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Mi, 10:27 Uhr
14.03.2001

Regionalbündnis will Kräfte bündeln und Dampf machen

Nordhausen (nnz). Mit dem Bau der Bundesautobahn 38 und dem Ausbau der Schienenverbindung zwischen Kassel und Nordhausen sei zwar ein guter Anfang gemacht, doch seien die Verkehrsprobleme des Landkreises Nordhausen und des Kyffhäuserkreises damit noch nicht gelöst. Wichtig seien für Nordthüringen auch die Nord-Süd-Verbindungen, insbesondere die Anbindung an die Landeshauptstadt. Nach den Vorstellungen von Klaus Zeh sollen die Bahnstrecken zwischen Nordhausen und Northeim und zwischen Nordhausen und Erfurt weiter ausgebaut werden. Notwendig sei auch der weitere Ausbau der Bundesstraße 4. Hier allerdings scheinen die Hoffnungen zu überwiegen. Nach nnz-Informationen sei die B 4 nicht in der aktuellen Prioritätenliste des Landes Thüringen enthalten. Also muß weiter politischer Druck ausgeübt werden. Dieser Vorzeichen bedarf auch die Forcierung des Ausbaus der B 243 nach Niedersachsen. Zu dieser Trasse besteht bereits ein regionales Bündnis zwischen dem Landkreis Nordhausen und dem Landkreis Osterode am Harz (nnz berichtete-siehe Archiv). Das letzte Treffen mit den beiden Landräten fand am 3. November des vergangenen Jahres statt.
In das neue Regionalbündnis sollen sich nach Meinung von Klaus Zeh viele Initiativen einbringen, so zum Beispiel die Aktion "Höchste Eisenbahn für den Südharz". "Dabei geht es nicht darum, diese Initiativen zu vereinnahmen, sondern um gemeinsam Kräfte zu bündeln, zu erweitern und zu stärken", so Zeh gegenüber nnz. Ein erster Versuch dazu soll am kommenden Monat in Nordhausen unternommen werden.
Autor: nnz

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