darauf hinweisen, dass das, was sie als "politisches Gegenlager" bezeichnen, v.a auch in der "gesellschaftlichen Mitte" zu suchen sein sollte. Denn die Ablehnung von NS-Gedankengut, Rassismus und Gewalt ist ein demokratischer Grundkonsens.
Retupmoc
07.09.2012, 10:04 Uhr
Ablehnung von Gewalt
"Denn die Ablehnung von NS-Gedankengut, Rassismus und Gewalt ist ein demokratischer Grundkonsens."

@ Kommentierend - da haben Sie völlig Recht. Nur - wir sind da wieder so einseitig unterwegs. Wenn linke Radalierer wie in Hamburg das Schanzenviertel verwüsten oder sich in Dresden Schlägereien mit der Polizei liefern, wenn linke Chaoten in Berlin Autos anzünden usw. - bitte wo finde ich dann ihre Kommentare? Und so ganz abwegig ist es auch nicht, das es Leute gibt, die den politischen Gegner mit Tricks diffamieren. Die Geschichte spricht davon Bände...

ABER: Deshalb bin ich ja gegen jegliche Gewalt und jegliche Form von Rassismus und natürlich auch gegen die Hakenkreuze. Die Polizei sollte die Täter ermiteln und zehn Jahre in den Steinbruch schicken. Egal ob rechts, links oder mittiggesinnt.
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