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Di, 06:21 Uhr
17.07.2012

nnz-Forum: Wann wird gemäht?

Manchmal fragt sich nnz-Leser Helmut Michel, ob wir im Landkreis Nordhausen weniger Kfz-Steuer bezahlen als unsere Nachbarkreise zum Beispiel. Diese Frage stellt sich ihm, wenn er den Zustand der Straßengräben betrachtet...

Hoch wie ein Baum... (Foto: H. Michel) Hoch wie ein Baum... (Foto: H. Michel)

In anderen Landkreisen wie zum Beispiel Mansfeld/Südharz oder Eichsfeld werden sie regelmäßig gemäht und dass auch in einer gewissen Breite. Dies kann man in unserem Landkreise leider nicht feststellen. Gerade gestern fuhr ich die Landstraße von Stempeda nach Buchholz entlang. Eine sehr viel befahrene Straße. Kurz vor dem Iberg kann man von der Straße aus noch nicht einmal mehr die Felder sehen, da das Unkraut fast Baumhoch wuchert. Gerade auf einer viel befahrenen Strecke mit viel Wildwechsel sollte man doch auch ordentliche Verkehrsbedingungen erwarten. Das ist nicht nur eine Zumutung sondern auch ein Sicherheitsrisiko.

Mich würde von den Verantwortlichen für diese Straße interessieren, in was für Intervallen und in was für Breiten die Gräben gemäht werden müssen?
Helmut Michel
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
dagos
17.07.2012, 07:47 Uhr
KFZ-Steuer bitte nicht mit Kurtaxe verwechseln
ich versteh die Aufregung nicht ganz. Ist doch gemäht. die Straßenmarkierung ist deutlich zu erkennen. Mehr kann man nicht erwarten.
Straßen wurden erfunden, um das überwinden von Wegstrecken, effektiv und stressfrei zu gestalten, nicht der Aussicht wegen.
Und was hier als Unkraut bezeichnet wird, ist einfach Natur wo der Mensch nicht ständig dran rumpfuscht.
HK09
17.07.2012, 08:30 Uhr
B 243 das Gleiche
Also ich fahre täglich Richtung Westen auf der B 243 und da sieht es zum Teil genauso aus.

Und hier ist auch noch vielerorts im Straßengraben für alle sichtbar die doch so gefährliche Herkulesstaude sichtbar. Aber das scheint wohl hier im Landkreis auch keine zu interessieren. Hauptsache man sieht sich auf Privatgrundstücken nach irgendwelchen Unregelmäßigkeiten um!!!!
Miss_Marple
17.07.2012, 10:25 Uhr
Warum die Aufregung?
Also ich muss ganz ehrlich Dagos zustimmen. Die Straßenmakierungen sind eindeutig zu erkennen und solang das "Unkraut" nicht über die Straße wächst, kann ich die ganze Aufregung nicht verstehen.Natürlich sind die Pflanzen ziemlich hoch aber kann man denn Wild schon vorher sehen wenn man an einen hohen Maisfeld vorbei fährt als Bsp.? Von daher find ich das Argument mit dem Wild nicht sehr passend.

Und naja viel befahrene Straße hin oder her. Für mich hört sich das eher so an, als ob da jemand nicht weitreichend schauen kann ob gegenverkehr kommt und man nicht überholen kann. Mal davon abgesehen das in diesen Bereich eh nur 70kmh erlaubt sind.
Wolfi65
17.07.2012, 11:14 Uhr
Sichtbar
Die Strasse ist doch frei und die Leitpfosten sind zu sehen. Was denn noch?
Vielleicht einen 10 Meter breiten Schutzstreifen, welcher regelmäßig mit der Egge bearbeitet wird, um Spuren des Wildes der einheimischen Fauna und von Landstreichern besser sehen zu können?
Außerdem gibt es in jeden KFZ im Fußraum ein Pedal, mit dem man den Vortrieb dessen regeln kann. Nur mal so am Rande...

