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Mo, 11:24 Uhr
03.09.2012

Kein großer Wurf

Bilanz mit Schatten: Für den Arbeitsmarkt im Landkreis Nordhausen sei die Hartz-Reformen nicht der große Wurf gewesen. Zu dieser Aussage kommt ein Gewerkschaftsvertreter mit Blick auf die aktuellen Zahlen...


Der Vorsitzende der IG BAU Nordthüringen, Wilfried Grams, sieht die vor zehn Jahren begonnene Arbeitsmarktreform mehr als kritisch. „Ein-Euro-Jobs, mehr Mini-Jobs und befristete Beschäftigungsverhältnisse sowie ein Boom bei Leih- und Zeitarbeit – das vermeintliche Jobwunder durch die Hartz-Reformen hat sich bei näherem Hinsehen als ‚mehr Schein als Sein’ entpuppt. Wo es tatsächlich eine Steigerung gegeben hat, ist der Niedriglohnbereich“, so Grams. Zudem lebten durch Hartz IV viele Menschen am Rande des Existenzminimums. Für sie sei die „gelobte Arbeitsmarktreform“ zur Armutsfalle geworden.

Auch mit Blick auf die Langzeitarbeitslosigkeit sieht sich der IG BAU-Bezirksvorsitzende in seiner Kritik bestätigt. „Erklärtes Ziel der Reform war es, die Langzeitarbeitslosen aus dem Abseits zu holen. Das hat nicht geklappt.“ Als Beispiel nannte der IG BAU-Bezirksvorsitzende die Zahl der Dauerbezieher.

„Zu Beginn dieses Jahres gab es im Landkreis Eichsfeld mehr als 1.740 Arbeitslose, die zwei Jahre oder sogar länger von Hartz IV lebten. Das sind immerhin 63,8 Prozent aller arbeitssuchenden Hartz IV-Empfänger. Das zeigt, dass viele Arbeitslose vom Sozialgeld nicht mehr wegkommen“.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
03.09.2012, 21:43 Uhr
Kann ja auch nicht
Hartz 4 kann auch nicht der große Wurf sein, da man für dieses Gesetz genug Arbeitsplätze haben muss. Diese hat man aber nicht. So kommt es vor, dass der Eine oder Andere den Rest seiner Lebenszeit zum Amt läuft. Auch die Rente wird keine Änderung bringen.

Das weiss auch Frau von der Leyen und versucht nun mit der Brechstange die Gefahr der vielen Millionen zukünftigen "Bettelrentner" für die Staatskasse abzuwehren.

Dies wird aber misslingen, da viele von 35 Arbeitsjahren und der Möglichkeit von privater Vorsorge weit entfernt sein dürften. Auch das die Mehrzahl der Deutschen mehr als 2.500 Euro Brutto im Monat bekommen werden, wird wohl in das Reich der Fabeln gehören, zumal sich Deutschland an den Globalen Markt anpassen muss und demnach entsprechende Niedriglöhne bezahlt werden.

Somit werden die zukünftigen Rentner die Staatskasse in exorbitanter Höhe belasten und irgendwann bricht das Märchenschloss der Sozialen Marktwirtschaft zusammen.
Alles was danach kommt, möchte ich mir gar nicht ausmahlen.

Ich wünsche mir nur ein schnelles und schmerzloses Ableben. Das wird in dem zukünftigen Deutschland wohl noch drin sein und vielleicht bezahlt ja die Krankenkasse die "letzte Tablette"?!
Oder unser ehemaliger Bundeskanzler Schröder-Agenda-2010-Gasprom-Gerhard, könnte sich für die vielen Opfer des gleichnamigen Gesetzes eine barmherzige Lösung einfallen lassen, ohne dass an den Grundfesten der Demokratie und Freiheit gerüttelt wird. So viel Zeit muß schon sein, für die, die mal Deutsche waren.
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