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Fr, 16:48 Uhr
27.07.2012

nnz-Forum: Nichts Neues im Osten

Für interessierte Bürger haben die „betroffenen Bürger“ von Himmelgarten und Nordhausen-Ost zu Biomethan-Anlagen neue Informationen, die sie im Forum der nnz gerne weitergeben möchten...


Wir wollen keine Panik verbreiten, aber sollen sich die Lebensqualität der Nordhäuser durch solch eine Anlage in der Nähe der Wohnbebauung so zum Negativen entwickeln? Diese Anlagen schießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden ohne Rücksicht auf Verluste.

Leider gehen durch diese Anlagen verschiedenste Gefahren für Mensch, Tier, Natur und Umwelt aus , was zu beweisen wäre unter (www.initiativen-mit-weitsicht.de und www.straussfuhrt-wehrt-sich.de).

Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir leider noch keine Antwort auf unsere Petition seitens der Stadt erhalten. Die vielen persönlichen Gespräche unsererseits und die steigenden Unterschriftenlisten der Protestnoten zeigen uns, dass großes Interesse der Bürger besteht, Informationen zum Bau einer solchen Anlage zu erhalten.

Aber trotz Ferien und Urlaubstimmung werden wir am Ball bleiben.
Bernd Sachse, im Auftrag der besorgten Bürger
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Gudrun1974
27.07.2012, 17:20 Uhr
Immer schön jammern, der Sommer ist lang ....
... und die Klimaanlagen in Haus und Auto auf volle Pulle, wenn man sich die Köpfe heiß debattiert. Der Strom kommt ja aus der Steckdose.
BGE- Pirat
27.07.2012, 18:07 Uhr
die frage ist wo
Das Biogas besser ist als Atomstrom oder
Gas vom Russen bin ich mir sicher. Man kann Strom, Wärme draus machen oder sogar
autofahren damit. Die Frage ist woraus es hergestellt wird ??? Und wo sie steht ???
An der Darre neben der Schweinezucht sind
24000 m frei. Warum nicht da ???
dirfido
27.07.2012, 18:57 Uhr
Fernsehbericht Biogasanlagen
Wer jammert denn?
Zum LACHEN ist die Angelegenheit nicht!
Sie ist ernst, todernst um genau zu sein!!
Hier sind Leute die sich eine Erbse machen (im übertragenen Sinne) und die sich engagieren.
Es handelt sich um mündige, vernünftige Bürger die es nicht verdient haben mit dem blöden Spruch: “Mein Strom kommt aus der Steckdose.“ vera…. zu werden. Diese Menschen sind besorgt – und das zu Recht – um unsere Umwelt und auch um die Energieversorgung.

Es ist eine Tatsache dass keine Energienot oder gar Energiekriese besteht. Dennoch wird wieder versucht das Kind mit dem Bade auszugießen. Alternativen zur „Energiegewinnung“ gibt es reichlich. Ebenso genügend Potential gibt es für die Einsparung an Energie. Aber das Eine lohnt sich nicht und das Andere bringt keinen Umsatz bzw. Einnahmen für die gewinnverwöhnte Branche.

Klar, wollen da einige gern mitverdienen, hängen sich eilig ein grünes Mäntelchen um und nennen diese unausgereifte Technik gern BIO-Gas. Nur mit BIO im landläufigen Sinne haben diese Anlagen wenig gemein. Es gibt in Deutschland viele engagierte Bürgerinitiativen die man nicht als große Ansammlung von Spinnern oder Neinsagern abtuen kann. Und genau betrachtet - beklagen diese Mitbürger hier in Nordhausen die ignorante Standortwahl.

Wer etwas googeln kann wird schnell Informationen über diese vermeintliche Wunderwaffe gegen die inszenierte Energiekriese erhalten. Im Netz ist unter anderem auch von Gesundheitlichen Risiken die Rede – Stichwort: EHEC

Hierzu gibt es einen - Fernsehbericht von ARD Report Mainz: Biogasanlagen können krank machen! - diese Redaktion kann in ihrer Seriosität nicht angezweifelt werden und Spinner sind die bestimmt auch nicht.

