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Do, 14:05 Uhr
09.08.2012

Wohnhaus statt Innenstadt-Ruine

An der Ostseite im unteren Teil der Stolberger Straße in Nordhausens Innenstadt dreht sich derzeit der Kran: Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) baut hier ein Wohn- und Geschäftshaus mit sechs Barrierearmen Wohnungen und Ladengeschäften. Die Wohnungen sind bereits "weg"...

Modern statt Ruine (Foto: SWG) Modern statt Ruine (Foto: SWG)

Im Mai kommenden Jahres soll das Haus bezugsfertig sein. Es entsteht an jener Stelle, an der bis zum Jahresende 2010 ein Abrissgebäude stand. „Wir haben damals das marode Gebäude recht schnell abgerissen, nachdem wir es aus der Zwangsversteigerung erworben hatten, wollten so als kommunales Unternehmen unseren Beitrag für ein angenehmes Stadtbild leisten“, sagte Carola Franke, Geschäftsführerin der SWG.

„Der Neubau wird deshalb in Form und Ausdehnung die traditionell in der Stolberger Straße vorhandene Zeilenbebauung komplettieren und somit zur Harmonisierung und Modernisierung des gesamten Straßenzuges beitragen“, so Frau Franke.

„Alle Wohnungen sind mit einem Fahrstuhl zu erreichen, der bis in das Untergeschoss zum Keller und zum PKW-Stellplatz führt. Auf dem Hof entsteht ein 2-Ebenen-Parkdeck für insgesamt 15 PKW.“

Die Wohnungen haben drei Zimmer, einen großzügigen Essbereich in der Wohnungsmitte, Küchen mit einer Größe von ca. 10 Quadratmeter und Bäder ca. 6 Quadratmeter, ausgestattet mit Dusche und Badewanne sowie einem Extra-Gäste-WC. „Die Küchen- und Wohnbereiche sind variabel gestaltet und offen bzw. separat abtrennbar. Selbstverständlich verfügt jede Wohnung über eine großzügige Terrasse zur straßenabgewandten Seite“, so die Geschäftsführerin.

„Die Wohnungen sind rund 100 qm groß. Aufgrund des Neubaus und der damit verbundenen Kosten werden sich die Mieten über unseren bisherigen Durchschnittsmieten bewegen“, kündigte Frau Franke an. Sämtliche Wohnungen seien bereits an Interessenten vergeben.
Autor: nnz

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Kommentare
-----7
09.08.2012, 14:47 Uhr
barrierearm ist leider nicht barrierefrei
Die SWG hat da wohl ihre eigenen Vorstellungen von behindertengerechten Wohnungen. Wenn ich sehe, dass solche hier in OST gebaut wurden, aber eine gehbehinderte Frau mit ihrem Rollator erst um das Gebäude "fahren" muss, ist das `gerade im Winter´ bestimmt nicht im Sinne des Erfinders. Zumal schon die kleinste Barriere der behinderten Person das Wohnen in einer "barrierearmen" Wohnung unmöglich machen kann. Außerdem amüsiert mich dieser Wortlaut etwas, denn diesen habe ich in meiner Laufzeit als behinderte Person sowie in meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten (z.B. Behindertenbeirat) noch nie gehört.
Wolfi65
09.08.2012, 16:20 Uhr
Eine schöne Achitektur
Wie unschön waren doch die DDR Plattenbauten anzusehen und wie schön ist jetzt neue Achitektur zu bewundern. Bauhausstil mit einem Schuss Moderne, sind das Zauberwort.
Ein Fahrstuhl bis in die Tiefgarage ist schon lobenswert für die Alten Leutchen. Hoffentlich werden die Aufzüge gegen unbefugte Benutzung in die einzelnen Wohnungen gesichert. Ansonsten erst einmal Daumen hoch für den Baulückenfüller.
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