PS: Dass die KFZ Steuern auch für Fremdleistungen verwendet werden, ist doch ein offenes Geheimnis.
Harzer_Wolf
17.07.2012, 12:51 Uhr
Ich erkläre es Ihnen
Ich komme grad aus Österreich zurück. Glauben Sie, das dort auch nur eine Straße so "naturbelassen" aussieht? Meinen Sie das die Landesregierungen dort ihren Bürgern oder den Touristen so etwas anbieten? Genau dafür werden dort die KFZ - Steuern verwendet. Hier werden die Steuern verwendet um Bänker zu fianzieren, wenn Sie sich selbst in die Pleite geschossen haben. Aber macht ruhig weiter wie eine Horde Vieh, lasst euch alles gefallen.
Paulinchen
17.07.2012, 13:33 Uhr
Nun mal Butter bei die Fische!
Jeder Mieter und Grundstückseigentümer hat die Pflicht, vor seinem Grundstück/Mietwohnung(haus) für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen und dies bei Bedarf bis zur Fahrbahnmitte, wenn vorhanden.

Nun gibt es nach meinem Kenntnisstand in unserer Republik wohl kein Niemandsland. Damit möchte ich auf die Eigentümer der Landwirtschaftsflächen hinweisen. Diese bescheren uns eine Menge Dreck auf die Straßen, haben an ihren Fahrzeugen meist grüne (steuerfreie Kennzeichen) und sind für NICHTS in Sachen Sauberkeit, Verkehrssicherheit und gepflegtes Erscheinungsbild verantwortlich?

Also bitte – dafür nicht noch meine KFZ-Steuern verwenden, damit die Bauern, die ja bekanntlich zu jeder Jahreszeit Finanzhilfen vom Staat und der EU erhalten (in diesem Jahr z.B. Ernteausfall wegen der Mäuse) fürs Nichtstun auch noch unterstützt werden. Sollen die doch mal ihre Feldraine, die an öffentliche Verkehrswege grenzen, auch mal pflegen, wie ich meinen Gehweg zu jeder Jahreszeit, meint Paulinchen.
meister
18.07.2012, 00:03 Uhr
@paulinchen
ich weiß ja nicht welchen albtaum sie in der letzten nacht hatten,
aber ich glaube kaum das wir landwirte irgendwelches geld geschenkt bekommen für´s nichts tun.
wir werden unterstützt um lebensmittel zu produzieren,damit leute wie sie diese billig im supermarkt kaufen können,für einen preis mit dem wir diese lebensmittel nicht produzieren können...
nebenbei sind wir weder eigentümer noch pächter von straßengräben,im gegenteil diese flächen sind fein säuberlich aus den flächen rausgemessen(auf den quadratmeter genau) für die wir,ihrer meinung nach unser geld geschenkt bekommen!!
die strassengräben gehören je nach einteilung,ob nun kreis oder land oder bundesstrasse dem eigentümer,also dem kreis,dem land oder dem bund!!!!
diese sind dann für die reinigung bzw, die maht der gräben verantwortlich!!!
am rande bemerkt,wenn sie mir jetzt noch verraten wie man einen graben vom feld aus mäht,wenn die frucht noch darauf steht???
es ist wohl keinem betrieb vergönnt über soviele arbeitskräfte zu verfügen um die gräben von hand mähen zu lassen!!
also nicht immer auf die bauern schimpfen wenn mal die strasse schmutzig ist,immerhin arbeiten wir als eines der wenigen produktionszweige "nur" MIT dem wetter,das ist halt nicht immer sonnenschein von juni bis september!!! :-)
einfach mal vorher drüber nachdenken,bevor man zu jedem artikel sein "meint paulinchen" drunter setzt...
für uns landwirte ist es in der vergangenheit auch eine zusätzliche belastung das die gräben nicht mehr vollständig gemäht werden,die meisten gräser wachsen vom rand her in den bestand.
da kann man sich die größte mühe geben um seinen bestand sauber zu halten,wenn am ende das "ungras" vom graben her seinen weg in die frucht findet ist der ertrag dahin und jahrelange arbeit umsonst wenn alles wieder verdreckt,von der qualität des getreides ganz abgesehen!wer will schon grassamen im brot???
ich versteh nicht wie es möglich ist,das die tsi ständig neue gerätschaften anschafft und sie dann nur auf der autobahn eingesetzt wird!?! die b 243 ist in letzter zeit völlig "verwahrlost",wo oder wie werden denn die kfz-steuern eingesetzt?? das wäre doch mal eine frage wert!!!
meint marcel
Retupmoc
18.07.2012, 08:16 Uhr
Volle Zustimmung Marcel
Nirgendwo sieht es so aus wie hier. Ich würde gern meine Steuern wiederhaben. Für die Rettung des Euros und dem Anfuttern von Bänkern ist mir das zu schade.
Janko
18.07.2012, 13:04 Uhr
am besten...
...links und rechts der straße einen zehn meter breiten betonstreifen anlegen, damit rundum eine freie sicht herrscht und unsere steuergelder sichtbar gut angelegt werden.