Und wer sich mit der Problematik etwas vertraut macht dem bleibt das LACHEN sehr schnell im Halse stecken!

Wo bleibt die Bürgerinitiative?
Nordhäuserin
27.07.2012, 19:18 Uhr
Zum Lachen
Mitunter ist es doch zum Lachen: Natürlich gibt es viele Bürgerinitiative in Deutschland: Unzähligen gegen neue Straßen, gegen Windkraftanlagen, gegen neue Stromleitungen, gegen Fracking (ist berechtigt), gegen zuviel Solarparks auf einstigen Äckern, gegen Industriegebiete (auch wenn sie lange dauern), gegen Autohöfe, gegen Biogasanlagen.

Und warum: Weil Sie am eigenen Häusle vorbeiführen oder in der Nähe dessen stehen. Weil es vielleicht riecht, weil plötzlich der Vogelzug gestört wird. Da werden normale Menschen plötzlich zu Umweltschützern, nur, weil in Wahrheit, vielleicht der Wert der eigenen vier Wände geringer wird.

Die Boshaftigkeit von LACHEN ist berechtigt: Der Strom kommt immer noch aus der Dose. Vielleicht sagen die Bürger- und Umweltbewegten mal, wo und wie dieser Dosenstrom erzeugt werden soll? Aus Kernkraft, mit Wasserstoff oder mit eingekauftem Atomstrom aus Frankreich, Polen oder der Tschechei. Dort könnten auch unendlich viel Biogasanlagen gebaut werden.

Nur nicht bei mir.... Es ist in Wirklichkeit zum Weinen und Heulen.
dirfido
27.07.2012, 20:34 Uhr
Strom aus der Dose?
Ja, es ist schade dass viele Menschen erst wach werden wenn sie sich selbst als Betroffene wahrnehmen. Es ist aber auch zynisch ihnen dann unlautere Motive zu unterstellen! Nein Strom gibt es nicht aus der Dose und Fracking ist lediglich eine neue Methode bisher unerschlossene Ressourcen zu erschließen. Warum soll Fracking falscher sein als eine Methangasanlage wenige Meter neben einem Wohngebäude zu bauen? Fracking – so sagen die Unternehmen - ist doch auch sooo sicher!

Nun zur Frage nach der Herkunft der Elektroenergie: Die Erzeugung von Elektroenergie ist aus unterschiedlichen Quellen möglich – siehe Skandinavien – selbst die Gewinnung aus Gaskraftwerken ist bedenkenlos möglich – wenn da nicht dieses eklatante Missverhältnis zwischen Wirkungsgrad, Umweltbelastung und Bedarf wäre. Nun sind unsere Ressourcen endlich – das haben wir nun begriffen. Aber was machen wir? Nein, nein wir werden die Verschwendung von Energie nicht beenden! Nein, wir machen es wie immer, wir erschließen uns neue Ressourcen und wenn es auch Anderen ihr klein Häuschen kostet. Geht doch in der Braunkohle schon seit Menschengedenken! Und wenn ein Anwohner aufmuckt … na dann können wir übergeordnete Interessen zum Wohle des Restes der Welt geltend machen. Hauptsache der Energiepreis bleibt stabil, die Arbeitsplätze gesichert und der Gewinn stimmt. Schade nur dass das KEINEN am Ende unserer Tage interessieren wird, das Problem ist lediglich vertagt – auf unsere Kinder.

Das haben unsere Vorgänger mit dem Atomstrom auch schon gemacht – die Japaner haben sich da eine Erblast biblischen Ausmaßes geschaffen. Nun versuchen wir ihnen mit massiven Eingriffen in unsere Biosphäre, ja auch mit Straßen, Landebahnen und energiereichem Gen-Mais nachzueifern.

