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Fr, 06:45 Uhr
10.08.2012

Camp-Tagebuch: Tag 6

Interessante, lehrreiche und spannende Tage verbringen Jungen und Mädchen aus der Nordhäuser Region in einem Handwerker-Camp in Hoheneiche. In diesem Jahr steht das Leben und Wirken von Albert Schweitzer im Mittelpunkt des Lagerlebens und des Tagebuchs...

„Sonnenschein und gute Stimmung“

Ein bisschen Wehmut liegt schon in der Luft, in drei Tagen geht es wieder nach Hause, doch die werden voll ausgenutzt!

Spannend ist es im Theaterstück. Der völlig verärgerte Ogana N´komo tritt begleitet von zwei furchterregenden Kriegern vor Albert Schweitzer. Er wird keinen zweiten Medizinmann dulden, das macht er unmissverständlich deutlich. Albert Schweitzer achtet den weisen Ogana, was er nicht achtet, sind Flüche, Fetische und Geister, die die Einheimischen verängstigen. Sie sollen ihre Herzen öffnen für Jesus, für das Wort, das sie frei macht. Es gelingt ihm, den Medizinmann zu beruhigen. Als Friedensangebot will Albert ihm das Rezept einer seiner Salben anvertrauen. Berührt von dem Wort, welches Albert Schweitzer den Menschen in Lambarene predigt, lassen diese sich segnen. Kein böser Zauber, kein Fluch soll sie mehr bedrücken!

Ein weiteres wichtiges Highlight hier in Lambarene ist die Fußballzeltmeisterschaft. Die verschiedenen Stämme treten gegeneinander an. Da wird heiß gekämpft und so manches Tor geschossen! Fairness und Teamgeist stehen an erster Stelle. Fieberhaft wird das Finale erwartet.

Ebenso fair und begeistert geht es beim Schachturnier zu. Köpfe rauchen, wenn in jeder Mittagspause die Partien gespielt werden. Auch hier wird es bald einen Meister geben. Am Nachmittag wird wieder gearbeitet. Viele Wünsche sind noch offen, ob noch alles geschafft wird?

Parallel zu den Handwerken laufen intensive Vorbereitungen für den Abend. Kostüme werden geschneidert, Requisiten gebastelt und tüchtig Werbung gemacht: „Camphitparade 2012“ am Abend im großen Zelt! Scheinwerferlicht, atemberaubende Tänzerinnen, hübsche Assistentinnen, elektronische Präzisionsgeräte (Applausometer) und gut trainierte Stimmen: Die Stimmung kocht, es wird geschunkelt und getanzt (sogar auf den Tischen). Lieder werden aus voller Brust geschmettert und selbst die Tiere im Wald hören unsere Hits. Unsere Stimmen sind strapaziert. Die Abendandacht wird etwas leiser, aber nicht weniger stimmungsvoll. Heiser schlafen wir unter dem Sternenhimmel ein.

Sabine Schubert
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Handwerker-Camp Hoheneiche Tag 6 (Foto: Rüdiger Neitzke)
Autor: nnz

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