ach was, erhöhen wir gleich auf fünfzehn meter. oder zwanzig?

nein, noch besser: die gesamte natur wegroden, und alles mit plaste verschließen. weißer plaste, natürlich. dieses ablenkende grün gehört nicht mal mehr als farbe in unsere landschaften.
Retupmoc
18.07.2012, 13:52 Uhr
@ Janko
Vor einigen Jahren bin ich kurz vor Nordhausen (also im LK) aus dem Urlaub kommend mit meinem PKW mit Tempo 80 (erlaubt gewesen wären 100) in eine Wildschweinrotte gefahren. Drei Viecher hab ich trotz Vollbremsung erwischt. Warum? Weil die Rotte aus meterhohem Getrüpp kam, das bis zur Fahrbahn reichte. Es wäre nicht mal mit Tempo 50 eine Chance gewesen rechtszeitig zu bremsen, die Tiere waren einfach nicht vorher zu sehen.

Schaden am PKW ca. 3000 Euro (natürlich versichert - aber Sie wissen ja, Selbstbeteiligung und Laufereien). Drei Tiere tot. Hätte man was sehen können, weil gemäht gewesen wäre - dann wäre das wohl zu vermeiden gewesen.

Und jetzt kommt der Clou. Die Versicherung hat den Pächter verklagt und vor Gericht gewonnen. Ich würde also sehr vorsichtig sein, wenn ich Besitzer solcher Flächen wäre.
Peppone
18.07.2012, 20:06 Uhr
Probleme gibt's!?
Der Graben wurde doch gemäht und die Straßenbegrenzungspfosten sind eindeutig gut zu sehen.

Jahrelanger Erfahrungswert beim Einsammeln von tot gefahrenen Tiere ist, es spielt überhaupt keine Rolle ob neben der Straße freies Feld oder direkt Wald, oder wie in dem Fall hoch gewachsenes Unkraut steht. Ein Meter mehr gemähter Graben verhindert keinen Wildunfall, denn wenn Wild wechselt, wechselt es und steht nicht im Graben und schaut nach rechts oder links.

Es kann mir auch keiner erzählen, dass der eine Meter Graben bei 80 Sachen einen Unfall verhindert hätte @Retupmoc. Wenn Wild wechselt ist es einfach nur Glück, wenn es dies 100 oder 50m vorm Auto tut. Bei 20, 10, 5 oder 2 Metern ist es Pech und je nach Geschwindigkeit knallt es ganz einfach!

Vermutlich ist hier auch noch keiner der Mähfreunde durch eine wunderschöne Brandenburger Allee (so was gibts bei uns übrigens stellenweise auch noch) gefahren. Dort würde nie jemand auf die Idee kommen, wegen Sicht aufs Feld die Bäume zu fällen. Und wenn doch nur deshalb, weil es ständig Zeitgenossen schaffen, ihre Autos um die Bäume zu wickeln.
Wolfi65
22.07.2012, 16:51 Uhr
Diese Beton-Gedanken...
haben viele EU-Bürger in Italien seit Jahren in die Tat umgesetzt. Deshalb saufen die Italiener bei jeden größeren Unwetter in den Südalpen ab.
Ich glaube Sie führen hier mit Ihren schriftlichen Ausführungen Monologe, welche keiner brauchen kann und für die Menschen dort wenig von Nutzen sind.
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