Nur weil es bisher eine Fehlentwicklung bei der Elektroenergieerzeugung, Transport und Speicherung gegeben hat darf doch nicht nackter Pragmatismus die Grundlage des Denkens und Handelns sein! Nur weil kurzfristiger Gewinn – und um nichts Anderes geht es bei dem Bau einer Methangasanlage in Nordhausen Ost – verloren gehen könnte, wollen wir den Verlust der Windlücke in kaufnehmen? Nein das darf keinen Nordhäuser kalt lassen, auch dann nicht wenn er nicht unmittelbar betroffen ist!

Es ist zu befürchten dass das Weinen und Heulen NICHTS ändert. Nur das Handeln, mit Herz und Verstand kann zum Erfolg führen! Es ist ein Segen wenn Menschen, zumindest in ihrer unmittelbaren Umgebung, Interesse zeigen und ich wünsche mir viele neue Ideen für den Umgang mit unseren Ressourcen. Bisher gab es da nur alten Wein in neuen Schläuchen – vielleicht auch mit einer kleinen Träne versetzt.
….. schade wir werden wohl nicht klug??
RWE
21.08.2012, 08:58 Uhr
Anbieter wechseln
Da an anderer Stelle mein Beitrag nicht freigegeben wurde versuche ich es hier noch einmal. Ich schlage vor, daß alle Bürger, welche gegen diese Anlage sind., ihren Strom-und Gasanbieter wechseln. Das geht über Verivox ganz einfach und man spart sogar etwas Geld.

Dann einen Brief an die EVN geschickt, in den man in Aussicht stellt, eventuell wieder zurückzukommen wenn
1. ein vernünftiger Standort ausgewählt wurde
und 2. der langfristige wirtschaftlich Sinn dieser Anlage schlüssig der Öffentlichkeit nachgewiesen wurde.
Mindestens 2000 Kunden weniger und 2000 abzuarbeitetende Briefe im Posteingang würden vielleicht ein Umdenken fördern.
W.Roßmell
21.08.2012, 10:21 Uhr
Ein sehr guter Vorschlag RWE, aber...
und da bin ich ehrlich, ich will ja als Nordhäuser die eigene Wirtschaft stärken, indem ich einheimische Unternehmen entsprechend berücksichtige! Klar würde sicher bei der EVN und auch bei der Stadt ein Umdenken erfolgen, doch wir hoffen sehr, dass es auch ohne dieses Druckmittel passiert. Erst gestern stand wieder in der Presse ein Beitrag, wo selbst in der großen Politik über die Verschwendung und den Anbau von Mais als Monokultur gesprochen wird... Gestern in der Presse ist es nachzulesen, dass Dirk Niebel (FDP)als Entwicklungsminister angesichts steigender Nahrungsmittelpreise den Biosprit E10 stoppen will! Misereor-Geschäftsführer Pirmin Spiegel erläuterte, "die Nutzung von Mais, Weizen und Rohrzucker für Treibstoff treibe die Lebensmittelpreise in die Höhe und führe zu Hunger in den Entwicklungsländern"..., wie wahr oder? Herr Niebel warnt vor den Folgen für Deutschland, wo es zu "einer Verknappung von Ackerland" kommen könne: "Wenn ganze Landstriche zu Maisanbaugebieten werden, ist das nicht die Kulturlandschaft, die wir in Deutschland historisch haben"! Um eine „Vermaisung“ der landwirtschaftlichen Flächen entgegenzuwirken, erhalten neue Biogasanlagen seit Anfang des Jahres nur noch die volle Vergütung, wenn sie max. 60% Mais eingesetzt wird. Das scheint zwar der Fall zu sein, doch wer will schon diese Monokultur? Und man muss selbst auch mit Ertragseinbußen rechnen, wie es jetzt in den USA passiert ist, was ist dann liebe Verantwortliche? Und selbst die Frau Renate Künast von den Grünen kritisiert (endlich), dass "mit öffentlichen Geldern Monokultur und Raubbau gefördert werde" und fordert die Abschaffung aller staatlichen Anreize für den Anbau von Mais abzuschaffen! Wow, das geht runter wie Öl und man kann nur hoffen, dass der OB und seine Stadträte bei der Prüfung alle Dinge für ein Für- und auch Wider zu dieser geplanten Anlage berücksichtigen werden... und auch einsichtig sein sollten und den Plan stoppen! Das würden die Bürger der Stadt Nordhausen ganz sicher als eine ehrliche und einsichtige Entscheidung sehr begrüßen! Und mal ganz ehrlich, das hat doch nicht mehr mit Fraktionszwang zu tun, das ist eine Entscheidung für die Menschen auf dieser Welt und weil es uns ganz nah betrifft, eben auch für uns! Wir sind gern bereit, in diese Diskussion einzutreten, aber ich glaube noch immer und erst recht nach dem Antwortbrief vom Oberbürgermeister vom 16.08.2012, dass diese Anlage unbedingt gebaut werden soll..., eben auf "Teufel komm raus", bevor die Förderungen gar noch gestoppt werden...! Man kann nur hoffen, dass die große Politik ganz kurzfristig die staatlichen Förderungen absetzt, denn dann ist auch die Biomethananlage gestorben, denn ohne 20 jährige Förderung ist sie niemals auch nur ansatzweise gewinnbringend! Wir bleiben halt dran und hoffen nicht nur von ganz Oben, sondern auch auf die Einsicht unserer gewählten Stadträte, insbesondere aber unseres Oberbürgermeisters!
Und Sie liebe Nordhäuserinn haben ja recht, dass sich Bürgerinitiativen für viele auftretende Probleme gründen und versuchen, als mündige Bürger ihre Meinungen kund zu tun! Nur verstehen Sie auch mal die Probleme, die eine solche Anlage mit sich bringt: Durch die Monokultur in Form von Maisanbau wird weniger Getreide selbst angebaut. Wir müssen jetzt schon für teures Geld Unmengen von Getreide einführen, bauen Lebensmittel an und vernichten Sie mit der Ernte sofort zur Energiegewinnung! Das kann doch nicht normal sein! Wir stopfen ein kleines Loch zu, reißen woanders ein riesiges neues großes Loch auf, die Preise für Lebensmittel steigen immens, der Sprit wird teuer, das Wasser, das Ackerland u.u.u. Und nur weil die Ministerpräsidentin von Thüringen, Frau Lieberknecht, sich ein "Goldenes Denkmal" setzen, indem sie mit Thüringen in Sachen regenrativer Energiegewinnung an 1. Stelle stehe will, werden Dinge gemacht, die nicht durchdacht sind (siehe TA vom 31.07. und auch gestern) und die Stimmen gerade zur Biogasgewinnung durch Mais werden lauter, dieses neu zu überdenken! Solange man für den Anbau von Mais als Monokultur auf den Feldern und deren anschließenden Vernichtung Förderungen in Größenordnung zahlt, wird es für den normalen Bürger schwer verständlich, das von "Außen" nachvollziehen zu können. Die meisten wissen das nicht! Nur durch diese Förderungen kann man Gewinne erzielen, wobei eine solche Maisernte wie in diesem Jahr in den USA mit nur 40% auch schon wieder schnell in die Verlustzone führen kann und wir "kleinen Bürger" durch Preiserhöhungen diese Verluste zahlen müssen! Es gibt wirklich bessere Alternativen zur regenerativen Energiegewinnung, die sogar effizienter im Ertrag sind, nur dafür gibt es keine solchen Förderungen..., deshalb denkt man darüber nicht nach, leider! Dirfido hat sehr gut einige Beispiele genannt, was in letzter Zeit auch im Fernsehen zu sehen war und auf die Gefahren hingewiesen, was solche Anlagen mit sich bringen und Haverien gab es genug davon, nur von denen wird nicht berichtet, außer in solchen Sendungen wie Report aus Mainz!
Sicher wird sein, dass der Strom auch in 20 Jahren noch aus der Dose kommen wird, nur welcher und zu welchem Preis, das wissen wir nicht! Der Strom aus der Biomethan-Anlage jedenfalls wird nicht billiger werden, der hat nur die Sicht von Gewinnen für die Betreiber ohne Rücksicht auf Verluste in den anderen o.g Bereichen und auf Kosten der Minderung von Lebensqualität der Menschen, die unmittelbar mit so einer Anlage "LEBEN" müssen! Und da komme ich wieder an den Anfang und zurMeinung von RWE zurück, dass man dann auch als Bürger seinen Energieversorger überdenken muss! Sollte eine solche Anlage auch nur in die Nähe von Wohngebieten gebaut werden, wird das die EVN sehr zu spüren bekommen, aber im Rathaus gibt es ja auch noch genug Steckdosen, wo der Strom benötigt wird..., der reicht dann ganz sicher!
RWE
21.08.2012, 11:01 Uhr
So funktioniert die Welt nicht
All Ihre Argumente, lieber wiros59, mögen ja richtig sein. Aber ich glaube den Leuten ist es egal wie die Maisernte in Amerika war, ob wir Monokulturen anbauen oder nicht oder ob es ethisch ist Lebensmittel zu verbrennen. Die eine Seite will Subventionen abgreifen und die andere Seite will ihre Ruhe. So einfach ist das.

Für den EVN-Hamster ist doch Kundenfreundlichkeit Ehrensache.Der Service ist ja das stärkste Argument der EVN sie nicht zu verlassen. Es zeugt aber von wenig Kundenfreundlichkeit den Menschen so eine Anlage vor die Haustür zu setzen. Und wenn ich das gleiche Produkt anderswo auch noch günstiger bekomme ist ein Wechsel legitim.

Wichtig wäre eine gewisse Koordination, damit die Kündigungen nicht unter den normalen Schwund fallen und die EVN weiß worum es geht. Und das man bereit wäre zurückzukommen, wenn man freundlich zu seinen Kunden ist.
Nörgler
21.08.2012, 11:12 Uhr
Dann macht doch...
Es ist eigentlich kaum zum Aushalten. Dann machen 20 vielleicht betroffene Grundstücksbesitzer, die sich eine schönes Heim in Himmelgarten leisten konnten solch einen Wind, verbreiten Angst in Nordhausen-Ost und alle machen mit. Hauptsache dagegen.

Wer hier lesen kann, ist klar im Vorteil und auch der Oberbürgermeister hat es in seiner Antwort unmissverständlich zum Ausdruck gebracht: Noch ist über einen Standort nicht entschieden. In unserem Nachbarkreis wird jetzt eine ähnliche Anlage gebaut. Ohne Geräusche, ohne Proteste, man hat sich allen Seiten, auch den Bürgern der anliegenden Kommunen zusammengesetzt und einen Kompromiss gefunden.

Warum soll das hier nicht möglich sein. Und schon wird gedroht. Da müssen wir bei der EVN die Verträge kündigen. Wir müssen das Unternehmen zwingen, dem Willen von 20 eventuell Betroffenen nachzugeben.

Ich erinnere mich an die Hysterie nach Fukushima. Warum hat die EVN noch keinen Ökotarif? Die brachte dann einen an den Markt, nur wollte kaum jemand die etwas höheren Tarife zahlen. Wie immer: Geiz ist eben immer Geil. Und am geilsten sind die, die schon viel haben, sagt ein altes Sprichwort.

Ein Sundhausen darf in Nordhausen nicht mehr passieren. Diejenigen, die das letztlich zu entscheiden haben, die Stadträte, die sollten sich nicht schon wieder erepressen lassen und sie sollten abwägen, was den 45.000 Nordhäusern gut tut und nicht was 20 oder wegen mir auch 50 Grundstückbesitzern. Die sind zu Kompromissen sowieso nicht bereit.

Und lieber Kommunalpolitiker: Erstens sollte es ein gewisses Vertrauen in die Führung Eures eigenen Unternehmens geben und zweiten: Die Himmelgärtner entscheiden keine Wahl. Auch nicht die ins Boot geholten Bürger von Nordhausen-Ost.
RWE
21.08.2012, 11:51 Uhr
@Nörgler
Erstens finde ich es nicht gut hier ein Neiddebatte anzufangen, von wegen "die sich ein schönes Heim leisten können".
Zweitens betrifft die Anlage nicht nur Eigenheimbesitzer. In den Blöcken in Ost lagen Unterschriftenlisten aus.
Drittens sind es mitnichten nur 50 Himmelgätner Häuslebauer. Das Neubaugebiet an der Leimbacher Straße geht vom alten Friedhof bis zu Netto und dehnt sich auch in der Breite aus.

Viertens Bei dem knappen Ausgang der diesjährigen Wahlen betrachtet können ein paar hindert Stimmen entscheidend sein.
Fünftens Wenn man sich, wie im Eichfeldkreis (diesen Nachbarkreis meinen Sie doch) zusammenssetzt wären die betroffenen Bürger schon zufrieden.
Aber in einen gebe ich Ihnen recht: Ich glaube nicht, daß Herr Zeh die Suppe auslöffeln wird, die ihm Frau Rinke vererbt hat.
Wolfi65
21.08.2012, 13:40 Uhr
Ist schon klar
Wer nichts zu verlieren hat und und sich jederzeit eine neue Wohnung zur Miete suchen kann, kein Grund- und Hausbesitz sein Eigen nennt, ist schon mal heraus aus der Debatte. Nur der, welcher für sich und seine Nachkommen vorgesorgt hat, der hat auch im Falle eines Falles in NDH Ost etwas zu verlieren. Und nicht nur dort.

Wenn ich schon lese, das es doch auch wo anders solche Anlagen gibt, ohne dass sich Jemand beschwert, dann kommt mir die Linsensuppe mit Rotwursteinlage wieder hoch. Man könnte auch schreiben, dass in Kambodscha die Menschen immer noch zwischen den Minen auf den Feldern laufen müssen.

Dann kann es doch in Deutschland auch so gemacht werden, denn die Leute in Kambodscha beschweren sich doch auch nicht. Oder die Leute in Nachbarschaft zu Chemie, Waffen und Atomkraftwerken. Die Leute wollen das Ding in Ost nicht und fertig.

Eine Abstimmung an der Wahlurne würde des Volkes Willen schon aufzeigen und jede Debatte um den Fäkalukkumulator überflüssig machen. Aber wir können ja hier noch ein paar Kommentare reinsetzen, bis die NNZ die Schnauze voll hat.
W.Roßmell
21.08.2012, 21:08 Uhr
Nörgler das ist schon Neid und
es ist kaum zu glauben oder besser zu Lesen, dass gerade mal 20 Grundstücksbesitzer in NDH-Ost Angst und Schrecken verbreiten, weil sie sich ein Eigenheim leisten konnten und nun wegen so einer geplanten Anlage in den Ruin getrieben werden. Ich weiß nicht Nörgler, die Initiative hat inzwischen weit über 2.200 Unterschriften gesammelt und das sind nicht nur die Hausbestzer in Himmelgarten und Ost, nein auch die Bewohner, die in den Mietwohnungen wohnen und viele viele Nordhäuser selbst und auch viele Bürger aus anderen Gemeinden, also nicht nur mal so 20 Hauseigentümer! Und inzwischen kann ich wirklich feststellen, dass es nicht mehr "nur" um den Standort geht, sondern um den "Sinn" des Baus einer solchen Anlage! Regenerative Energie JA, aber nicht zu Lasten der eigenen Bevölkerung und zum nachteil der Lebensqualität und vieles mehr. Ich habe dazu bereits ausführlich geschrieben und man kann es weiter oben auch nachlesen! Und wenn Sie Nörgler neidisch sind auf die paar Hauseigentümer, die sich etwas geschaffen haben, dann sind Sie hier total fehl am Platz! Klar ist der im Vorteil, der Lesen kann, da gebe ich Ihnen recht, nur ich weiß nicht ganz, ob Sie all die Beiträge hier gelesen haben... Aber egal, über 2.200 Menschen, die gegen den Standort in Himmelgarten und NDH-Ost sind, sind genauso gegen einen Standort in Bielen und ich denke, dass mindestens die Hälfte oder gar noch mehr gegen solch eine Anlage sind! Ich hoffe wirklich sehr, dass Frau Künast von den Grünen es schaffen wird und anpackt, diese unsinnige Förderung zu kappen bzw. zu stoppen, denn dann ist glaube alles erledigt!
Na ja RWE, klar denke ich, dass meine Argumente richtig sind, denn inzwischen habe ich wirklich sehr sehr viel Nachlesen können und mit den USA und der vernichtenden Maisernte habe ich nur die große Politik widergegeben, die gerade durch diese Info. munter geworden ist. Klar gebe ich Ihnen recht, was hat die Maisernte mit uns zu tun? Ganz einfach: Sie kann uns in unserer Region in ein paar Jahren genauso treffen, wenn man bei Monokultur immer wieder mehr Mais anbauen muss! Das Wetter zeigt ja auch hier inzwischen alle möglichen Facetten und ich erinnere nur im letzten jahr an den 11.09.2011, als der Hagelschlag Millionenschäden verursachte und auch die Landwirtschaft große Verluste erleiden mußte! In den Berechnungen der EVN zur Maisproduktion wird gleichmäßig von jährlich 23Tausend Tonnen ausgegangen. Versuchen Sie mal, 20 Jahre auf dem gleichen Acker eine gleiche Ernte zu erzielen...! Ich habe das in meinem Kleingarten noch nie erreicht und muß spätestens alle 3 Jahre die Fruchtanbaufolge ändern, sonst würde vielleicht nur noch Dünger helfen, doch ich mag eben lieber Bio-Eigenanbau! Wir wissen alle hier, dass es eine sehr schwere Entscheidung geben wird,jeder hat seine Einwände, die Stadt hingegen sieht für die EVN als hiesigen Steuerzahler den Gewinn und sollte aber auch an ihre Mitbürger denken und halt auch mal eine Entscheidung treffen, die man vielleicht heute noch nicht zugeben will... Die Initiative hat inzwischen Mappen für den OB und allen Stadträten erstellt, wo man anhand von sehr vielen Fragen auch kongrete Antworten erhält und wir hoffen sehr, dass dies nochmals zum wirklichen Nachdenken führen wird. Wir wären gern am Tisch dabei, wenn man sich über diese Biomethananlage unterhält, aber leider versucht man die Bürger ganz bewußt fern zu halten, obwohl die Bürgerbeteiligung für unseren neuen OB ganz im Vordergrund stehen sollte..., ja aber eben doch nicht so gesehen wird! Leider! Und so werden die Bürger weiterhin am Ball bleiben, die Augen offen halten und alles genau verfolgen und das ist richtig so! Und alle dürfen sich schon den 18.09.2012 vormerken, denn da soll die Bürgerinitiative gegündet werden. Die Räumlichkeiten dazu werden noch gesucht, denn man braucht ja solche, wo viele Menschen reinpassen...! Das Regenbogenhaus wurde uns von der Stadt verwehrt, obwohl der OB zu seiner Eröffnung und der eigentlichen Bekanntgabe für den Bau einer Biomethananlge in Himmelgarten vor vielen Bürgern gesprochen, aber vielleicht nicht mit der Reaktion gerechnet hatte. Wir werden hoffentlich fündig und auch dann rechtzeitig den Ort veröffentlichen, so dass diese Bürger zu uns kommen können! Bis dahin ist aber noch viel zu tun und JEDER der Interesse hat, mit dabei zu sein, darf sich uns gern anschließen!
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